00:00:03:
00:00:06: Willkommen zum Ärztetag, dem Podcast der Erze Zeitung.
00:00:10: Mein Name ist Hauke Gerloff und ich bin stellvertretender Chefredakteur.
00:00:13: Und am Telefon begrüße ich heute Moritz Eckert seines Zeichens Hausarzt in Herzberg am Südrand des Herzes – in seiner Eigenschaft als einer der in Sachen IT versiertesten Hausärzte in Deutschland.
00:00:29: Würden Sie das auch so sehen?
00:00:32: Hallo nach Niedersachsen!
00:00:34: Ja, hallo aus Herzberg am Harz.
00:00:38: Ich spiele gerne an den Programmen rum und probiere gerne aus.
00:00:43: Und irgendwann ist man halt dann da dabei, dass man auch als Testspraxis für seine Praxisverwaltungsoftware vielleicht Dinge als Ärztes zuhanden bekommt.
00:00:53: Dann denken alle immer, oh der ist schon immer Jahre voraus.
00:00:56: Das ist zum Teil so... Es gibt durchaus Leute die deutlich mehr noch auf dem Kasten haben.
00:01:03: Ja, Programmierung oder ähnliches.
00:01:05: Aber ich nenne es einfach ... Das ist das größte Computerspiel, dass ich je hatte und das längst mit unterschiedlichen Leveln.
00:01:14: Das sind die Patienten.
00:01:14: Und wie löse ich das Problem mit denen am Schlauen?
00:01:19: Dass was mich antreibt und was mir Spaß macht.
00:01:22: Nebenbei kriege ich mein Programm auch noch verbessert.
00:01:26: Ja, Sie waren ja schon dabei, Ehrezepte auszustellen.
00:01:29: Als viele Kolleginnen und Kollegen noch kaum wussten was das eigentlich ist ein Ehrezept?
00:01:34: Was läuft denn so aktuell an neuen Anwendungen in Ihrer Praxis dass noch nicht in vielen Praxen läuft?
00:01:42: Na gut, das letzte Große.
00:01:43: was wir implementiert haben ist die elektronische Patin-Akte.
00:01:47: da die relativ gut in der Erst- und Folge zumindest in einer Erstbefüllung honoriert war haben das auch recht viele dann gerne schnell angenommen, sofern es ihre Software gab.
00:02:00: Seither ist noch gar nichts Groß Neues zumindest auf dem TI Sektor dazugekommen.
00:02:06: Ich hadere immer noch Masse den TI Messenger ja oder nein?
00:02:12: ich habe
00:02:13: mit
00:02:13: Kim ein eigenes System hier quasi installiert.
00:02:17: Das ist ja länger schon bestehender E-Mail Und TI Messenger, das wäre ja schön wenn es mit Patienten ginge.
00:02:23: Aber das Onboarding der Patienten ist halt einfach.
00:02:26: wo ich so sage dass das holt vielleicht zwei bis drei Prozent ab, das implementiere ich nicht.
00:02:31: also aktuell ist da ein bisschen Ruhe.
00:02:35: wir versuchen gerade eine App Anbindung an unserer Taxisverwaltungssoftware die durch einen Prentanbieter mit auch KI Unterstützung laufen soll.
00:02:45: Das ist noch ein bisschen hakelig.
00:02:46: aber Ich bin auch guter Dinge mit der Zeit.
00:02:50: implementieren, da ist der Vorteil.
00:02:52: Wir können die Patienten selber onboarden und sagen hier ist die App, hier ist deine Verknüpfungskr-Code wir haben sie selber identifiziert und können uns dann mit denen austauschen.
00:03:02: das geht mit dem TI Messenger aktuell nicht.
00:03:05: und
00:03:06: ja
00:03:07: also aktuell Themen rund um nicht rund um TI weil die läuft oder so wird es die Anwendung dar und jetzt sind halt mal andere Projekte im Vordergrund stehen.
00:03:18: Ja, da kommen wir ja auch noch gleich ein bisschen zu wenn es dann zum Beispiel um KI geht also künstliche Intelligenz.
00:03:25: Aber erst nochmal vielen Dank für diesen ersten Eindruck.
00:03:29: der Anlass des heutigen Gesprächs ist dass wir heute über Digitalisierung von Hausarztpraxen allgemein sprechen wollen darüber wo der Schuh Digitalisierung sagen wir mal, die Hausärzte am meisten drückt und darüber wo künstliche Intelligenz und digitale Anwendungen Praxen heute schon effizienter machen können.
00:03:51: Und das besprechen wir heute weil es demnächst den Kongress
00:03:57: HIT
00:03:57: gibt!
00:03:58: Den hausärztlichen Praxis- und IT-Kongress Mitte März in Köln des Instituts für Hausärztliche
00:04:05: Fortbildung.
00:04:07: Da sind Sie wissenschaftlicher Leiter zusammen mit Ihrem Kollegen Nikolas Kahl aus dem Frankenland.
00:04:14: Was macht denn eigentlich gute Digitalisierung von Praxen für Sie aus?
00:04:19: Ja, das ist also ... Digitalisierung hat keinen Selbstzweck!
00:04:23: Das muss uns im Alltag die Arbeit erleichtern vielleicht klar mit nach einer Lernfarbe, Anlernfarge und Strukturierungsfarbe aber es muss uns die Arbeit erleichtern die mehr Spaß an der Arbeit bringen.
00:04:39: Wenn es kostrierende Digitalisierung ist oder ich sage mal ein analoger Prozess eins zu eins digital nachgebaut wird, dann ist das meistens nicht so toll weil es meistens doch nicht effizienter ist.
00:04:54: aber wenn uns zum Beispiel dann eher Rezept jetzt die Horen an Rezeptabholern, die wir früher hatten, die dann immer mittags kamen und ich muss noch mein Rezept abholen jetzt nicht mehr Flure füllen oder so.
00:05:07: Das muss man natürlich auch erst mal erleben, dann ist das doch ein Fortschritt, den wir gut heißen.
00:05:14: Früher mussten die halt ihr Papierezept abholen, jetzt ist es halt auf der Karte oder mit der Kante zumindest abrufbar.
00:05:22: Die App hat sich ja leider nie durchgewetzt und das sind einfach so Vorteile, die dann Freude
00:05:28: machen.
00:05:29: Kriegen Sie denn eine gute... Digitalisierung abgesehen jetzt vielleicht von dem Ehrezept, das Sie schon mal gelobt haben in der Telematikinfrastruktur geboten.
00:05:38: Also es gibt das Ehrezip als laufende Massenanwendung aber auch natürlich andere Anwendungen in der Telematikinfastruktur und es gibt natürlich immer noch über hundert Praxisverwaltungssysteme.
00:05:52: Kriegen die eine gute Digitalisierung hin?
00:05:55: jedenfalls manche von denen?
00:05:58: Manche ja!
00:05:59: Ich würde auch sagen, wo ich mithelfen kann und auf wie ich höre.
