ÄrzteTag

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00:00:03:

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen bei die Berliner Stunde der Gesundheitspolitische Podcast.

00:00:12: Mein Name ist Thomas Hommel, ich leite das Korrespondententeam Politik- und Debatte der Ärztezeitung.

00:00:19: In dieser Folge geht es um die Zukunft, genauer gesagt unsere Gesundheitssystems und die Reformen, die es dafür zwingend braucht.

00:00:27: Sprechen möchte ich darüber mit Andreas Baybers, Professor für Volkswirtschaftslehre und Gesundheitsökonomie sowie Gesundheitsplitscher, Sprecher der Hochschule Fresenius in München.

00:00:38: Schönen guten Tag Herr Prof.

00:00:38: Baybers!

00:00:40: Grüß Gott aus München!

00:00:41: Herr Baybers bevor wir nach vorne schauen lassen Sie uns kurz zurückschauen.

00:00:45: vor gut zwei Wochen am zehnten Juli war es haben Bundestag und Bundesrat Grünes Licht für die umstrittene Gesundheitsreform von Gesundheitsminister Nina Wagen gegeben das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.

00:01:00: Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von einer wichtigen Reform der Bundesregierung, kurz gefragt, kurz geantwortet dabei was ist das Kernziel dieser Reform?

00:01:11: Also es ist sicherlich eine wichtige Reform obdleich nicht den Begriff Reform zumindest in weiten Teilen für hinterfragenswert halte.

00:01:22: Ziel dieses Gesetzes, würde ich jetzt mal sagen ist und das ist in der Tat aller Mühen wert.

00:01:27: So eine Stabilisierung der Beitragssätze zunächst, so dass Ziel des Gesetzes bis zum Jahr zwanzig dreißig zu kommen wird.

00:01:34: später noch gerne was zu sagen ob es realistisch ist einfach weil wir ja stets steigende Ausgaben jetzt hier in anderen soziale Sicherungsbereichen auch aber hier schauen die gesetzliche Krankenversicherung an als im GKV Bereich haben implizit und explizit zu weiter steigenden Beitragsetzen führen, wie wir es ja auch in der Vergangenheit gesehen haben.

00:01:57: Was dann bedeutet adein?

00:01:59: Dass für die Bürgerinnen und Bürger immer weniger Netto von Brutto adeins übrig bleibt und als Zweite nur Nebenkosten immer stärker steigen.

00:02:08: Und das können wir uns eins auch vor dem Hintergrund der Stabilität unserer Soldargemeinschaft und zwei vor dem hintergrund der stabilität des Produktionsstandortes Deutschland, der im internationalen Wettbewerb sich befindet einfach nicht mehr leisten.

00:02:22: Und deswegen ist es ein wichtiges Ziel, die Beitragssätze zu stabilisieren wie Ausgaben.

00:02:27: Ja ich soll jetzt mal Platz sagen runterzudrücken und das ist genau das auch das Gesetz im ersten Schritt macht nämlich mit den neunzehntel Prozent der Maßnahmen versucht es weniger in eine strukturelle Form reinzugehen.

00:02:42: und ich sage mal strukturielle Veränderungen sind für mich eine Rockform.

00:02:46: Das ist jetzt eher solch einen Deckel drauf dass die Ausgabe nicht weiter ansteigen.

00:02:50: Sie sagt schon, wie realistisch das ganze Paket ist.

00:02:54: Also ist das Ziel der neunzehn Milliarden sind es glaube ich für... ...Zwanzig-Siebenzwanzig die eingespart werden sollen?

00:03:00: Wie realistische ist es dass das auch passiert?

00:03:04: Also es ist so, ich glaub für nächste Jahr ist man schon ganz gut weil ja auf die Prognosen wie sich die Ausgaben entwickeln, wie sich Die Einnahmen entwickeln noch sehr stabil sind.

00:03:15: Das Ziel wird es, das ganze Stabil zu halten.

00:03:19: Da bin ich mehr nicht nur ich sondern auch viele andere Kolleginnen und Kollegen nicht so sicher ob wir es wirklich schaffen dass sie die Beitragsätze mit den jetzt vorgesehenen Sparmaßnahmen stabil halten.

