ÄrzteTag

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00:00:03:

00:00:06: Herzlich willkommen beim Ärztetag, dem Podcast der Ärzte Zeitung.

00:00:10: Mein Name ist Wiebke Garz und ich bin Redakteurin im Ressort Medizin.

00:00:14: In dieser Folge soll es um die Venen gehen – genauer gesagt, um die Therapie von Venenerkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrumpfen.

00:00:22: Vor kurzem ist die entsprechende Leitlinie aktualisiert

00:00:24: worden

00:00:25: Und ich freue mich, dass sich jetzt mit Professorin Stephanie Reichschukke darüber sprechen kann.

00:00:30: Sie ist Fachärztin für Dermatologie und Flebologie in Recklinghausen und hat an der Leitlinie mitgeschrieben.

00:00:37: Hallo!

00:00:37: Ich freue mich das sie da sind.

00:00:39: Hallo, vielen Dank für die Einladung.

00:00:41: Vorweg,

00:00:41: wie einmal gesagt, in der Leitung geht es ja auch um medizinische Kompressionsverbände.

00:00:46: aber hier im Podcast wollen wir nur die Kompressionstrümpfe

00:00:51: behandeln.

00:00:52: Ich fange mal klein an.

00:00:54: Wenn ich zum Beispiel im Job viel sitze und stehe, abends fühlen sich die Beine schwer an und die Schuhe sitzen enger, habe aber keine echten Beschwerden.

00:01:05: Soll ich mir dann Stützstrümpfe im Kaufhaus besorgen oder könnte ich auch schon Kompressionsstrümmfe verordnen lassen?

00:01:13: Solange keine echten Beschwerden vorliegen, sondern nur mal so hin und wieder kleine abendliche Schwellungen da sind.

00:01:19: Die auch immer wieder von alleine mehr oder weniger verschwinden oder übernachtsverschwinden.

00:01:24: Keine Hautzeichen da sind die jetzt auf ein echtes Wenenleiden hindeuten also die Braunverfärbungen an den Unterschenkeln oder zunehmend weiß gestellte kleine Gesäße am ersten Innenweite.

00:01:36: Das werden also hinweise auch ein erforderliches Genenlein und man sieht auch keine Krampfordern am Bein.

00:01:41: Dann würden normalerweise erst mal der so klassische stützende Strümpfe oder Reisestrümpfe, Sportstrümpfen mittlerweile gibt es da ja auch im Lifestyle-Bereichen relativ großes Angebot ausreichend sein die Beine zu unterstützen.

00:01:54: und das Allerwichtigste ist eigentlich Bewegung.

00:01:57: Also wenn man einen sitzenden Eissack hat immer mal wieder ein paar Spritte gehen, Laufstrecken einbauen denn es möglich ist die Füsse auch mal hochlegen und am Tisch betreiben.

00:02:08: Aber dann müssen es nicht direkt medizinische Hilfsmittel sein, weil das ist ja dafür was die Stütztrümpfe von den medizinischen Konfessionenstrümpfen unterscheidet, dass sie halt ein medizinisches geprüftes Hilfsmittel sind, was sogenannte Rallnorm gesfertigt werden und ganz definierte Druckwerte- und Druckverläufe und Materialeigenschaften haben.

00:02:27: Und entsprechend sind sie deutlich teurer und auch natürlich hochwertiger in der Herstellung.

00:02:33: Aber nicht jeder, der abends einmal dickes Füße hat.

00:02:35: Braucht es immer direkt das medizinische Missmittel.

00:02:38: Wenn es aber tatsächlich solche Anzeichen gibt für eine Erkrankung?

00:02:42: Wie ist das diagnostische Vorgehen für Hausärzte dann?

00:02:46: Brauchen Sie außer der Duplexonographie noch andere diagnostische Verfahren?

00:02:51: Normalerweise ist es erst mal, dass man den Patienten befragt, welche Beschwerden da sind.

00:02:56: Also wenn diese Schwellungen regelmäßig auftauchen, ist das natürlich ein harter Hinweis darauf, dass irgendwas nicht stimmt im Abflug, wenn dann so Verfärbungen da sind oder vielleicht auch Exzeme an den Unterstehenseln.

00:03:08: damit noch einen weiteren Hinweis auf, dass eines wenigen Leinen vorliegen kann.

00:03:13: Man unterscheidet dann halt einmal die Duclexsonographie, also um tatsächlich nachzuschauen wie ist der Durchmesser in den Venen, funktioniert die Klappen und so weiter.

00:03:21: Aber man hätte auch die Möglichkeit Funktionsuntersuchung zu machen, also diese DP-PG oder LRR war das früher Verfahren, um zu schauen, wie gut der Abschluss in Kooperation mit der Muskelpumpe funktioniert.

00:03:35: aber es ist nicht wegenensnotwendig.

00:03:38: Also eigentlich ist die Ducclexsonografie der Deutschstandard.

00:03:41: Es gibt ja auch viele Apotheken und auch Sanitätshäuser, die bieten Venenmessungen an im Rahmen von Aktionstagen.

00:03:49: Zum Beispiel dafür wird dann die LRR also die Lichtreflexionsriografie angewendet?

00:03:54: Was halten Sie davon?

00:03:56: Das ist für die Patienten immer eine ganz gute Einschätzung was ihre Abrumsumption sozusagen angeht.

00:04:03: Wenn da auffälligkeiten würden, dann lohnt es sich auf jeden Fall weiter Abklärungen anzugehen, nicht immer liegt es dann an den Wehnen.