00:06:03: Nein es ist für die Praxisverwaltungssysteme durchaus schwerer geworden aus dem Markt zu bestehen weil es halt einfach durch diesen Servienerevolution in den Abläufen das muss erstmal ja mitprogrammiert werden dass Drinch den Markt ein bisschen.
00:06:24: Es ist auch manchmal so, dass Programme die sehr gut waren, dann mal hinten anliegen und das mit der EPA erst einmal nicht hinbekommen haben oder nicht richtig gut.
00:06:33: Und andere wieder vorne liegen.
00:06:36: Es ist schwierig einen von außen auf auftrohierten Wandel durchaus mit unter umzusetzen.
00:06:46: Ich denke, dass die Anzahl der Praxisverwaltungssysteme rückläufig sein wird.
00:06:51: Wir werden weiterhin einen großen... Markt haben.
00:06:55: Lassen Sie es am Schluss noch mal, weil sie vierzig PVS sein, denn ja auch speziell für Praxisverwaltungs-Software für Spezialanwendungen, wo der Hausarzt überhaupt nichts von diesen Speziale Anwendung braucht aber halt quasi nicht die Netmologe mit Materialmanagement da sehr ausgefeilte Systeme hat.
00:07:18: Aber ich denke den Markt wird sich ein bisschen konsolidieren.
00:07:24: Das ist doch außen aufgebracht.
00:07:26: Es gab ja nicht große Wechselgründe zuvor, weil es dann lief.
00:07:34: Da konnte man so weiterwürsteln auch als Praxisverwaltungssoftware und jetzt gibt's neue Abläufe die nachgefragt werden wo man auch seitens der Ärzteschaft Nachfrage hat mit.
00:07:48: Ich möchte das nutzen, ich sehe den Vorteil beim Ehrezept oder ich sehe vielleicht den Vorteils der sich noch nicht ganz einstellt bei der EPA.
00:07:56: Aber wenn die Standardanwendung dann da schon nicht gut funktioniert, wird man halt irgendwann frustriert und stellt um und kann dann ein neues und besseres System einfach nehmen.
00:08:07: Was sind denn die größten Nerv-Faktoren der Digitalisierung für Hausärztinnen und Hausärzte aktuell?
00:08:13: Also was ist ein großes Problem?
00:08:14: es ist die Instabilität.
00:08:16: Das ist durchaus, dass es immer mal in der Spächstunde und auf einmal kommt die Meldung ja, ihr Rezept geht nicht.
00:08:26: Es ist zuletzt zwar besser geworden aber trotzdem wenn ein Rezept an dem Tag nicht funktioniert dann muss komplett umgestellt werden.
00:08:34: Epa muss immer eine Berechtigung gesetzt bekommen, DOS-Karte einleben.
00:08:39: Wenn das vorübergehend nicht geht, dann kann ich nicht auf die Epa
00:08:41: zugreifen.".
00:08:42: Das hatte zuletzt auch finanzielle Nachteile, weil man keine Erstbefüllung machen konnte, wobei es jetzt abgegrast ist.
00:08:50: Aber man hat halt mit uns nur diesen einen Patientenkontakt und das sind nervende Faktoren, die uns von der eigentlichen Arbeit gerne abhalten, weil wir wieder recherchieren mussten, wo ist das Problem?
00:09:03: Man muss schauen, ist das bei sich selber?
00:09:05: Ist das zentral?
00:09:06: Dann hat man wieder vielleicht ein Techniker-Einsatz.
00:09:08: Der ist teuer für viele
00:09:10: Praxen.".
00:09:14: Das ist durchaus schwierig und frustrierend wenn Systeme nicht stabil laufen.
00:09:19: Beispielarztausweise – da gab es ja im letzten Jahr einige Lieferprobleme bei Herstellern um die Umstellung des Verschlüsselungsalgorithmus zu bewältigen.
00:09:29: teilweise Hörte man dann, das hat der CCC rausgekriegt.
00:09:35: Teilweise gab es gleichzeitig Bestellprozesse von Ärzten bei mehreren Herstellern eigentlich ein Unding bei seinem so wichtigen Ausweisdokument, dass man am Ende zwei Arztausfeise hat vielleicht?
00:09:47: Dann wurde die Frist Anfang Januar auf Anfang Juli verschoben weil es einige für einige Tausend Ärzte wahrscheinlich nicht gereicht hätte bis zum ersten Januar.
00:09:58: neue Arztausweise müssten auch schon wieder getauscht werden, blicken Sie da noch durch und wie oft haben sie schon getauschte?
00:10:09: Ich habe bestimmt schon ins vierten Ausweis mittlerweile aus diversen Gründen.
00:10:15: Am ersten habe ich den Pin verlegt.
00:10:16: also den hatte ich relativ zeitlich bestellt und dann hab' ich dem Pinnbrief nicht mehr gefunden.
00:10:20: also musste ich mir einen Komplex neu kaufen.
00:10:23: das ging auf meine Kappe der dann irgendwann abgelaufen, jetzt ist von dem der Chip abgelaufe und ich sehe schon den nächsten Wechsel im September entgegen.
00:10:35: Ich habe zwar eine neue Karte aber die Laufzeit ist so wie der alte Ausweis.
00:10:40: das ist nicht mehr ganz nachzuvollziehen.
00:10:44: es auch.
00:10:45: wir bin jetzt von diesem einen Anbieter der überhaupt nicht mehr liefern konnte.
00:10:51: da hat sie zum Glück kurz davor meine SMCB bevor die die Produktion kurz eingestellt haben.
00:10:56: Den hatte ich schon, aber der Heilberufeausweis lief noch und war von anderen Anbietern.
00:11:01: Aber das ist ja kein mehr zu erklären, warum man ständig den Motor aus- und einwechseln muss von seinem Auto, weil man sonst nicht mehr fahren kann.
00:11:10: Also keine Rezepte mehr ausstellen und keine Krankmeldung mehr unterschreiben.
00:11:14: Und wenn sie dann jedes Mal einen Techniker brauchen?
00:11:16: Das ist ein hoher Frustrationsfaktor.
00:11:19: Die kommen nicht an!
00:11:22: Praxenrufen gleichzeitig an, wollen ihren EHWA ausgetauscht bekommen.
00:11:26: Wenn die Software das nicht gut selber kann oder der Prozess ist auch wirklich schwierig und jedes Mal mit Herz klopfend.
00:11:34: Und dann heißt er lieber ein Profi an der Seite.
00:11:37: Das ist schon sehr frustrierend und schreckt ab und demotiviert auch.
00:11:43: Das zahlt einfach so, dass was Schade daran ist vom Kostendeckender Finanzierung braucht man da gar nicht mehr reden.
00:11:50: Wenn ich einen Techniker brauche, der sich dann eine halbe Stunde draufschaltet.
00:11:53: Weil bis das läuft und ich den richtigen Kind rief habe... Dann ist das wenn da wirklich achtzig Euro gerne mal weg je nach Anbieter.
00:12:01: Und es wird gar nicht redfinanziert.
00:12:03: Und dann merkt man in meinen Jahren wollen neuen Ausweis.