00:03:31: da halte ich es durchaus noch mal realistisch und das erzeugt nochmal zusätzliches Gesetz bis zum Jahr.

00:03:38: Was ich jetzt natürlich noch nicht absehen kann, es ist ja, man kann sagen als flankierende Maßnahme.

00:03:44: Jetzt auch im nächsten Schritt vorgesehen das es zu Strukturreformen kommen soll was unter anderem die Angebots aber jetzt hier auch primär die Nachfrage Seite betrifft oder betreffend wird.

00:03:58: diese jetzige Reform fußt ja u.a auf das Gutachten der Finanzkommission Gesundheit aus dem März oder vom März Und es ist ja Ende des Jahres, das war schon ein bisschen früher.

00:04:11: Wie lasst ihr uns mal überraschen?

00:04:12: Dann einen zweiten Bericht vorgesehen der dann nochmal eine zweite Form von Reformmaßnahmen dann hoffentlich auch sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes strukturellen Reformmaßen erwarten lässt.

00:04:23: inwiefern die dann und ob wieder noch einmal sozusagen einzahlen auf Kosten senkung auch kurz oder mittelfristig bis jetzt neu zu prüfen.

00:04:31: aber ich glaube sozusagen erst mal ist Vorsicht geboten.

00:04:35: Ich glaube nicht, dass das jetzt schon das Ende der Veranstaltung bis zum Jahrzehnte und auch in den daraus folgenden Jahren sein wird.

00:04:40: Schauen wir doch einmal auf diese Strukturreform.

00:04:43: Da sind ja einige Themen aufgerufen.

00:04:46: Welche Struktur reform hat denn aus Ihrer Sicht die größte Priorität?

00:04:50: oder mal anders gefragt?

00:04:51: Von welcher Reform versprechen Sie sich den größten Effekt in der Versorgung?

00:04:56: Also ich sage jetzt mal Struktur-Reformen betreffen wir immer.

00:04:59: die also können verschiedene Elemente betreffen, sie betreffend jetzt mal grobschichtig zusammengefasst die Strukturen von der Angebotsseite.

00:05:09: Die Strukture von der Nachfrage-Seite und die Struktur von der Frage der Finanzierung und der Organisation bei der Finanzierungs- und Versicherungsarchitektur, die dahinter steht, sag ich jetzt mal.

00:05:21: Die Krankenhaushaltformen, die jetzt ja schon durch ist in Anflugstrichen also nicht durch unter Umsetzung aber auch durch durch die parlamentarische Prozesse KHVG, KHAG Legt ja einen Schwerpunkt auf die Angebotseite.

00:05:34: Man wird sicherlich in einem oder anderen Bereich auch noch mal daran müssen, auch in anderen Bereichen zum Beispiel Pflegeversicherung der Verlastung des SGD wie wir im ambulanten Bereich in andern Angebotsstrukturen und strukturreformen brauchen.

00:05:48: Auch unter dem Hintergrund was kann Digitalisierung in der Angebot-Seite?

00:05:53: Oder was kann technologische Entwicklung dort ermöglichen?

00:05:55: Ich glaube da ist sicherlich auch das eine oder andere jetzt sicherlich durch die Finanzkommission Gesundheit nur jetzt beides gutachten zu erwarten.

00:06:03: Aber Fokus, glaube ich, liegt sicherlich erstmal auf die Frage wie schaut es bei den Struktureformen auf der Nachfragenseite aus?

00:06:10: Das bedeutet ja oder das steht dann implizit in meinem Raum.

00:06:14: Sie kennen die Diskussion um ein Primärversorgungssystem.

00:06:17: also ist die Frage Wie schaffen wir es besser dass die Menschen die eine objektive Nachfrage haben Die auch dringlich sozusagen verarbeitet werden muss, dass wir diese Nachfragestrukturen besser steuern.

00:06:32: Und das was eben ich sage jetzt in meinen Anführungsstrichen nicht unbedingt nötig ist aus dem System Raulsteuern also subjektive objektive Nachfrage versuchen besser voneinander zu trennen sie unterschiedlich versorgen.

00:06:44: man muss sich natürlich auch eine subjektiven Bedarfe annehmen.