00:04:10: Manchmal liegt das auch einfach an der zählerhaften Besäglichkeit im Sprunggelenk.

00:04:14: Also wenn da Einschränkungen sind, kann halt die LRR auch preisnegativ sein sozusagen also dass sie zählärfterweise ein pathologisches Problem anzeilt.

00:04:26: Gilt für den Einsatz von medizinischen Kompressionsstrumpfen grundsätzlich je früher, desto besser oder ist das nicht immer der Fall?

00:04:35: Das kann man so pauschal nicht sagen, aber bei bestimmten Erkrankungen ist das eindeutig nachgewiesen.

00:04:40: Also zum Beispiel dann wenn die Patienten eine diagnostizierte tiefe Beinwesen-Trombose haben, dann sollte die Kompression sofort begonnen werden weil der Frühjahr beginnen halt sowohl die Schmerzen als auch die Udeme schneller reduziert und auch das Risiko einer sogenannten posttrombotischen Syndromes reduziert.

00:04:59: Bei ausgeprägten Udemen würde man halt jetzt nicht primär direkt einen medizinischen Kompressionsstrumpf anlegen, sondern erst mal eine Entstaubungstherapie mit Verbänden machen bis man einen relativ stabilen Beinumfang hat der sich nicht mehr so dramatisch verändert.

00:05:15: Aber ansonsten macht es durchaus Sinn die Kompressionstherapeutie frühzeitig mit ins Boot zu holen wenn es um echter venöse Erkrankungen geht.

00:05:25: Gerade auch fürs Anmessen ist das ja auch wichtig dass die Patienten Früher morgens dann, wenn die Beine noch nicht geschwollen sind in Sanitätshaus oder in die Apotheke gehen.

00:05:34: Genau!

00:05:36: Kommen wir jetzt mal zum Wirkmechanismus.

00:05:39: Wie wirken Kompressionsstrumpfe genau bei den klassischen Indikationen?

00:05:44: Das sind ja dann chronische Wehenkrankheiten, die thrombolische Wehnenkrankheit und die Oedema.

00:05:53: Durch den äußeren Druck werden erweiterte Wänen verkleinert, die Wäden klappen können besser schließen und der Wäne zurückstromt wird beschleunigt.

00:06:01: Und damit wird die Aktivität der Muskelgelenkumpe zusammen mit den Wänern wirksamer.

00:06:06: Gleichzeitig wird auch der Übertritt von Physikkeiten in das Gewebe also aus dem Blutgesetzen ins Gewebel seduziert und der lymphatische Abtransport unterstützt.

00:06:16: Das führt dann halt dazu dass zum Beispiel bei Edemen weniger Flüssigkeit ins Gehebe übertritt besser abgepumpt wird, sowohl Linöse als auch Lymphatisch.

00:06:26: Bei der chronischen Linösen-Investizienten winkt der Linösohochdruck und damit reduzieren sich dann halt auch schwierige Füllschmerzenschwellung.

00:06:34: Und die Hautseränderungen können sich wieder bessern bei der tiefen Beinlinenthrombose, die jetzt vor allem um den akuten Schmerz, der reduziert wird und halt auch das Ideen was in dem ausgeträgten Thrombosen ja mit dabei ist Vulcus cruisthenosum, also der schwersten Form.

00:06:52: Deswegen leiden es wird auch natürlich der venöse Hochdruck reduziert und damit halt die Voraussetzungen für die Abheilung verbessert.

00:07:01: Also wir kommen zu einer besseren Sauerstoffversorgung dieses stark veränderten Gewebes rund um die Ulzeration und damit reduzieren sich dann auch entzündliche Botenstoffe und letztlich kann die Wunde oder wird die Bund-Heilung gefördert.

00:07:18: Man hat ja viel mehr Wenenklappen, als man so sich vorstellt.

00:07:22: Also nicht nur Paar sondern wirklich viele richtig?

00:07:26: Ja genau.

00:07:26: also man kann nicht ganz genau sagen das ist auch nicht bei jedem Mensch ganz gleich und man kann auch nicht immer sagen in welchen Abständen kommen die jetzt vor.

00:07:34: aber man kann zumindest sagen es sind Ziemlich viel mehr.

00:07:38: Also man denkt ja immer, es ist nur so eine Klappe in der Leiste und eine in der Kritele aber sind halt im Beinverlauf ganz viele wen klappen und oft wenn mal eine Knappe desekt ist wird diese Fehlfunktion auch durch andere Klappen in der Umgebung wieder mit ausgefangen.

00:07:53: und ein Problem jetzt halt eigentlich erst wenn mehrere Klappen infolge nicht funktionieren

00:07:58: können die Ganz kaputt gehen und sich regenerieren.

00:08:00: oder Wie ist das?

00:08:03: Ja, also es ist ein bisschen in der Diskussion muss man sagen.

00:08:06: Es gibt ja verschiedene Mechanismen.

00:08:09: Wenn ein Trombus einen Wehenanteil zerlegt hat dann ist in der Regel auch die Klappe in dieser Stelle entsprechend zerstört und wird normalerweise nicht wieder regeneriert.

00:08:19: Dann gibt es ja das zweite Problem dass die Sehne zu weit wird.

00:08:22: da ist die Knappe oft noch intakt aber sie kann halt nicht mehr richtig schlinken weil die Säne einfach ausgeleiert ist.

00:08:30: Im Moment, so Diskussionen in der Fachwelt.