00:12:06: bei meiner Software ist das zum Glück nicht so.
00:12:08: Da ist das eigentlich so dass jeder alleine kann aber man hat halt trotzdem so Sachen die man nur ganz selten macht Händnisse das zu tun.
00:12:19: Gibt es Ihnen denn ein bisschen innere Befriedigung, dass das jetzt dann mal einen Kapitel der Digitalisierung ist?
00:12:26: Wo es nicht klappt ohne, dass es an den Ärzten liegt.
00:12:30: Das wurde ja manchmal den Äzten vorgeworfen, dass sie bei der Digitalisierung so bremsen.
00:12:35: Ist doch eigentlich auch mal ganz schön oder?
00:12:37: Ja nein, das ist nämlich nicht schön weil es ja gerade die, die ärztlich auch eher bremsens manchmal sind darin bestätigt noch mehr zu blockieren.
00:12:49: Wenn das gut laufen würde, wenn wir das intuitiv nutzen könnten.
00:12:53: Wenn das einfach wäre, dann wären die ja sofort dabei.
00:12:56: Ich meine, wir fingen mit SMS irgendwann mit dem Handy an und dann kam WhatsApp und jetzt machen wir Videofonate usw.
00:13:03: Das hat sich durchgesetzt weil es cool war, besser war als was es war.
00:13:07: Das Problem ist dass wir immer oder sehr oft auch etwas vorgesetzt bekommen, was schlechter ist als das Original.
00:13:14: Wenn ich aus Fax gucke... Antiquiert ist.
00:13:19: Also man muss den Fax erlassen, das funktioniert sehr zuverlässig und übermittelt Daten.
00:13:24: und will ich dann da umstellen?
00:13:26: Das ist ein Riesenkampf.
00:13:29: jetzt mal von der Datensicherheit und auch ab davon dass die IP-Telefonie die Faxe weniger gut gemacht haben.
00:13:36: aber als vor zehn Jahren gab es ja nichts Besseres zum Übermitteln alten Faxen und das muss man ablösen.
00:13:41: Da muss man auch so sagen Joa!
00:13:43: Ich verstehe schon warum ich bei allgedienten Dingen bleiben möchte.
00:13:49: Häme sehe ich da nicht.
00:13:50: Ich bin eigentlich frustriert und ich bin auch ziemlich frustrierd, dass diese Anbieter nicht ordentlich sanktioniert werden.
00:13:57: Und ich bin aufrustriert, dass man keinen Schadensersatz in irgendeiner Form großartig gelten machen kann dafür das man schon wieder irgendwie was austauschen muss und dafür ein Techniker braucht.
00:14:09: Das ist ja nicht auf meinen Mist gewachsen, dass er die Karte wechseln muss Und ähnliches.
00:14:14: Die Refinanzierung der Kassen ist gedeckelt und nicht kostendeckend oder gerade so, dass es für eine Nullrunde reicht und jede Abweichung von optimal gelaufen was leider selten ist, kostet uns extra und das ist schade, dass wir das nicht von den Anbietern zurückbekommen.
00:14:32: Ja, ich höre daraus, dass sie generell die Bereitschaft der Hausärztin und Hausärzte zur Digitalisierung durchaus sehen, aber es muss dann Spaß machen.
00:14:45: Das heißt so wie man sich freiwillig vielleicht irgendwann mal vor zehn Jahren das erste Mal ein iPhone gekauft hat oder so?
00:14:53: Oder einen Galaxy oder was da gerade gab und weil man einfach Dinge tun konnte die man vorher nicht tun konnte.
00:15:01: Also es muss uns die Arbeit erleichtern und wir müssen das Gefühl haben dass ist jetzt besser als das alte Gerade auch anfangs, wenn es mit Dreckstangen eingeführt wird.
00:15:13: Nicht immer so.
00:15:15: Per Dreck Stange wurde ja jetzt auch kurz vor Regierungs- und Amtsinhaberwechsel noch mal verkündet.
00:15:20: Jetzt gibt's die EPA und so getan als würde das Ding laufen.
00:15:24: Da war erst einmal der technische Staat, dass das stabil läuft und weitgehend gut benutzbar ist, ist eigentlich jetzt erst seit... auch nicht bei dem es zum Oktober auf sehr alle verpflichten wurde.
00:15:39: Eigentlich erst seit Anfang des Jahres weil auch die Last auf dem Serban entsprechen war Und wir würden ja gerne positive Effekte nutzen gerade bei der E-Fahr was total toll ist.
00:15:52: Es gibt diese Medikationsliste wo einfach nur chronologisch ohne Äußeres zutun automatisch ja chronologisch aufgerülstet wurde, welche Rezepte sind da passiert in dem Leben des Patienten.
00:16:05: Und das bringt uns deutlichen Schritt nach vorne gerade im Vertretungsfall wenn einer zu mir kommt und sagt Ja ich habe da jetzt irgendwie eine neue Pille bekommen oder Ich war beim Facharzt dann kann ich nachgucken ah die heißt so und so.
00:16:19: ja genau so so ne kleine rote und Das bringt uns schon weiter.
00:16:24: Die Epa an sich ist in Teilen aktuell, ich sag immer erst bemüllt einfach weil es technisch nicht besser ging.
00:16:33: Da wird die Software halt auch besser.
00:16:34: aber wenn wir da halt auch gerade im Vertretungswald da wo wir das nicht sehen können doch Unterlagen von anderen drin haben und vielleicht eine Diagnosensübersicht oder einen letzten Radiologiebefund so dass man wissen was ist gelaufen?
00:16:50: Das bringt uns dann im Alltag schon weiter und das entwickelt sich jetzt.
00:16:56: Wir wollen.
00:16:56: Ich glaube, die Hausärzte wollen den Großteil.
00:17:00: Es sind nicht immer der Großteil, der am lautesten ist wie die Nichtrollen.
00:17:04: Die sind auch manchmal sehr, sehr laut.
00:17:06: aber es gibt aus der allgemeinen Hausarzt und ich würde sagen neunzig Prozent in dem ersten Mal positiv gegenüber aufgeschlossen.
00:17:16: fünf Prozent sind total enthousiastisch.
00:17:18: Da bin ich vielleicht so ein bisschen dabei an fünf Prozent maulen und finde es total schlimm.
00:17:24: ja Wenn es gut ist, dann wird's genutzt und dann setzt sich das auch von alleine und ohne Pflicht durch.
00:17:31: Ja, bis jetzt gab es immer diese Brechstange.
00:17:37: Das war ja eigentlich immer so.
00:17:39: Dann gab es die entsprechenden Erfahrungen.
00:17:42: Und dann hängen sie da wenn dann die TI hier oder da oder auch häufiger ausfällt und wissen erst mal nicht woran es liegt.
00:17:50: Das haben Sie eben schon beschrieben.
00:17:52: Gibt es da irgendwann einen Ausweg aus diesem Dilemma?
00:17:56: Ja, man ist ja den gezwungen.
00:17:58: Aber wenn's funktioniert mach ich's und wenns nicht funktioniert lass' ich halt sein.