00:06:47: es ist ganz ganz wichtig auch zur Zufriedenheit eines Systemes.

00:06:50: aber tatsächlich die Frage dann verknüpft sich sehr schon wieder mit Angebotsstrukturen Die können wir das besser organisieren.

00:06:56: Also die Steuerung des Nachfrages behalten, was auch investiert zur Sorgungsbrüche zu verbessern ist glaube ich jetzt ein ganz großer Fokus.

00:07:04: und der dritte Bereich den ich auch schon angesprochen habe Wir werden uns natürlich zunehmend wunder mentale Gedanken darüber machen wie wir dieses GKV-System in der Zukunft oder für die Zukunft besser und fitter aufstellen.

00:07:18: denn die wirklich schwierigen Zeiten gerade in anbetrachtes demografischen Wandel, beginnen ja vor allem ab dem Jahr zwanzig dreißig.

00:07:25: Wenn die starken Revivumor-Kohorten dann in Rente gehen, dann stellt sich schon die Frage ob das solidarische System, dass sie immer noch den Kern auf den Bismarckschen Gedanken aus dem Jahr achtzentran, achtzig Fuß, dann so zukunftsfähig ist, verstehen Sie mich nicht falsch?

00:07:39: Ich bin ein großer Freund unseres Bismarckensystem aber wie wir da resamieren müssen.

00:07:44: ich glaube da müssen wir nochmal ran.

00:07:46: Da müssen wir auch noch mal an die Frage ran, wie schaut zukünftig die Kassenstruktur aus?

00:07:51: Damit ist nicht die Plumpe Frage, wie viel Krankenkassen man braucht.

00:07:54: Ganz im Gegenteil das bringt uns nicht weiter.

00:07:56: aber das werden auf alle Fälle auch Fragen sein.

00:07:58: Wie muss sich die Kasselandschaft reformieren?

00:08:00: Wie müssen wir das System insgesamt reformieren um es eben auf Zukunftszeh für die Jahre zwanzig dreiechzig fortfolge zu machen?

00:08:08: Bleiben wir nochmal bei der Primärversorgung.

00:08:10: wenn man das mal so zusammen fasst zuerst zum Hausarzt und Der ist dann sofern medizinisch geboten und nötig zum Facharzt.

00:08:17: Das ist ja das Prinzip dahinter, mal vereinfacht gesprochen.

00:08:21: Wie verpflichtend muss denn so ein System sein?

00:08:23: am Ende?

00:08:25: Es ist gar nicht so einfach.

00:08:26: da lohnt auch ein Blick ins Ausland.

00:08:28: Da sind natürlich a priori verschiedene Möglichkeiten oder verschiedene Modelle denkbar.

00:08:34: Primär ich sage bewusst primär Versorgungssysteme ist für mich in meiner optimalen Welt eine effiziente Steuerung und Begleitung von Patientinnen und Patienten, ihren subjektiven Objektiven bedarfen.

00:08:47: Jemand der sie an die Hand nimmt und durch den Versorgungs-Zungel adäquat und effizient führt damit Art I Wartezeiten reduziert werden können.

00:08:57: Wir kennen ja heute Diskussion wie lange wartet auf ein Fachartstermin auch wenn es dringend ist in Anführungsstrichen?

00:09:04: Damit aber auch sozusagen ineffiziente Nachfrage Strukturen rausselektiert dass immer Informationsbrüche nicht zwischen den Versorgungsstrukturen entstehen.

00:09:16: Deswegen, Sie hatten jetzt ja bereits erwähnt im ersten Aufschlag der Sicherung darum gehen wie kann die Hausärzten der Hausarzt oder kann man auf andere Berufsgruppen, die dafür qualifiziert sind, dazu diese Steuerung an der Schnittstelle hausärztlicher Versorgung und fachartig versorgen besser optimieren?

00:09:36: aber dabei darf natürlich ein Premierversorgungssystem nicht stehen bleiben Denn wir haben natürlich noch wesentlich weitere Versorgungsdrüche, stellen Sie sich noch vor für Patientinnen und Patienten die ambulant am Krankenhaus behandelt werden.

00:09:49: Die müssen sich darum kümmern wie schon meine Nachsorge aus.