00:08:33: Ob es möglich ist, wenn man insgesamt den Druck auf das Wehensystem in dem Bein bindert zum Beispiel dadurch dass man große Seitenäste entfernt, ob sich dann auch Klacken in der Umgebung in noch kleineren Gefäßen oder auch in der Standwene wieder regenerieren können?

00:08:49: Dann gibt es aber sehr unterschiedliche Meinungen zu.

00:08:52: Spannend ist ja auch der Wirkungsmechanismus bei anderen Indikationen.

00:08:56: Dort findet man auf den ersten Blick Abwägige, wie entzündliche Dermatosen oder auch Schwangerschaftsübelkeit nennt die Leitlinie.

00:09:05: Oder auch die taktiell induzierte Polyneuropathie und auch die Narbenbehandlung werden da genannt.

00:09:11: Wie ist die Studienlage dazu?

00:09:13: Also bei der SETU VTL oder Arzt klassische Zündliche Dermatogen, geilfen ja lange als Kontseindikationen für die Kompressiontherapie und heute weiß man aber gerade insbesondere beim Erreppel oder auch bei den entzündlichen Dermatonen.

00:09:29: Das durch die Ideenreduktion, die die Kondression macht, die Gesäbespannung insgesamt reduziert wird Für den Patienten merklich erst mal die lokalen Beschwerden reduziert werden, aber insgesamt auch der Inzündungszustand deutlich sinkt.

00:09:45: Wo darf man sich das heutzutage zu Nutzemacht an, wenn beim Irresipel zum Beispiel die Antibiosis... schon angesetzt ist und man sieht, dass eine klinische Besserung auftritt.

00:09:55: Das dann gleichzeitig auch mit der Kompression wieder begonnen wird und das die Kompression, die Therapie sogar deutlich unterstützt.

00:10:03: also das heißt die Patienten sind schneller beschwerdesfrei und aus der CHP-Wert sinkt schneller.

00:10:08: Das ist halt in einer relativ kleinen Studienzahl nachgewiesen worden aber es können sicherlich die meisten im Alltag so bestätigen.

00:10:19: Bei den entzündlichen Dermatosen muss man ein bisschen aufpassen, wenn es nessende Dermatonen sind.

00:10:25: Dann empfiehlt sich natürlich oft nicht direkt einen Strumpf darüber zu ziehen sondern das macht Wind dann zum Beispiel mit Unterstrumpfen zu arbeiten oder tatsächlich auch für einen gewissen Zeitraum Kompressionsverbände einzusetzen die dann auch entsprechend häufiger gewechselt werden können.

00:10:41: da ist der Kompressionstrumpf dann nicht immer die erste Wahl.

00:10:45: Übelkeit und Schwindel in der Schwangerschaft.

00:10:47: Ja, da gab es sozusagen einen überraschenden Nebenwirkungen im Rahmen einer Studie von Frau Dr.

00:10:53: Mendoza die eigentlich primär schauen wollte wie sich die Konkretion auf die Probleme in der schwangerschaft auswirken und quasi als Nebenwirkung in Anführungsstrichen positive Nebenwürkungen.

00:11:05: dem Pfeiler hat sich dann gezeigt das übelkeit- und schwindeln durch ja quasi eine stabilisierung des Senösenrückstroms weniger werden, also dass weniger Blut in den Beinen zersackt und dadurch diese Schwangerschaft begleitenden Symptome reduziert werden können.

00:11:23: Bei der kaxaninduzierten Polyneuropathie da ist die Kompression eigentlich eher prophylaktisch wirksam.

00:11:31: Da geht es nicht so sehr um die Therapie der Polyneupathie Sondern während der Taxangabe, also während der Chemotherapie wird Kompression getragen.

00:11:41: Und das soll halt die Durchzutung vermindern in der entsprechenden Extremität so dass weniger Chemotherapeutikum dort ankommt und inspirierige Webe übertritt.

00:11:51: Das soll dann halt langfristig dazu führen oder ist nachgewiesen, dass die Polyneromatie weniger austeht.

00:11:58: Das Gleiche kann man zum Beispiel auch über Prüeterapie erreichen.

00:12:03: Aber die Strümpfe sind jetzt erstmal einfacher anzuwenden.

00:12:07: unter der Gabe und bei den Narben macht man sich halt, den Druck der Kompression zu nutzen.

00:12:12: also die Narbe kann in ihrer Dicke nicht weiter wachsen denn die Kompession von außen aufgedrückt wird sozusagen.

00:12:19: dann gibt es ja zum Beispiel so Orgkipps, die man anwenden kann wenn jemand nach dem Stechen von Oerlichern Keloide bekommt.

00:12:29: oder auch bei Verbrennungsnamen gibt es maßgeschertigte Kompressionswäsche, theoretisch auch für den gesamten Körper die dann in dem Narbenbereich angesendet werden kann und ja zur Reduktion von überschiedener Nabengildung eingesetzt wird.

00:12:46: Ich komme jetzt mal zu der Frage welche Strümpfe für wen geeignet sind.

00:12:53: Es gibt ja neben den rundgestrickten Strümpfen, das ist die häufigere Variante auch noch flach gestrickte Strümpfe.

00:13:00: Wo liegt da der Unterschied und bei welchen Indikationen bzw.

00:13:04: bei welchem Patienten werden sie bevorzugt eingesetzt?

00:13:07: Die Rundstrickmaterialien, da muss man jetzt ein bisschen in den technischen Hintergrund eintauchen werden ja quasi über einen Zylinder gestrickt und haben von unten nach oben die gleiche Maschenzahl.