00:18:03: Ist halt dann die logische Folge.
00:18:07: Wir haben eben schon die Praxisverwaltungssysteme angesprochen dass es immer noch sehr viele gibt.
00:18:12: sie haben gesagt da gibts wahrscheinlich ein Bereinigungsprozess.
00:18:14: das heißt viele Praxen immer noch.
00:18:17: viele werden in den nächsten Jahren sicher umstellen müssen.
00:18:22: Worauf muss denn ein Praxisteam achten?
00:18:25: Das ist ja eigentlich eine Teamsache, wenn die Entscheidung zum Wechsel fällt.
00:18:31: Wenn Sie jetzt wechseln müssten – was wären so Ihre wichtigsten Kriterien?
00:18:36: Also mir ist eine Unabhängigkeit und eine weitere Wechselmöglichkeit unheimlich wichtig weshalb ein Cloud-System wo die Dateien woanders liegen für mich absolut ausscheidet.
00:18:49: Ich möchte meine Koffer packen können und woanders hingehen, wenn ich gehen möchte.
00:18:55: Das ist bei so einem Cloud-System durchaus schwieriger.
00:18:58: Ich glaube da ist die Datenmigration deutlich erschwert.
00:19:01: Ansonsten geht es darum, dass meine Proteste, wie ich meine Praxismanager gut strukturiert sein müssen und strukturierbar sein müssen mit einem vielleicht neuen Praxisverwaltungssystem, sodass die bei mir im Team arbeiten und also MFA sind ja meistens weiblich, dass sie besser ihren Arbeit nachgehen können.
00:19:24: Es ist auch da ein ordentliches Nachwuchsproblem, das wir gute MSAs weiterbilden ausbilden, die dann auch gut bin und der Markt ist leer, hat demografische Gründe und das muss ich halt in irgendeiner Form effizienter bei mir in meiner Software abbilden können.
00:19:41: Ich glaube schon, dass es relativ der Hausärzte sehr viele unterschiedliche Ansprüche an so ein System gibt.
00:19:51: Das ist für andere, ist der Markt sicherlich geringer?
00:19:55: Da ist dann eher die Geräteanbindung, die schwieriger ist beim Augenarzt hat weil sie nicht zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig unterschiedlichen Geräten, die angebunden werden müssen.
00:20:05: das haben wir Hausärze nicht so aber die dann das was wir damit tun ist relativ Reitgestreut vom Rea-Antrag über die Krankheit und eine Rezept, wo wir effizient die Daten übernehmen.
00:20:17: Und weiterarbeiten müssen.
00:20:19: Terminplanung lauter solche Sachen.
00:20:22: Da muss man sich drauf drauf sollte, man sich schon mal gut überlegen was ist aktuell gut in meiner Software?
00:20:29: Was fehlt mir?
00:20:31: Ich würde immer erst von positiven gehen und das kann des anderen noch besser.
00:20:36: Leider ist es so dass gerade von den großen Anbietern immer sehr Ja, eingeredet wurde.
00:20:42: Bei der Datenmigration ginge viel Datenski... Also würden verloren gehen, ne?
00:20:47: Die haben jetzt so einen Locked-in nenn ich es mal, dass man gar nicht umziehen kann mit seinen Koffern.
00:20:52: Das stimmt nicht!
00:20:53: Die Datenmikration geht unheimlich gut mittlerweile klar auch hin und wieder mal.
00:20:59: da steht's halt an einer anderen Stelle und ist erst einmal ungewohnt.
00:21:02: das was wirklich Arbeit macht ist erstmal die Abläufe neu strukturieren, neu ... Wie wird eine Klangmeldung gemacht?
00:21:10: Wie wird die Abrechnungs-TV abgelegt?
00:21:12: und so weiter.
00:21:14: Bei mir kann ich mit zwei Clicks komplett eine Grippeimpfung ablegen, abrechnen, mit Dokumentation von Schalennummer über alles.
00:21:23: Das ist das viel.
00:21:24: Und andere sind da halt deutlich hakeliger.
00:21:26: Und das ist was für mich wichtig ist klar.
00:21:29: Ich muss dann diese Vorlage einmal anstellen.
00:21:31: Es muss einfach gehen und es muss möglichst ... auch sehr umschassend komplex gehen, aber wenn zum Beispiel eine Dokumentationsvorlage mit der Gürtelrose zu mir kommt.
00:21:42: Da ist alles inklusive Abrechnung, Rezepte und Diagnosen.
00:21:48: Der Standardsfall ist bei mir mit drin.
00:21:51: Ich muss nur noch die Körperregion eingeben wo es ist was am Bauch, was am Bein, was an Gesicht.
00:21:57: Aber ansonsten ist das bei mir quasi durft programmiert gar nicht schwer.
00:22:01: Ich fühle das einmal nebenbei in die Maske aus und sage, hier mache eine Vorlage und leg's ab.
00:22:07: Man kann es dann immer wieder verwenden und das wäre für mich halt das Wichtige.
00:22:12: Das ist vielleicht für andere, die gar nicht verstanden haben dass die Software diese Möglichkeiten bietet.
00:22:20: Nicht so wichtig aber das heißt halt auch ich muss mit der Software auch einen gewissen Umfang beschäftigen um da wirklich das letzte rausholen zu können.
00:22:29: Ich bin sicherlich einer, der sehr viel rausholt außer der Software.
00:22:32: Aber ich entdecke jeden Tag was Neues wie ein neuer Level die die freispielen könnte.
00:22:44: Bei der Software halt nur die ich habe toll weil sie ist irgendwie unendlich
00:22:49: die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten, aber dafür muss man natürlich schon auch ein bisschen Skills haben um das dann tatsächlich umzusetzen.
00:22:55: Sie haben ja eben gesagt, manche ahnen das gar nicht.
00:22:57: Ja,
00:22:57: man muss Lust haben sich damit zu beschäftigen, aber man kriegt da dann auch sehr viel wieder raus weil es mich natürlich im Alltag unheimlich effizienter macht.
00:23:07: Sonst wird es halt anlegen noch die Krankmeldung und wenn dieser Prozess nur der Dokumentationen und so weiter jedes mal fünf Minuten kostet dann bin ich da ja ineffizient.
00:23:17: Da investiere ich lieber meine Stunde und profitiere dafür für den Rest des Jahres, bis ich es wieder vergessen habe, bis Ende meiner Arbeitserwerbsfähigkeit, weil in der Zeit so viel Effizienz gewonnen habe, dass ich das im Jahr zwanzig, dreißig, vierzigmal verzinkt wieder reinbekommen.
00:23:37: Und das ist vielen leider noch nicht so bekannt, dass die Arbeit mit dem Programm Teil unserer Arbeit ist.
00:23:45: Erschlagen oder voll mit anderen Dingen wo wir eigentlich ineffiziente Dinge machen, statt es mal neu überlegt.
00:23:54: Geil zu machen und das geht halt mit mancher Software, mit manchern nicht.
00:23:57: Was sagt der Geflügelzüchter?
