ÄrzteTag

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Was machen die Bilder aus Afghanistan mit traumatisierten Soldaten, Professor Kropp?

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Bei 213 aktiven Soldatinnen und Soldaten hat die Bundeswehr im Jahr 2020 eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) festgestellt, die Tendenz ist im Vergleich zu den Vorjahren steigend. Viele davon haben zuvor in Afghanistan Dienst getan. Die aktuellen Bilder von der Machtübernahme der Taliban mit dem Chaos am Flughafen und an vielen anderen Stellen im Land lassen bei manchen alte Traumata wieder aufleben. Es stellt sich auch die Sinnfrage: War alles umsonst? Der Einsatz, die Lebensgefahr, in die man sich begeben hat, das alles für nichts?

Auch Professor Stefan Kropp, Psychiater und Psychotherapeut, hat sich im vergangenen Jahrzehnt zweimal im Dienst der Bundeswehr in Afghanistan stationiert – als Oberstarzt der Reserve. Er hat dort Soldaten aus Deutschland und aus anderen Ländern betreut, aber auch Einheimische versorgt. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Kropp darüber, wie es ihm ergangen ist und welche Fortschritte die PTBS-Therapie in den vergangenen Jahren gemacht hat. (Dauer: 20:45 Minuten)


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