00:13:19: Und die Unterschiede zwischen der Zehenspitze und dem Oberschenkel ergeben sich quasi nur durch eine unterschiedliche Dehnung des Materials.

00:13:27: Bei den schlachgestrickten Strümpfen ist es so, dass sie tatsächlich flach wie ein Pullover aus der Strickmaschine gestrickte werden und am Ende dann zusammengelegt werden, wodurch sich halt auch diese bei vielen Strümpfen wichtig nach ergibt.

00:13:40: Und das hat einfach den Vorteil, dass man im Prinzip in jeder Reihe eine unterschiedliche Maschenzahl stricken kann, sodass diese flachgestrickten Strünfe viel besser an den Extremitätenumfang anzupassen sind.

00:13:56: also deshalb die sind individueller machbar und werden ja in der Regel auch als Maß am Fertigung gefertigt und sie unterscheiden sich neben dieser Prickart sozusagen, vor allem in ihrer Materialstärke und Festigkeit.

00:14:11: In der Regel ist das flaschgestrickte Material fester und steischer und kann damit halt in Kombination mit der Besägung des Patienten einen höheren Arbeitsdruck erzeugt als das Wunschtrigg-Material, das ich sicherweise kannte.

00:14:25: Auf der anderen Seite hat das Flashtrickmaterial aber auch den Vorteil dass es deutlich weniger in Hautflächen hineinzieht durch diese erhöhtes Testigkeit und weniger Bibeliken wirkt für Schnürfurchen, Einziehung und Faltenbildung.

00:14:44: Und daraus ergeben sich dann im Endesekt auch die Indikationens für das Flasch-Strick.

00:14:50: Man verwendet es als hauptsächlich oder bevorzugt bei Patienten mit ausgedehnten Lymph- und Litödemen, also da wo entsprechende Geweberüberhänge da sind.

00:15:00: Wo sich sonst mit dem Rundstrickmaterial Falten bilden würden oder so Schnürfurchen?

00:15:06: Oder wenn starke Umfangsprünge bei einer Exzimität da sind oder tiefe Gewebe falten?

00:15:14: Schöne Beinformen, z.B.

00:15:15: auch bei einer Adipositats, wenn Patienten sehr schlanken und unterschenkel, aber einen sehr kräftigen Oberschenkel haben.

00:15:22: Und dann hat man manchmal so ein Kalibersprung auf Kniehöhe.

00:15:25: Das würde man mittlerweile mit einer normalen Rundstücksversorgung nicht versorgen können oder aus Patienten die eine Polyneuropathie oder eine PAVK haben.

00:15:35: Man fürchtet sich dafür Einschnürungen.

00:15:37: Auch die können sehr davon profitieren, wenn man Flachttrickmaterialien verwendet?

00:15:43: Ja!

00:15:43: Also es ist nicht nur, die früher war das ja so in den Kochen zumindest sehr stark assoziiert.

00:15:49: Das im Prinzip die Flaschdrecksversorgung nur für Lymphs mit dem Patienten zur Verfügung stand und das ist halt auch was.

00:15:56: dass die aktuelle Leitlinie noch mal sehr unterstreicht, dass das Flachstreck Material halt nicht an eine bestimmte Indikation gebunden ist sondern eher an die Extremitätsformen und an die Begleiterkrankungen der Patienten.

00:16:11: In der Leitlinie fällt auch häufiger mal der Begriff der Stiffness.

00:16:16: Was ist das für eine Größe?

00:16:17: Wofür ist die gut und kann man wohl sogar auf dem Rezept vermerken?

00:16:22: Genau, also das ist das was ich im Prinzip so ein bisschen umschrieben habe vorhin mit der Steißigkeit des Materials.

00:16:29: Also je höher die Stiffiness desto steiser das Material und desto weniger das Risiko dass es halt in irgendwelche Schnurrfurchen hineingeht.

00:16:37: Und es gibt leider bisher keinen Maß wie die Kompressionsklasse eins bis vier, dass man die Business sozusagen genau designieren kann.

00:16:48: Man kann halt nur mit weniger Mittel oder hoher Business- oder Materialfestigkeit auf dem Rezept arbeiten.

00:16:55: aber das macht durchaus Sinn, dass sich das auch neben der Kompressionsklasse mit überlegt welche Eigenschaften der Strumpf bei den individuellen Patienten haben sollte.

00:17:05: Ich sage mal, ein testet Männerbein braucht eine höhere Materialschästigkeit als wenn ich jetzt bei einer sehr ziellichen Dame zum Beispiel diesen Reisach veröde und die anschließend Kompression tragen

00:17:17: soll.".

00:17:18: Und das kann man auch an die Kompressionsstrumpfhersteller so weitergeben?

00:17:23: Genau.

00:17:23: also würde auf das Rezept sollte man ja immer schreiben einmal ein Paar oder einen Strumpf, je nachdem was man haben möchte.

00:17:30: Dann die Länge, also AD, AG, AT, also je nach dem ob Kniestrumpf oberstellendes Strump-Strumpfhose und dann halt die Konfession aufs Klache, einfach bis vier wobei wir uns ja in den allermeisten Schellen irgendwo bei eins und zwei bewegen im seltenen Schellen mal bei drei und ganz selten nur bei klasse Vier.

00:17:48: Und dann kann man noch dazu schreiben die Materialstätigkeit sozusagen.

00:17:55: Was es ja auch noch gibt, sind die MAK, also medizinische adaptive Kompressionssysteme.

00:18:02: Was ist das genau und wann kommen sie zum Einsatz?