00:23:58: Wir haben keine Zeit, Zäune zu bauen weil wir immer den entlaufenden Hühnern hinterherlaufen müssen.
00:24:05: Das ist eine sehr gute Analogie.
00:24:09: Oder man hat halt einen, der einem das macht.
00:24:11: Aber am Ende sind Sie ja an den Abläufen am nächsten dran?
00:24:15: Ja oder es ist teilweise in irgendeiner Form bei meiner Software.
00:24:18: sehr vieles kann man zwischen Praxen austauschen und dann geht ich dem was, der gibt mir etwas.
00:24:25: wir haben da so ein quasi kostenlosen Marktplatz wo wir einfach aus tauschen Im Programm im Vorladen, das muss keiner neu entdecken.
00:24:34: Der muss noch wissen, dass gibt es beim Eckhardt oder Kadasan und ich freu mich wenn ich von dem dann für Physiotherapie Verordnung oder sowas zurückbekomme.
00:24:43: Und dann befruchtet man sich gegenseitig.
00:24:45: Das ist dann so ein bisschen wie Pokemon Cup tauschen aber...
00:24:50: Ja, dann kommen wir jetzt vielleicht zum nächsten Thema.
00:24:53: Wie gut ist denn schon die künstliche Intelligenz und in welchen Bereichen so einsetzbar das sie tatsächlich in den Praxisabläufen hilft?
00:25:02: Da gibt es ja den Dokumentationsassistenten im vielen Programm.
00:25:05: Es gibt den Telefon-Assistenten und es gibt auch noch weitere Anwendungen, die da immer mehr zum Belaufen kommen mit vielen Praxen.
00:25:15: Und manche Praxenschwören geradezu darauf.
00:25:18: aber auch erst mal ein Sprung ins kalte Wasser.
00:25:22: Arbeiten Sie schon mit KI?
00:25:26: Also wir nützen schon seit drei oder vier Jahren eine Telefon-KI, weil wir einfach abgesorgen sind in Anrufen und nicht mehr priorisieren konnten.
00:25:38: das ist jetzt deutlich, dass es total etabliert.
00:25:41: also wir waren davor nicht erreichbar sind immer noch nicht.
00:25:44: nein wir können aber effizienter zum Teil aus dem Homeoffice arbeiten.
00:25:48: Das ist bei uns voll integriert, das Patient quasi sein Anliegen telefonisch meldet.
00:25:54: Das muss dann auch priorisiert werden und es geht in dem er selber sagt, ich brauche ein Rezept, das ist nicht so wichtig oder ich braue einen Termin, das is wichtiger!
00:26:01: Oder ich bin eine Arztpraxis oder im Krankenhaus und habe eine Rückfrage, dass ist das Wichtigste ungefähr?
00:26:08: Nach einem Notfall kann die KI schon vorenektieren, klar muss das noch ein Mensch abarbeiten.
00:26:14: Ein Zeitstresser ohne Ende ist die Daten- und Dokumentenverwaltung von externem Befunden.
00:26:20: Also, Wachse zum oder den Brief, den man bekommen hat korrekt zu einem Patienten zuzuordnen.
00:26:27: Das nutzen wir... das ist schon die Entwicklung, die wir zuletzt dieses Jahr hatten.
00:26:30: Da gibt es aktuell einen Anbieter auf dem Markt der das auch alles lokal anbieten kann, wo ich sehr begeistert bin.
00:26:38: Das ist echt toll!
00:26:42: völlig banal an, aber man muss ein Patient aufrufen.
00:26:45: Man muss das Dokument den richtigen Patienten zuordnen und es muss dem richtigen patienten benannt werden, dass das der Krankenhausbrief ist.
00:26:53: Und das ist schon eine Software die uns da viel aber erleichtert.
00:26:59: Der nächste Schritt wird sicherlich sein, dass so einen Telefon-KI-Assistent vielleicht receptisch vorbereiten kann weil er weiß okay, Patient so und hat ein Rami-Pril auf den Medikamentenplan und der bestellt jetzt Rami Pril.
00:27:13: Und er könnte uns ja das Rami Pril schon vorbereiten, weil es schon, weil er gecheckt hat okay ist.
00:27:18: letzte Rezept ist jetzt achtzig Tage her da darf wieder neu bestellen.
00:27:22: Und solche Sachen das ist in der Entwicklung.
00:27:26: standardisierte Anfragen von E-Mails sind zunehmend auch mit KI machbar aber auch... Das ist alles so eine Entwicklung Ein Reha-Antrag aus dem Befund, den man schon in der Dokumentation hat erstellen.
00:27:43: Oder ein Widerspruchsverfahren gegen Ablehnung einer Reha.
00:27:46: Ich habe das Gefühl, eine Reha wird erstmal immer abgelehnt und erst im Widerspruchsverfahren wird überhaupt nachgeguckt.
00:27:52: warum braucht er denn ne Reha?
00:27:55: Und wenn man das dann mit KI gestützt argumentieren kann, warum die Reha jetzt zwingen notwendig ist Das ist schon ein Schritt nach vorne, der uns Arbeit erleichtert.
00:28:07: Noch in Teilen, also das ist in der Entwicklung von den ein-zwei Jahren wird es deutlich besser sein.
00:28:15: Und man muss halt aktuell, muss man halt umwegigen mit, ich sag mal anonymisiert über eine KI oder... Also das sind Entwicklungen und ich finde guter Dinge dass solche Agenten, KI-Agenten uns Arbeit abnehmen können.
00:28:29: Und die Dokumentation vom Arztpatientengespräch?
00:28:33: Das wird ja im Moment ziemlich gehypt!
00:28:35: Ist das zu
00:28:35: Recht?!
00:28:36: Das wird gerade sehr gehypt.
00:28:38: Das ist für manche und gerade die inefficient arbeiten, glaube ich einen Schritt nach vorne.
00:28:45: Mich holt es noch nicht immer so ab weil es doch oft sehr viel Text produziert der ja überprüft werden muss um dann es abzulegen sodass sich da nicht unbedingt schneller innen.
00:28:59: das ist unterschiedlich aber es ist natürlich schon schön sag ich mal so denkbar.
00:29:06: Wir haben ein völlig freies Gespräch und ich muss halt natürlich auch immer noch mehr meine Untersuchungsbefunde ja, ich sage mal erklären.
00:29:14: Und dann könnte man ja am Schluss noch den Patienten eine Zusammenfassung dazugeben.
00:29:18: und ob das so passt?
00:29:19: Da sind schon Entwicklungen die glaube ich auch Positives bringen.
00:29:24: es ist nicht die Lösung für alles aber Es wird kommen und Ich bin gespannt was da in den nächsten ein zwei drei Jahren vorwärts geht.
00:29:36: Immer halt immer das Problem, ja wie kriege ich das möglichst lokal und datenschutzkonform hin.
00:29:43: Die Anbieter die das machen es ploppt ja alle fünf Minuten irgendwie neu heraus der dann ein Sprachmodell irgendwas macht da muss uns aber auch in meine Praxisverwaltungssoftware die Hürde ist noch relativ hoch.
