ÄrzteTag

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Warum Dr. Albert 2G in seiner Arztpraxis einführt

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Müssen Ärzte wirklich alle Patienten, die in die Praxis kommen, behandeln? Der Hannoveraner Schmerzmediziner Dr. Christian Albert meint: nein. Er hat angekündigt, ab dem 1. Januar 2022 nur noch Menschen zu behandeln, die gegen Corona geimpft oder von COVID-19 genesen sind.

Patienten, die sich nicht impfen lassen wollen, hingegen will er nicht mehr ins Behandlungszimmer lassen. Mit seiner Entscheidung ist er nicht allein, nach Auskunft der KV Niedersachsen haben sich derzeit zehn weitere Praxen im Land zu diesem Schritt entschlossen. Die KV war es auch, die nun von Konsequenzen spricht: Vertragsärzte dürften sich ihre Patientinnen und Patienten nicht aussuchen.


Kommentare

by Ines on
Mich irritiert diese Aussage sehr, wo fängt die Diskriminierung an, wo hört sie auf? Es bedeutet ja im Umkehrschluss, dieser Arzt wird nun auch keine Homosexuellen mehr behandeln, eventuell könnte hier das HIV Risiko größer sein oder ein afrikanischer Flüchtling mit seiner Familie wird ebenfalls die Behandlung verwehrt, da hier das Hepatitis Risiko sehr hoch sein könnte, dann werden in naher Zukunft Hundebesitzer, Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Nordic Walker ohne Zeckenimpfung ebenfalls keine Behandlung mehr erfahren, da hier das Meningoenzephalitis Risiko zu groß ist. Mal abgesehen von Kindern, die Enteroviren , Windpocken in die Praxis bringen könnten. Um Gottes Willen, dann gibt es ja noch Menschen die eine Konjunktivitis oder gar eine Influenza inne haben könnten. Ein älterer Patient mit Verdacht auf Norovirus, kann ich leider nicht mehr behandeln , ist mit zuviel Risiko verbunden. Sorry, für mich mit dem Eid des Hippokrates nicht zu vereinbaren. Spürt denn kein Mensch mehr, wie gefährlich solche Aussagen sind?
by Alexander Zioutas on
Ich finde das toll, dass sollten alle Ärzte so machen. Machen Sie weiter so. Ich bin Diabetiker und würde mich freuen, wenn es nur noch 2G gäbe. Ich selber wäre auch für eine allgemeine Impfpflicht.
by AX on
Absolut richtig! Das gibt auch allen geimpften Patienten der Praxis mehr Sicherheit. Außerdem verhalten sich Menschen die sich nicht impfen lassen nicht solidarisch mit vunerablen Gruppen. Dafür dürfen sie auch mal Nachteile haben.
by Dr. PB on
Der Kollege versteht weder die Politik noch die wissenschaftliche Medizin. Das Grundgesetz sieht jeden Menschen gleich.
by Kurt Göpel on
Ein Affront gegenüber allen Kollegen, die sich an das Genfer Gelöbnis halten!! Diesem Regierungsschleimer gehört die Approbation entzogen!! Es ist schon ekelhaft, mit welcher Arroganz dieser "Kollege" auftritt!! "Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.""
by Ein Arzt on
Völlig bescheuert! Hat der Kollege noch nie was vom hippokratischen Eid gehört? Dieses Verhalten ist inakzeptabel und widerspricht unserem Berufsethos!
by Dr. Schiwago on
Ich möchte dem Kollegen in jeder Hinsicht zustimmen, insbesondere unter Berücksichtigung seine Patientenklientels. Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass es schwierig sein dürfte, zwischen einem wissenschaftlich fundierten Arzt und einem Impfverweigerer ein ärztliches Vertrauensverhältnis aufzubauen. Ausnahme: der Arzt ist Psychiater und die Impfverweigerung ist Teil einer Persönlichkeitsstörung (wie in vielen Fällen).
by KH on
Find ich richtig gut, nachvollziehbar und mutig!
by D. Haas on
Er hat vollkommen recht!

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