00:18:06: Es handelt sich um unelastisch oder relativ wenig elastische überlappende Kompressionselemente, die mit Klebserschlüssen individuell angelegt und dann auch nachjustiert werden können.

00:18:16: Das ist ihr großer Vorteil im Gegensatz zu den klassischen Konfessionstrumpfen, die ja im Prinzip immer gleich sind.

00:18:23: Sie können auch durch Patienten und Angehörige relativ einsam selbst angelegt werden.

00:18:28: Im Gegensatz zum Beispiel zu einem Kompressionsverband, der ja schon ein bisschen zusätzliches Technikwissen erfordert.

00:18:36: Die Patienten könnten auch über den Tagesverlauf-West neu einstellen.

00:18:41: Auch wenn der Beinumfang sich im Verlauf reduziert, auf einer Therapie kann das entsprechend immer wieder nachreguliert werden und das Ziel ist die Selbstständigkeit und Adherenz der Patienten zu verbessern.

00:18:56: Sie sind insbesondere windvoll in der initialen Entstaunungsphase von Lymphsidemen oder Genösenidemen Aber auch bei Patienten mit einem Ulkos-Kurves-Venom oder auch zur langfristigen Behandlung bei den Patienten, wobei man da manchmal einschränken muss dass das Mackmaterial schon etwas stärker aufträgt als jetzt zum Beispiel hinterher ein gut passender Strom.

00:19:21: Also in dem Moment wo die Beinform relativ Entgültig ist sozusagen oder weitestgehend entstaut, da macht es Sinn aus ein Strom zu wechseln.

00:19:30: Aber möglich sind die Max sowohl in der Entstaunung als auch in der Erhaltungsphase einzusetzen und man kann sie auch kombinieren also zum Beispiel Patienten die zehn Kappen benötigen weil die gibt es halt bei den Max jetzt nicht.

00:19:44: wie könnte man halt zusätzlich verordnen zu dem Max?

00:19:48: Ein bisschen schwierig ist es oder bis vor einigen Jahren war so, dass viele Max halt noch keine Hilfsmittelnummer hatten.

00:19:54: Da war dann das Problem in der Verordnung, dass sie unter die Verbandsmaterialien vielen... Jetzt sind zwar diese Hilfsmittelnummer da, macht die Verordnung ein bisschen einfacher.

00:20:04: allerdings im Moment die Erschattung oder Genehmigung dieser Max recht problematisch oder langwierig.

00:20:12: also in vielen Stellen werden wir leider abgelehnt von Seiten der Katze oder die Genehmigung dauert extrem lange, sodass das ein zwar sagen wir mal aus medizinischer Sicht sehr gutes Hilfsmittel ist.

00:20:24: Aber im klinischen Alltag ja oft für viel Frucht bei Verordnungen und Patienten sorgt weil man es dann doch nicht bekommt oder lange dafür kämpfen muss.

00:20:35: Viele Patienten, die Kompressions-Trümpfe tragen haben ja oft nicht nur die eine Venenerkrankung.

00:20:43: Gibt es Co-Mobiditäten oder andere Faktoren, die eine Kompressionstherapie verkomplizieren?

00:20:50: Oder eine Kontraindikation darstellen.

00:20:53: Oder eben auch eine Überweisung zum Facharzt notwendig machen?

00:20:56: Besonderes Vorsicht sollte man walten lassen, wenn man den Verdacht auf artielle Durchblutungsstörungen hat.

00:21:02: Also

00:21:03: z.B.,

00:21:03: wenn die Fußpulse fehlen und belastungsabhängige Beinschmerzen da sind, hohe Schmerzen oder schlechteilende Wunden an den Beinen oder aber auffällige Blässe an den Füßen, oder immer wieder kalte Füße.

00:21:16: Dann sollte es vor der Verordnung der Kompression auch eine atrielle Diagnostik erfolgen und daraus ergeben sich dann im Prinzip die Kontraindikationen.

00:21:25: Wenn man zum Beispiel ein Volkgeschritt mit THK mit einem ABI unter Null, fünf hat, dann sollte keine Kompession angesendet werden.

00:21:34: oder wenn der Knöschelarteriendruck unter Sechzig Millimeter HG systolisch ist, dann sollte man aufpassen.

00:21:40: Oder der Zehndruck unter Dreißig Millimeter hg?

00:21:44: Oder aber wenn die Patienten eine kompensierte Herzintrusifizient im Stadium drei oder vier haben?

00:21:50: Oder Wenn ja sehr ausgedehnte entzündliche Prozesse da sie zum Beispiel ein skeptisches Lebitis oder eine komplette Trompose des Beines.

00:22:01: Dann sollte man keine Kompressionen durchführen.

00:22:05: Individuelle Nutzenrisikoabwägungen sind sinnvoll und notwendig, wenn man halt Nessende Dermatosen hat da hatten wir ja schon darüber gesprochen dass man sich da eventuell bei drei Hilfsmittel bedient also sowas die Unterziehströmsten oder wenn man den Verdacht auf Material Unverträglichkeiten hat, also manchmal kann das passieren.

00:22:23: Wenn die Silicons Haftrenner werden nicht von allen Blutvertragen oder dunkle Farben sind, manchmal auch ein Problem sind aber wirklich extrem selten dass da echte Allergien austreten.

00:22:36: Schwere Sensibilitätsstörungen an den Füßen muss man halt vorwichtig sein dass der Druck im Prinzip nicht zu hoch ist, weil der Patient dann Beschwerden durch einen zu hohen Druck schmerken würde.