00:09:53: Wie komme ich in die Hausärztlichen?

00:09:54: Die Fachärztliche Behandlung zurück nach einem ambulanten Eingriff im Krankenhaus oder eben auch beispielsweise an einem stationären Eingrifft.

00:10:02: Wenn dann die Frage ist, die geht es in der pflegirischen Hausärzten den Fachärzlichen Versorgung weiter?

00:10:07: das geht ja sogar über die sozialen gesetzliche Hinweg.

00:10:10: Jetzt wollen wir es nicht zu komplex machen.

00:10:11: Aber die Frage sozusagen, um ein bisschen holistischer zu sagen ist schon, wie kriegen wir Patientinsteuerung gut hin?

00:10:17: Derjenige der heute schon einen Hausarzt und Hauserzen hat, die das alles macht, der ist ja schon wunderbar versorgt aber das ist eben nicht State of the Art.

00:10:27: Ein bisschen Wasser in den Wein gekippt hat.

00:10:30: jetzt eine Studie des Bosch Health Campus.

00:10:34: Die haben nämlich ausgerechnet dass voraussichtlich bis zum Jahr zwanzigvierzig, rund zwölftausend Hausärztinnen und Hausärzte in Deutschland fehlen.

00:10:43: Weil die weil sie einfach bald das bedingt im Urstand gehen.

00:10:46: Aber das heißt auch Herr Professor Bayeris, die Hausärzten und Haus Ärzte alleine werden, Primärversorgung so wie Sie denn kommt am Ende nicht stemmen können oder?

00:10:54: Davon bin ich fest überzeugt und es wäre gab's noch ein Irriglaube.

00:10:58: also erst mal ne... Sie hatten es jetzt richtig angesprochen.

00:11:02: Vor den negativen Nachrichten mal eine positive auch hinzugegeben, also wir haben natürlich die nächsten Jahre immense Probleme bei viele Hausärzte der Babybummer Generationen angehören und wieder sozusagen die nächsten fünf bis zehn Jahre auf alle Fälle Themen bekommen.

00:11:21: Und die Frage ist wie viel wachsende nach, um den Bedarf zu decken.

00:11:26: Das sind sich nicht neben den Hausarzt noch in anderen Reichen der Fall und allerdings erkennen wir schon das zunehmend.

00:11:30: wie hat er Jahre unseren viele Medizinstudierenden wenig Interesse an der Hausarzte oder nicht so die großen Interessen an der Haushälzungen versorgen haben?

00:11:37: Ich glaube da ändert sich auch was auch in der Ausweitungsfortbildung an den Fakultäten, dass der Hausartigungs-Zunehmen auch bei jungen Studierenden wieder attraktiver wird.

00:11:49: Deswegen sind die Probleme drückt dann darbe des ersten Mal als positive Nachricht gesehen, weil er auch politisch ausgewertet wurde.

00:11:55: Sie haben natürlich vollkommen recht die Hausärztinnen und Hausärzte alleine werden sicherlich nicht hin kriegen.

00:12:01: Deswegen müssen wir uns darüber Gedanken machen welche anderen Professionen hat ein dann noch mitwirken können?

00:12:08: Ich denke hier an Physician Assistants, an weiter qualifizierte Pflegefachkräfte wie es ja auch in anderen europäischen Nachbarländern State of the Art ist und das sind also wirklich Länder mit denen wir uns auch wirklich vergleichen können.

00:12:21: Aber darüber hinaus, wenn wir auch nachdenken müssen, vielleicht welche anderen Institutionen mit aktiv werden könnten.

00:12:27: Das kann im Einzelfall sicherlich vielleicht auch ein Krankenhaus sein, dass in einer Region die Versorgung auch im ambulanten Bereichs mit übernehmen, Steuerungselemente mit übernimmt.

00:12:37: Das können an der einen oder anderen Stelle sicherlich auch KI-Basen oder können KI basierte Lösungen sein nicht überall aber unterstützend bei der Patientesteuerung Und das könnten vielleicht sogar, um es jetzt ganz solistisch zu denken, gleich sogar auch Krankenkassen-Kostenträger sein.

00:12:55: Die ja sich stärker daran beteiligen.