00:29:56: Also das heißt wenn ich so einen System anschaffen will dann muss sich gucken dass passt mit der Praxis Software.
00:30:06: Ich muss gucken, dass das mit dem Datenschutz, sagen wir DSGVOkonform auch geregelt ist.
00:30:14: Muss ich gucken ob es ein Medizinprodukt ist?
00:30:17: Das ist mitunter auch
00:30:20: notwendig
00:30:21: und das macht dann halt auch komplex und teuer.
00:30:28: Es lässt sich vieles benutzen wie ein Medizintrodukt von Iskheims und die Gefahr, die ich sehe ist dass es dann zu unreflektiert auch abgelegt wird.
00:30:36: Und die Zusammenfassung und das ist halt schwierig und das gibt ja auch so einen Triage-Sport mittlerweile der uns quasi auf in die richtige Versorgungsebene schicken kann.
00:30:50: Das muss halt aber auch finanziell so ab... Ich kann nicht mehr anschaffen, kostet dann zwei, drei Hundert Euro jeden Monat.
00:30:57: Dann muss ich aber auch das finanzielle Korrekt abbilden können, dass der Patient am Schluss gut reagiert wurde und ich muss mich darauf verlassen können.
00:31:05: Und dann will er ja doch eine Krankmeldung und so.
00:31:10: Irgendwie alles unter einen Hut bringen und manches ist da schon sehr heiß, sag ich mal.
00:31:16: Welchen Ball da schon wird?
00:31:17: Und anderes ist... Das hört sich ziemlich safe an!
00:31:22: Die Firmen machen es aber meistens so, die Freigabe ist dann immer menschlich, aber der Mensch ist halt auch irgendwann faul.
00:31:29: Der klickt dann halt auf ja, ja, das stimmt so.
00:31:35: ganz anders, weil er es halt nur nicht korrekt übergelesen hat.
00:31:39: Ja das ist natürlich in dem Moment eine Gefahr, dass man dann sich zu sehr aufs System verlässt und erst mal sagt ja, was plausibel, das passt aber im Wirklichkeit war's doch anders.
00:31:51: Und wie ich vielleicht auch von der Zusammenfassung überzeugend lebt und bei mehr Nachdenken oder so vielleicht doch etwas anderes raus käme als es ist Diese Fehlerhaftigkeit oder das Fantasieren der KI muss man mal gucken, ob das noch abgestellt wird.
00:32:12: Ja es wird immer weniger eigentlich aber da muss man jedenfalls immer ein bisschen aufpassen.
00:32:18: was sagen Sie denn zu dem Satz ohne mehr Digitalisierung gibt es weniger Delegation und damit auch weniger Entlastung für Hausärztinnen und Hausärzte in der täglichen Arbeit?
00:32:30: ist da etwas dran?
00:32:32: Das ist schwierig.
00:32:34: Ich kann ja auch mit Papierzettel eine standardisierte Anamese und ähnliches erheben, ich jags am Schluss den Spender oder ich hälfte es ab und kam zu dem und den Punkt.
00:32:45: Das ist jetzt nicht dass das digitalisiert werden muss aber es ist schon so.
00:32:49: mein Telefon KI kann aus einem Homeoffice bedient werden kann also gewährte VPN Verbindung quasi dahin und in die Praxis sozusagen So dass die MFA auch im Kindkrank weiterarbeiten kann oder so.
00:33:05: Das macht schon vieles möglich, mehr Digitalisierung.
00:33:09: Es gibt Leute, die es total wichtig finden, dass sie immer ihr Tablet dabei haben.
00:33:15: Dann kann ich zwar... Ich bin aber nicht der, der das mit auf die Visite mitnimmt.
00:33:19: Ich diktiere dann hinterher ganz normal einfach den Befund und die Ziffern um.
00:33:23: meine MFAs gehen frei.
00:33:26: Aber ich glaube wir haben so viele brenzende Alltagsprozesse und Abläufe, wo so viel Potenzial ist, effizienter und auch schneller zu werden.
00:33:40: Wir müssen ja mit weniger Leuten mehr Patienten versorgen.
00:33:43: Und von den jetzt
00:33:44: durchschnittlich
00:33:45: neunhundertfünfzig oder so in Niedersachsen, dass wir schrittweise immer mehr Patienten werden die wir versorgnet sind.
00:33:52: Jetzt ist aber Zeit natürlich auch endlich und dann muss halt Zeit effizienter genutzt werden Und dann kriegen wir das auch hin.
00:34:01: Mittags braucht man für zwei MFAs, eine die die Tür aufhielt und die andere die die Rezepte raus sortiert.
00:34:07: Die können wir jetzt auch für andere Dinge verhauten oder so wie ich die Schappe einsetzen weil sie weiter qualifiziert wurde und brauchen da gar keinen mehr oder nur noch einen der da ist und die Stellung hält übermittag.
00:34:20: Ja und das ist halt nur dort Digitalisierung und Verbesserung von Abläufen gewesen.
00:34:28: Da sind wir also gar nicht so weit voneinander entfernt in der Einschätzung.
00:34:33: Dann kommen wir jetzt noch mal zu den TI-Anwendungen, Wir haben das Ehrezept gehabt.
00:34:38: Kim ist das für Sie ein echter Fortschritt?
00:34:42: Wenn es denn alle nutzen würden ... Arztbriefe gibt's ja schon ziemlich viele die verschickt worden sind aber im Vergleich Zu der Gesamtzahl Es ist vielleicht noch ein bisschen weg von der Vollabdeckung.
00:34:54: Tim haben sie eben gesagt Das ist noch nicht soweit.
00:34:57: Ambulant sind die Traxen, ich würde sagen bei uns zu über neunzig Prozent mittlerweile per E-Artsbrief.
00:35:04: Also als Klimaanwendung, die zu uns kommt, das ist sehr gut.
00:35:08: Krankenhaus null oder nahe null?
00:35:12: Bei mir ist es ein bisschen von Fortschritt, weil ich sie abhalte einfach mit Heim und Apotheken und jetzt auch das Krankenhaus an Kim angeschlossen.
00:35:19: Das ist leider noch beim Krankenhaus am schwierigsten.
00:35:22: Ist natürlich dort auch am schwierigste zu implementieren.
00:35:25: Aber Austausch findet durchaus sehr gut statt.
00:35:28: Man muss halt bohlen und erst mal will keiner was ändern, weil das Wachs funktioniert ja.
00:35:34: Ich habe das letzte Heim hab ich an Kim bekommen, weil ich gesagt habe, ich nehme keine Patienten mehr bei ihnen auf.
00:35:40: die Kommunikation funktioniert nicht Und seitdem die an Kim sind ist es besser.
00:35:45: Also dann kann ich da doch auch wieder Patienten ausnehmen und versorgen.
00:35:49: aber machen wir es doch nicht für den Affen dafür, dass die ihre Prozesse nicht in den Griff bekommen und keinen Sinn dahinter sehen.