00:22:47: Das gleiche insbesondere zum Beispiel beim Diabetes oder Patienten mit Napoleatritis.

00:22:53: die haben oft auch das Problem, dass der Stromsdruck als zu unangenehm erfunden wird also dass er an den Delenken eher schmerzhaft ist.

00:23:03: Das ist aber auch nicht bei jedem Patienten live.

00:23:05: da muss man sich manchmal etwas Randhaften und gegebenenfalls auch die Kompressionsklasse sozusagen als Kompromiss reduzieren.

00:23:12: Das ist ja auch eine wichtige Botschaft der aktuellen Leitlinie, dass man also nicht nach dem Motto viel hilft, viel vorgeht sondern eher den niedrigsten möglichen oder medizinisch-wimpvollen Druck wählt unter Berücksichtigung der Begleiterkrankungen.

00:23:29: Gibt es noch weitere zentrale Botschaften in der Leit Linie?

00:23:33: Ein wesentlicher Punkt ist, dass die Leitlinie betont, dass der Kompression keine Einheitsbehandlung ist.

00:23:39: Das heißt das die Kompressionsmittel der Druck, die Strickart und die Sorgungslänge immer individuell an den Patienten angepasst werden sollten also nicht so pauschal Kompassionsklasse zwei bis zum Oberschenkel für alle sondern halt wirklich individuell geschaut wird was man aus diesem Portfolio an Kompessionsmitteln wählt Und dass man halt den Stellenwert der Max noch mal hervorhebt, wie gesagt mit den Einschränkungen die es im Moment im klinischen Alltag da so gibt.

00:24:10: Neu in der Leitlinie sind auch Indikationen oder nochmal hervorgehoben postoperative Refusions-Ödeme aber auch die entzündlichen Dermatosen über die wir gerade schon gesprochen haben, die Beschwerden in der Schwangerschaft Die Schmerksreduktion beim Lip-Ödemen als Indikations also nicht nur zu dem Reduktion sondern wirklich zur Schmerzreduktion eingesetzt, die Konfession dann diese Taxaninduzierte Polyneuropathie über, die wir vorhin auch schon besprochen hatten.

00:24:38: Ja und wie gesagt, die Bedeutung der niedrigsten wirksamen Kompressionsklappe um die Atherenz-Einschaft zu verbessern?

00:24:46: Dann möchte ich jetzt einmal zum praktischen Umgang mit Kompressionstrümpfen kommen.

00:24:51: Was kann die Hausärztin oder der Hausarzt dem Patienten erklären, um die Atterenz zu fördern?

00:24:58: Das Wichtigste ist eigentlich, dass man schaut gemeinsam mit den Patienten.

00:25:02: Wo ist der beste gemeinsame Nenner sozusagen?

00:25:05: Also wenn der Patient von vornherein signalisiert erzieht die Konkretionsstrumpfrose nicht an dann macht das halt auch keinen Sinn.

00:25:12: zu verordnen, sondern man sollte dann halt schauen was ist medizinisch sinnvoll und was es für den Patienten umsetzbar?

00:25:18: in vielen Cellen reichen tatsächlich Kniestrümpfe aus.

00:25:22: In vielen Cällen kann man tatsächlich auch auf eine Kompassionsklasse ein.

00:25:25: Dann vielleicht mit etwas höheres Dishnets also mit etwas höhere Materialstätigkeit wechseln, um entsprechend hohen Arbeitsdruck zu erzeugen bei gleichzeitig aber relativ geringem Ruhe-Druck.

00:25:38: Man kann gemeinsam realistische Trageziele vereinbaren, also dass der Patient zunächst vielleicht die Strümpfe nicht zwölf Stunden am Tag trägt sondern vielleicht mal vier oder sechs oder acht.

00:25:50: Also das man sich da so ein bisschen langsam rantastet, dass man soweit zum Beispiel Beschwerden unter dem Silikonband austreten bei den Tachtrendern, damit man nicht gleich die ganze Therapie verwirft, sondern dann auch versucht individuelle Lösungen zu schaffen.

00:26:08: Statt Oberschenkelstrumpfen mithaftrand, dann eine Strumpfhose wählt.

00:26:12: Für Patienten die aditulis sind gibt es auch so genannte geteilte Versorgung bei Lidödem und Lymphödemen, das waren zum Beispiel eine Art Bermuda- und Oberschänkelstrümpfe oder Kaptilhose und Unterstänkelstrümpfe verortet.

00:26:27: Das geht aber tatsächlich nur in den Flachstrickbereich.

00:26:30: Oder bei LIDÖDEM Patientinnen auch Legins, dass zumindest die Füße frei sind.

00:26:34: Das ist gerade im Sommer ganz angenehm dass man an und aus die Hilfen denkt, die man auch mitverordnen kann um den Patienten möglichst viel Freiheit in der Behandlung Anwendung zu lassen.

00:26:47: Und das ja vielleicht nicht auf dem Pflegedienst oder Angehörige angesiedelt ist, die ihnen da helfen.

00:26:52: Diese An- und Ausdrehhilfe kann man auch entsprechend Mitbegründungen verordnen.

00:26:57: aber sie wissen halt auch ein separates Rezept also nicht zusammen mit dem Kompressionsstrumpf auf dasselbe Rezept schreiben.

00:27:04: Und ansonsten muss der Patient schon einem aufgeklärt sein, wozu das Ganze?

00:27:09: Also sprich was bringt ihn das wenn er die Kompression trägt.