00:12:58: Dazu muss man dann da vielleicht auch gesetzliche Änderungen geben mit sehr einem Stück weiter eine neue Rolle der Krankenkasten.

00:13:05: Stärker in die Steuerung und in die Begleitung ihrer Versicherten und ihrer Mitglieder in den Versorgungsalltag zu unterstützen.

00:13:11: Dafür brauchen sich dann auch die medizinischen und segerischen Kompetenzen, die ja wahrscheinlich in Teilen schon da sind.

00:13:17: Also glaube ich, da gibt es ein größeres Spielfeld was wir dabei ankern könnten.

00:13:21: Kommen wir jetzt zu einem zweiten großen Reformblock nenne ich das mal der ja auch schon jetzt im parlamentarischen Verfahren angekommen ist.

00:13:30: Die erste Lesung hat stattgefunden.

00:13:32: Ich spreche von einer Form der Notfallversorgung Und über die sprechen wir schon auch sehr lange, seit vielen, vielen Jahren.

00:13:39: Aber jetzt gibt es einen neuen Aufschlag der Koalition aus Union und SPD.

00:13:47: Was macht diese Reform?

00:13:49: Diese Notfallreform ist eher sich zudringlich...

00:13:52: Also diese Notfall-Reform ist ja wirklich schon übertränglich!

00:13:56: Sie ist ja eigentlich nie nicht gestehen und wäre schon längst umgesetzt, vielleicht ein bisschen anders.

00:14:01: aber wenn sozusagen Herr Lindner nicht hingeworfen hätte, dann hätten wir sie erst.

00:14:06: Sondern die war ja de facto eigentlich schon in der letzten Legislaturperiode fast durch aber jetzt hat eben Stecken geblieben.

00:14:12: Es sind in Grunde genommen Bautes auf das aus, was ich bereits erwähnte.

00:14:17: Nukleoster Notfallreform ist ja zum einen die Nachfragesteuerung, das eben effizienter zu gestalten.

00:14:25: Die Ersteinschätzung, die Triagierung des Zusammenspiels zwischen ambulanter stationärer Versorgen zu optimieren, Patienten dabei aber nicht alleinezulassen und sich da gar nie hinzunehmen sie zur Steuer- und nachfrageverhalten besser zu steuern damit diejenigen die eben dringend Nutzermedizinische Behandlung brauchen, die es auch gut bekommen.

00:14:41: Andere rauszuselektieren zu steuern.

00:14:43: und das aber jetzt verbinden sich die Notfallreformen mit sozusagen Reformen auf der Angebotseite eben mit der Frage wie kriegen wir das strukturell hin?

00:14:52: Die integrierten Notfallzentren sind sehr alle schon... Wir diskutieren ja schon so lange darüber.

00:14:56: Ich glaube das erste Paper was ich über die INSETs geschrieben habe war im Jahr zweizigzehnte und zehn Jahre später kommt dann bis um zwanzig siebzehn war es uns allen klar.

00:15:04: Das ist eigentlich der Modus Operani, der Gold Standard ist oder sein kann.

00:15:09: Also das ist sozusagen diese eine wichtige Seite, dass wir Ihnen da in die Nachfrage steuern um Notfalldreisungen aber auch an die Angebotsstunden tun.

00:15:15: und dann muss man sagen – und das im Übrigen etwas traf ich vor, vielleicht gar nicht so bin ich gar nicht darauf eingegangen – jetzt explizit auf den Rettungsdienst verweisen, dass man natürlich auch an der Frage ran muss wie sind die Anreize im Vergütungssystem richtig gesetzt?

00:15:29: Und auch da sind Glück!

00:15:30: setzt man jetzt ja auch nur Anreize, dass eben der Rettungsdienst auch bezahlt wird.

00:15:33: Wenn ein Patient nicht mitnimmt weil er eher rausgefahren ist und das man eben auch hier im Rettungstienstbereich sich dem annimmt.

00:15:40: Das sind also alles längst überfälligere Formen wo sich eigentlich die Fachwelt seit langem eigentlich eins ist, was hier geschehen muss.

00:15:47: Und deswegen bin ich da ganz zuversichtlich, dass es hier zu positiven Effekten kommen wird.