00:35:56: Mittlerweile sind sie auch völlig begeistert, manche Heime, dass halt auch die Kommunikation deutlich besser läuft und auch besser effizienter werden dadurch.
00:36:06: Und mehr Zeit haben im Patienten zu versorgen statt dem Pax hinterherzukommen das leider auf die falsche Station zurückging weil es halt ist wie es ist.
00:36:17: Dann kommen wir zur E-Page.
00:36:18: Zuletzt gab es ja auch immer wieder Kritik an der elektronischen Patientenakte wegen der Ausfälle, wegen umständlicher Abläufe zum Mal runterladen oder zu befüllen.
00:36:27: Wo hakt das noch?
00:36:28: Bei Ihnen ist es nämlich so gut gelöst, dass Sie da keine Klagen haben?
00:36:34: Es geht immer noch besser.
00:36:36: Aber also was ein Riesenproblem anfangs war und auch in vielen Fällen noch ist, die korrekte Vergabe von Metadaten.
00:36:44: Also was ist das für ein Dokument?
00:36:46: Was ist der Inhalt dessen?
00:36:48: Also ich habe ganz viele, die irgendwie ein, zwei, drei Punkt PDF da drin heißen.
00:36:52: Mit irgendeinem Datum das nicht passt und was stimmt ist, dass die Praxis hochgeladen hat.
00:36:59: Da sucht man sich dann natürlich die Dokumente zurecht.
00:37:03: Bei uns ist es so, dass wir standardisiert quasi eingestellt haben können wie das Dokument da hoch kommt und den EKG kommt dann auf als technische Untersuchung ergebnisbefund und blibblabla.
00:37:15: Wir sehen richtigen Metadaten, die leider ziemlich nicht intuitiv gestaltet sind.
00:37:20: Aber dann doch halt korrekt sein.
00:37:22: Ich meine ich habe so zehn Besunde, die regelmäßig erstelle vom Medikationsplan der Planungsdokumenten-Medikamente oder so ein Verschlagwort werden muss.
00:37:34: Das funktioniert bei uns halt ziemlich gut.
00:37:36: Es könnte noch so sein ... Oder es wäre halt noch so wünschenswerzen, weil vieles automatisiert im Hintergrund laufen würde.
00:37:45: stellt man sich vor, ich lege mein Medikationsplan ab und lehnt es automatisch hoch.
00:37:50: Aktuell ist das zwei Klicks extra an dem man manchmal noch denken muss.
00:37:55: Das wäre halt schön dass immer dran von dem Softwarehaus und es wird auch jedes mal besser.
00:38:00: aber andere da ist halt noch pöllig.
00:38:02: Da muss zum Beispiel noch umgewandelt werden in ein richtiges Geldformat zum Teil händisch und das ist natürlich schon sehr frustrierend für die die davor sitzen und befüllen sollen.
00:38:16: Also da trennt sich so ein bisschen die Spreu vom Weizen bei den Praxisverwaltungs-Softwareanbietern.
00:38:22: Das ist vielleicht auch das dringendste, dass da das Niveau sich ungefähr ein bisschen angleichen?
00:38:27: Würden Sie das bestätigen?
00:38:29: Ja und dann muss man halt immer auf.
00:38:31: ich sage mal also ich glaube das wird beim Manten halt nur gehen in dem regelmäßig auch der Anforderungskatalog an die Software erweitert wird.
00:38:44: Und ja, erst mal muss überhaupt der Technisch stattlaufen und jetzt muss als nächstes also dass die Daten korrekt hochgeladen werden.
00:38:52: Als nächstes muss es aber dann auch sein das automatisch zum Beispiel es Pflichtaufgabe ist wenn ich einen Medikationsplan anlege dass der automatisch hoch geladen werden muss.
00:39:02: da muss leider immer mal wieder an die Softwarehäuser Es gibt ja nicht nur gute die wirklich motiviert sind so wie meins es gibt ja auch andere wie halt einfach mehr nur noch gewinn maximierung im hintergrund haben und als natürlich.
00:39:16: Tätifizierungen geschafft und dann nichts mehr machen.
00:39:18: für die ein tolles Geschäftsmodell, vor allem wenn die Wechselbereitschaft ziemlich gering ist.
00:39:24: wahrscheinlich wechselt mal seine praxisverwaltungsstoff der einen bis maximal zwei mal in seinem Leben im Durchschnitt oder nie.
00:39:32: Autos wechseln wir deutlich häufiger ist aber ähnlicher kostenpunkt.
00:39:39: Ja, es ist wirklich so.
00:39:40: Ich vergleich das gerne mit dem Auto.
00:39:42: Wenn ich mir im Auto an jeder zweiten Kreuzung mit der Waden absolst, da hätte ich mitm Auto, wäre ich schon lange nicht mehr damit zufrieden?
00:39:51: Ich hätt' mir Neues geholt bei der Praxisverwaltungssoftware, wo noch fünf Leute mit drin sitzen die mitfahren und mit absaufen, dann wird das toleriert!
00:39:59: Und man wird gedacht, dass sei gut so, das wär schon okay und beim anderen wär's auch nicht besser.
00:40:04: Daher ist manchmal schon sehr viel Luft
00:40:07: nach oben.
00:40:08: Das ist dann jetzt eher eine negative Sicht der Dinge, aber auch verständlich.
00:40:15: Und damit sind wir eigentlich schon angekommen bei dem eigentlichen Anlass.
00:40:20: oder was heißt schon?
00:40:21: Wir sprechen ja schon eine Weile, aber wir sind angekommen beim eigentliche Anlass für das Gespräch und... Das war natürlich der Hit-Kongress Mitte März in Köln über zwei Tage.
00:40:32: Der mithelfen soll, dass Hausärzte sich bei der Digitalisierung leichter tun als bisher und wenn sie das so beschreiben mit dem manchen Anbietern bei der EPA dann gibt es durchaus Anlass dafür sich darum zu kümmern sich leichter zu tun.
00:40:48: ich habe gehört Sie seien schon voll.
00:40:51: Also geht es hier jetzt nicht mehr um Werbung für den Kongress oder höchstens Mittelbarer?
00:40:56: Fürs nächstes Jahr, genau.
00:40:58: Ich bin von eigenem Erfolg überrascht und ich glaube Freitag, Fünfter und Samstag, sechster März nächsten Jahres also das ist so doch okay wo das nächste Mal sein soll.
00:41:10: aber es zeigt auch wie hoch das Interesse ist.
00:41:12: wir hätten das glaub ich doppelt ausverkaufen können.
00:41:15: Wie viele kommen dahin?
00:41:17: Also es sind drei hundert mehr passen einfach nicht.
00:41:19: Wir haben doch vorhin dazu gebucht und so weiter, aber das ist ja auch dann nochmal Ausstelle und ähnliches dabei was wir auch noch mal mit den Leute sind und vom Team die das managen mehr ging von Platz her nicht.
00:41:31: wir sind jetzt auf der Suche nach etwas
00:41:33: wollen
00:41:34: auch mehr also noch mehr Firmen angeboten zeigen damit man weiß Was gibt es denn da?