00:27:12: Das ist glaube ich das Allerwichtigste, dass er versteht, wo der Sinn des Ganzen ist und ich erkläre meinen Patienten das oft so.

00:27:20: also zum Beispiel wenn sie mich fragen wie lange brauche ich jetzt die Kondition?

00:27:23: Sie haben ein schweres Wenenlein und es ist klar das wird auch nie wieder ganz verschwinden.

00:27:28: Das sind im Prinzip die Lebensversicherung für ihr Beinen.

00:27:31: So muss man das in vielen Fällen sehen.

00:27:34: Die Alternative ist sonst leider das offene Bein und das ist dann auch nicht optimal.

00:27:39: Kann man theoretisch auch zwei medizinische Kompressionsstrumpfe übereinander tragen, also zum Beispiel zweimal klasse eins ergibt dann klasse zwei?

00:27:48: Ja, das macht man sicher z.B.

00:27:49: auch bei den sogenannten Ulkos-Kompassionsstrumpsystemen zu nutzen.

00:27:53: da werden ja tatsächlich zwei Strümpfe üereinander gezogen, also Unterstrumpf und Oberstrumpfs die dann in dem Falle bei den Urkustkonfektionsstrumpen jetzt ein Klasse eins und eine Klasse zwei Sprümpfe sind.

00:28:04: Er gibt dann insgesamt einen Strumpf der Klasse drei, man muss allerdings so ein bisschen im Hinterkopf haben dass sie also durch das Übereinanderziehen der Strumpfe die Festigkeit insgesamt auch höher wird.

00:28:18: Also das heißt, der Arbeitsdruck steigt noch mal deutlich mehr an durch dieses Übereinanderziehen der Materialien und es wird natürlich auch deutlich wärmer am Bein, also durchsinn.

00:28:27: Gerade weil außen schon warme Temperaturen kann das hin- und wieder für den Patienten auch unangenehm sein.

00:28:34: aber ist es natürlich deutlich zu ziehen wenn ich zwei Klasse eins strömt für übereinanderziehe als wenn ich eine Klasse zweistrumpf von Suche anzuziehe.

00:28:42: Apropos Wärme, wir haben jetzt Anfang August und es ist sehr warm.

00:28:48: Haben Sie Tipps für heiße Sommertage?

00:28:51: Ich kann mir vorstellen dass das Tragen von Kompressionsstrümpfen dann sehr herausfordernd sein kann.

00:28:56: Ja also wobei man sein muss da viele Patienten die den Strumpf wirklich brauchen und dadurch Linderung erleben denen auch tatsächlich in der Sommerzeit oder insbesondere in der Sommerzeit gerne tragen, weil das seit die Jahreszeit ist wo die Bestärken dann intensiv sind.

00:29:11: Also die Beine am stärksten anschwellen.

00:29:14: Sinnvoll ist es halt den Strom möglichst morgens anzuziehen bevor das Bein angeschwollen ist dass es nicht schon von vornherein so prall ist und der Strom dann gar nicht mehr richtig sitzt.

00:29:24: wenn möglich dass man atmungsaktive oder dünnere Materialien für die Sommerzeit wählt.

00:29:29: aber das ist medizinisch nicht immer möglich.

00:29:32: aber man kann zum Beispiel versuchen Stromslänger zu reduzieren.

00:29:36: Wie gesagt, in vielen Cellen reicht halt der Kniestrumpf aus und es muss nicht immer der oberschenkliche Strumpf sein.

00:29:42: Man sollte auf jeden Fall eine Wechselversorgung haben um die Strümpfe dann auch im Tagesverlauf vielleicht sogar mal wechseln zu können und nicht erst am Abend.

00:29:52: oder man kann halt auch durch Strumpfspausen einlegen also dass der Patient Die Strumpfe morgens vier Stunden trägt, sich dann zum Mittagsschlaf hinlegt und nachmittags die Strumfe wieder anzieht.

00:30:02: Also sie müssen nicht den ganzen Tag am Bein bleiben so lange zwischendurch die Beine auch mal hochgelegt werden können.

00:30:09: Man kann die Strumpfer auch mal in Kühlschrank lagern oder man kann sie anziehen und mit einer Wasserspitze anstrühen und empfindet dann in der Regel diese Verdunstungskühle ganz angenehm.

00:30:22: Man sollte natürlich mit der Kompression generell, also das sind so Alte.

00:30:25: Meine Maßnahmen bei der Wärme sich nicht unbedingt in die heiße Mittagssonne stellen und man sollte auch versuchen ausreichend zu trinken um sich halt insgesamt von innen zu kühlen Fußgymnastik zwischendurch immer mal wieder zu betreiben.

00:30:40: Und manchmal kann es auch sinnvoll sein pflanzliche Nähnmittel über den Sommer zu nutzen dass halt die Ideen-Neigung ein bisschen reduziert ist und man vielleicht tatsächlich auch mal einen Tag pausieren kann, aber das hängt natürlich immer ganz individuell von den Patienten und der Begleiterkrankung ab.

00:30:59: Oder einfach auch mal mit den Strumpfen ins Wasser gehen zwischendurch, wenn man die Möglichkeit hat mehr entlang zu laufen.

00:31:06: oder es gibt Patienten, die gehen auch im Schwimmbad mit in strumpfem Schwimmen, wobei der Wasserdruck selber ja auch schon wie die Kompressionen wirken.

00:31:15: Also muss nicht unbedingt sein dass man mit der Kompession ins Wasser geht.

00:31:19: Man kann sie dann auch danach wieder anziehen.