00:15:52: Die Notfallbeform als überdringlich bezeichnet Herr Beibern, trotz dieser großen Notwendigkeit die Notfallstrukturen komplett umzumodeln.

00:16:00: Ein Selbstläufer ist das nicht denn wir wissen ja die früheren Bundesminister für Gesundheitswohl Jens Spahn und auch Karl Atterbach sind gescheitert.

00:16:08: Auch am Widerstand der Länder weil die ja für den Rettungsdienst zuständig sind.

00:16:15: was macht sie so optimistisch dass es diesmal klappt?

00:16:19: Also ich glaube, dass gerade in meinem Bereich des Rätungsdienstes und auch der Nutzfahrtsversorgung.

00:16:25: Auch ich sage mal, der Druck ist eine Frage bottom up oder top down also der gesellschaftliche Druck so groß ist dann die Umsetzung der Krankenhausreformen und die damit verbundene Windelung von Versorgungskapazitäten kann ja nur gelingen Unsere Mitnahme und dem Aspekt der Mitnahme der Bürgerinnen und Bürger in diesem Transformationsprozess nur gelingen, wenn ich wirklich der Bevölkerung darstellen kann dass ich wirklich gute Konzepte habe.

00:16:54: Und eben auch eine Transportlogistik habe die sicherstellt das ich im Bedarfsfall nämlich im Notfall jetzt hier also wenn die Zeit zählt in die Adequate richtige Versorgung komme.

00:17:06: Das heißt die Strukturierung, die Reformierung auch des Rettungsdienstwesens glaube ich ist etwas was implizit und explizit auch für die Akzeptanz der Transformation der Versorgung entscheidend ist, wenn sonst gehen Ihnen die Bürgerinnen und Bürgern nicht mit.

00:17:23: Und vor dem Hintergrund dessen glaube ich das es für die Menschen sucht und relevant ist, nehmen sich ja auch die Länder diesen Thema an weil sie ja unmittelbar und viel unmittelbare mithin mit den Landräten und mit den Menschen vor Ort in der Direktion auch kritischem Verantwortung stellen.

00:17:38: Kommen wir vielleicht zum Schluss noch zu einem Thema Auch schon seit vielen Jahren diskutiert wird auch in der Ärzteschaft.

00:17:45: Sowohl ambulant, stationär ein großes Ergännis darstellt.

00:17:48: das ist das Thema Bürokratie und wir hatten als Politik- und Debatteteben kürzlich eine Umfrage auf LinkedIn gepostet und unter einem Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Umfrage nannte einen Entbürokratisierungsgesetz sehr dringlich.

00:18:06: überrascht sie das?

00:18:08: Ich habe es vor einigen Jahren im Auftrag damals von Herrn Honowczyk, die in einer Aktions- und dem Entgryptisierung im wahrsten Krankenhäusern leiden dürfen.

00:18:19: Wir haben damals auch so zehn Punkte Aktionsplan vorgestellt.

00:18:22: Ich muss sagen, wir waren damals selbst gar nicht bewusst, obwohl ich schon so viele Jahre entdecken bin wie viele detaillierte gratische Rücken es gibt.

00:18:29: also ich meine das ist natürlich obsolet wobei Ich sage mal, Entdurokratisierung ist immer so ein frischbares Schlagwort.

00:18:37: Was mir wieder gezückt wird, wenn man einem gar nichts mehr einshält, dann sagt man jetzt wollen wir entdurokatisieren?

00:18:41: Wir müssen dringend entdurokatisieren!

00:18:43: Allein es ist schon schlimm, dass sie ein Gesetz, ein neues Gesetz brauchen um zu entdurocratisieren.

00:18:48: und meine Theorie ist ja immer, wenn ein neues Gesetzentwurf ins Parlament rauf reingeht und neue Vorschriften müssen zwar alte raus oder sonst für Drurokratisierungen immer noch zum Mehrbürokratie setzt Entdurokratisierung Spaß beiseite.

00:19:00: ich glaube Wir sind der aufmichtigen Weg und die Politik hat eins erkannt.