00:41:40: So auch markt was funktioniert was funktioniert nicht Das kann ja auch im zwei, drei Jahren.
00:41:46: Das ist äußerst schnelllebig sehr dynamisch gerade bei dem Zusatzprogramm was jetzt auch so KI-mäßig oder Telefonassistenz mäßige aufploppt.
00:41:55: Da ist hoher Dynamik und ich möchte da immer etwas Neues sehen!
00:41:59: Was zieht denn die Kolleginnen und Kollegen dahin?
00:42:01: Hit heißt der Kongress ja auch weil es hier um Boxhandschuhe gibt.
00:42:06: also Schlagen auf Englisch das habe ich zumindestens auf der Website gesehen.
00:42:11: wird da mit harten Bandagen gekämpft bei Ihnen und um was kämpft man denn dann?
00:42:19: Ja, da muss man ein bisschen auswohlen.
00:42:22: Ich sehe einem etwas kreiskremigen, vertigen übergewichtigen dunkelhaarigen Menschen nicht so ganz unähnlich.
00:42:29: der andere wissenschaftliche Leiter ist so der schöne blauäugige, sodass wir irgendwann mal sagen das sind so wie vier Päuste.
00:42:37: Wir hatten damals für das Erezept und die EPA-Filme gedreht, aus dem hat sich das irgendwie so entwickelt mit den Faustkampfen.
00:42:46: Und dann auch als ausärztliche Praxis und IT als IT.
00:42:50: So
00:42:51: lange hatten wir die Faust aus Auge!
00:42:54: Wir wollen da Bühne bieten für Leute, die wechselwillig sind wie die führenden Praxiserwaltungssysteme, die es da gibt um die großen Player angucken können.
00:43:05: Es gibt einen Rahmenprogramm, wo auch Zusatzanbieter dieses Jahr vorwiegend aus dem Telefon KI und MessengerKI oder halt nur diese Bots-Bühne bieten.
00:43:19: Und nächstes Jahr wird sicherlich mehr dieser Dokumentationsassistenz.
00:43:24: Das war als wir vom Jahr angefangen haben da in der... Also wir wurden halt gefragt, könnt ihr euch das vorstellen?
00:43:30: Da wusste man noch nicht, dass man besser nein hätte sagen sollen.
00:43:34: Aufwand, aber da wird halt das mehr im Vordergrund rücken wahrscheinlich als Telefon.
00:43:40: Und die sind einfach ... Die sind interessiert und egal wen man fragt, die sagen ey, das hatten wir so in der Form noch nicht.
00:43:48: ich möchte das sehen Ich bin auf der Suche, ich möchte mich informieren was es da so gibt!
00:43:53: Ich habe nicht alle auf dem Schirm und möchte mich da informieren und dass ist glaube ich da jetzt das erste mal.
00:43:59: wo war das wirklich so auch gezielt für Hausärzte macht?
00:44:03: Wir machen aktuell eine Umfrage, wo wir auch nach der Tauglichkeit von Hausarztprogrammen bezüglich HZV, also hausarzt- und vierter Versorgung Daten erheben wollen.
00:44:15: Einfach nicht als Vorführen das wollen wir nicht, auch wenn ich manchmal kokettieren möchte.
00:44:20: aber da geht es halt wirklich sachlich drum.
00:44:22: wie ist denn der Stand der Dinge?
00:44:23: Weil jeder denkt ja immer Ich bin zertifiziert, ich bin super!
00:44:26: Das stimmt ja nicht.
00:44:28: Es kann ja viel besser werden weil es der andere schneller kann und da wollen wir einfach halt mal sehen, wie zufrieden sind die Leute.
00:44:36: Gerade auch dass die kürzenärztliche Bundesvereinigung bzw.
00:44:40: das TI hat ja eine große Studie zum Praxisverwaltungssystem gemacht was auch Dynamik in dem Markt brachte, weil auf einmal vergleichbar war.
00:44:48: Ich
00:44:48: dachte ja alle seien alle schlecht!
00:44:52: So ist es nicht.
00:44:53: Es gibt ein paar gute und ein paar die Luft nach oben haben und es gibt leider auch ein paar schlechte.
00:44:59: Leider sind halt sehr viele bei den eher schlechten.
00:45:02: Und manche davon sind jetzt wirklich gemerkt, oh wir müssen doch was tun und so laufen die Kunden davon.
00:45:11: Das konnten sie bisher durch höhere Gebühren oft kompensieren aber wo sie vielleicht dann noch doch auch merken naja wenn die alle mit Schaden abhauen die kommen auch nicht so schnell wieder.
00:45:22: Und das muss man halt jetzt nochmal hausärztlich fokussiert da machen Und ich bin gespannt, was rauskommt.
00:45:29: Also bis Freitag dieser Woche geht die Umfrage noch und dann muss man auch auswerten und wollen da dann erste Daten veröffentlichen?
00:45:38: Ja spannend!
00:45:39: Wird aus vielleicht.
00:45:40: letzte Frage Herr Eckert wird aus den Hausärzten noch die Fachgruppe der digitalen Vorreiter?
00:45:49: Ich denke das sind wir schon
00:45:51: okay
00:45:52: gerade in dieser integrativen vernetzenden Tätigkeit, weil das keiner so viele Schnittstellenproblematik hat wie wir Hausärzte.
00:46:03: Der Gastroenterologe, der hat natürlich ein anderer Spielzeug, der will die bessere Endoskope oder den besseren Herzkatheter als Kardiologe Das ist ja aber ein sehr, sehr schmales Feld oder Feld, wo da was besser werden muss.
00:46:19: Und wir müssen halt sehr viele Aspekte und gerade die Vernetzenden in auswertenden integrativen Prozesse – das ist unsers!
00:46:29: Wir sind für alles zuständig leider alle Organe und können auch mehr als eins.
00:46:36: Dann können wir auch Digitalisierung von Ja, vernetzt besser denken bei Telefon KI.
00:46:44: Gut gibt es noch eine Website dazu Anwendung.
00:46:47: Dann gibt's vielleicht noch die App-Anwendungen wie da integrativ arbeiten und das kriegen wir halt glaube ich als Hauserb am besten hin.
00:46:54: Macht natürlich aber auch am schwersten für den Anbieter um da eine Ziel gerichtet was zu machen.
00:47:00: Aber Ich denke wir Hausärzten sind vornebei Und zumindest kenne ich genug die sehr viel Bock und sehr viel Spaß daran haben ist besser zu machen.
00:47:10: Schön, das ist wenigstens am Schluss ein optimistischer Ausblick.
00:47:13: Hey Gott!
00:47:14: Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Kongress und auf dass die Digitalisierung vorankommt aber nicht als Selbstzweck – das haben Sie eben gesagt – sondern damit es den Praxen besser ergeht.
00:47:26: Alles Gute für Sie!
00:47:27: Vielen Dank und schönen Abend noch!
00:47:29: Und auch wieder vielen Dank fürs Zuhören bis zum nächsten Ärztetag.
00:47:32: Tschüss.