00:19:04: Die Zäume fährt mal anders jetzt auf, es ist so, dass der Druck im System die nächsten Jahre bleiben wird unter uns gesagt werden nicht mehr finanzielle Mittel reinkommen sondern finanziell durch mit den nächsten Jahren noch zunehmen und das wird immer mehr darauf ankommen.

00:19:19: mit immer weniger Mitteln ist trotzdem zu versuchen eine gute vielleicht sogar besser versorgen hinzubekommen.

00:19:27: Das bedeutet aber wenn ich ihn immer knapper werde in Ressourcen drücken die versorgen aufrecht haben müssen.

00:19:32: muss ich ja innovatierst.

00:19:33: Ich brauche innovation, ich muss Dinge anders machen.

00:19:36: Ich brauch Mut zu Innovationen!

00:19:38: Ich muss den Institutionen vor Ort die Freiheiten geben zum Managen.

00:19:44: Die Knappheit so zu managen das wird zum einer gutes Ergebnis da daraus kommt und deswegen werde ich dich von du kratzischen Hürden entbinden müssen beispielsweise auch krankenhäuser ich nehme es im exemplarische Krankenhäuse damit sie es schaffen mit geringeren Betriebskosten dennoch ein gutes Ergebnis zu erzählen.

00:20:01: Denn wenn die von den Betriebskosten nicht runterkommen, bei tätig steigenden Ausgaben dann gehen uns die alle in die Knie.

00:20:09: und ich meine die ersten Pflänzen die wir jetzt ja gesehen haben ist ja im jüngst beschlossenen GKV-Beitragsratsstabilisierungsgesetz das Schlägepersonal Untergrenzen nun erstmal pauseiert werden durch Kürzeitsfallpauschalen, durch kürzliche Fallpauschalungen so ein bisschen die Untergrenzerweiderung versucht wird zu umgehen.

00:20:31: Das wäre gut.

00:20:32: Während ND Prüfungen erhöht da kann man sozusagen die nette Bilanz, kann man kritisch anschauen.

00:20:37: aber das glaube ich schon der Gesetzgeber erkannt hat dass wenn wir jetzt nicht den Leistungserbringern und Erbringer mehr Beinfreiheit geben werden sie es nicht schaffen mit den knapperen Ressourcen umgehen zu können.

00:20:49: Was aber nicht bedeutet, dass sie hier Wildwest machen sondern das wir ihnen die Freiheit geben im Doing, die Patienten so zu behandeln wie sie es so sinnverhalten.

00:20:58: Das ersetzt aber natürlich nicht national und überprüfen, wie ist denn die Qualitäten des Ergebnisses wie du's getan hast?

00:21:04: Es kann ja kein Freifahrtsschein sein in der Infotradisierung oder so nach dem Motto Die Qualität der Patientbehandlung ist jetzt alles egal.

00:21:10: Da wäre Infotradezierung falsch verstanden.

00:21:13: Sondern wir müssen sagen Wie ihr es macht.

00:21:16: ich sage es mal sehr schlaftig Das wollen wir nicht ständig überprüfen und ihr stand uns mit dem Ergebnis an.

00:21:21: Ich denke, das ist ein schönes Schlusswort wie ich finde.

00:21:24: Herzlichen Dank Herr Professor Beiberst für ihre Zeit, Ihre Einschätzung!

00:21:29: Und ich bedanke mich fürs Zuhören und freue mich wenn Sie in der nächsten Ausgabe von Die Berliner Stunde der Gesundheitspolitische Podcast wieder dabei sind.

00:21:38: Die Studie des Bosch Health Campus über die Herr Weibers und ich gesprochen haben, finden Sie übrigens in den Show notes zu dieser Folge.

00:21:46: Bitte schauen sie auch gerne bei unseren Kollegen das Ärztetag-Podcast vorbei!

00:21:50: Und wenn Ihnen diese Folge der Berliner Stunde gefallen hat dann folgen und bewerten Sie gerne diesen Kanal.

00:21:56: es ist nur ein einziger Klick und würde uns bei unserer Arbeit unterstützen.

00:22:00: Vielen Dank bis bald

00:22:05: Der Gesundheitspolitische Podcast.

Über diesen Podcast

ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.

von und mit Ärzte Zeitung

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