00:31:22: Haben Sie auch Tipps für die Hautpflege?

00:31:24: Denn die Haut ist ja oft doch sehr trocken unter den Strümpfen.

00:31:29: Die Trockenheißschubung juckreift, das sind sozusagen geplante Begleiterscheinungen der Kompression durch diesen Schubel- oder Reideeffekt, den wir auf der Hautoberfläche einfach hatten und von daher ist es vorprogrammiert und die Hautphlege gehört im Prinzip von vornherein dazu.

00:31:46: also dass heißt wenn man Kompressions verordnet sollte man den Patienten immer gleich mit Auch Tipps für die Hautpflege geben.

00:31:52: Idealerweise sollte diese abends betrieben werden oder wenn man das morgens machen möchte, bevor man die Kompression anwendet und anzieht, sollte auf jeden Fall Zeit genug sein, dass die Hauspflege einwirken kann damit sie halt nicht im Strom sitzt sondern tatsächlich auch am Bein.

00:32:09: Es sollten möglichst rückfettende Duststoffarme aller Genabene Pflegeprodukte sein, um da keine ohne den Reizungen zu verursachen.

00:32:24: Viele Patienten nehmen gerne mal Pflegeprodukte, die zum Beispiel auch pflanzliche Beistoffe enthalten, sowas wie Annika oder Ringelblume oder so.

00:32:33: das führt oft dann auch langfristig zu Sensibilisierungen und damit zu Schwierigkeiten.

00:32:39: also je weniger da drin ist besser es eigentlich.

00:32:44: Entsprechend die Kompensation selber sollte halt auch nur sehr milde gereinigt werden, dass da also keine Stoffe auf die Haut kommen, die dann Schwierigkeiten machen können.

00:32:54: Wie ist das bei Patienten, die vielleicht gleichzeitig nach einer anderen Hauterkrankung haben?

00:32:59: Zum Beispiel eine Psoriasis oder atopische Dermatitis?

00:33:03: Die sollten halt dann auch entsprechend ihre Haut pflegen, am besten abends durchschüllen.

00:33:08: Also insbesondere die Präparate, die bei der Storiasis eingesetzt werden sind ja relativ stark rückfettend und ziehen meistens nicht so schnell ein, dass man jetzt nach zwanzig Minuten oder so die Kompression so ohne Weitruf darüber ziehen kann.

00:33:22: also von daher auch da die Anwendung vor allem abends.

00:33:24: Die meisten Präperaten werden auch nur einmal täglich angewendet, sodass man das ganz gut kombinieren kann Für Patienten mit einer atopischen Dermatitis gibt es auch die Möglichkeit, wenn das sehr ausgeträgte Befunde sind, Kompressionsmaterialien mit Silberfäsen zu nutzen.

00:33:40: Um einfach da die Reizungen und auch die bakterielle Übersiedlungen an der Haut zu reduzieren weil man ja weiß dass dann die Atopische Dermatur sonst auch schubaktiv machen könnte.

00:33:52: Die Schuppenslechte reagiert ja selbst auch relativ empfindlich auf mechanische Reizungen.

00:33:57: Also da gibt es ja diese sogenannte Köpner-Phänomen, sodass das tatsächlich manchmal ein bisschen schwierig sein kann.

00:34:03: Das kann man halt auch versuchen durch Reduktion der Kompressionsklasse ein bisschen zu minimieren.

00:34:09: Wobei mal sagen muss dass in der heutigen Zeit bei Patienten die eine sehr ausgedehnte und schwere Schuppen schlechte haben und dann meistens ja auch Systemtherapeutika bekommen die Krankheitsvorläufe so gut zu kontrollieren sind, dass da gar nicht mehr so viel Schwierigkeiten gibt.

00:34:25: Die Erkrankung ist so ruhig, dass die Kompression kein großes Hindernissen darstellt.

00:34:31: Zum Schluss?

00:34:32: Gibt es sonst noch etwas, woran gedacht werden sollte oder etwas, das Sie auch gerne noch erwähnen wollen, wenn es um Kompressionsströmpfe geht?

00:34:42: Mir persönlich ist es immer wichtig, dass man versucht mit dem Patienten ein geeignetes Material zu finden was dann auch tatsächlich am Bein landet.

00:34:51: Das Material ist halt zu schade, um in der Schublade zu liegen und es ist ein teures Hilfsmittel.

00:34:57: Wichtig ist die Patienten noch mal daran zu erinnern dass sie das Anrecht haben, auch ganz unabhängig jetzt von der Versicherung also gesetzlich oder privat, dass ihnen bei der Erbschersorgung eine Doppelversorgung so steht Also einen Paar sozusagen was man am bein ist um einfach auch hygienisch da arbeiten zu können, dass die Strümpfe idealerweise auch jeden Tag gewaschen werden sollten und das die Patienten auch alle halbe Jahre ein Ansicht auf eine neue Versorgung haben.

00:35:29: Also, dass man nach einem halben Jahr des Stroms Material dann auch wieder erneuern kann?

00:35:34: Ja!

00:35:34: Es ist nicht so, dass sie dann irgendwelche Komplettsaloren haben Aber sie lässt halt nach mit der Zeit und entsprechend solche an diese Möglichkeit auch nutzen, sich dann alle halbe Jahre ein neues Jahr wieder verordnet zu lassen.

00:35:47: Wenn man Patienten hat die zum Beispiel beruflich sehr stark strapaziert sind mit ihrer Konstruktion also sprich die Schlumpfe sehr abgenutzt werden durch das Kragen von Arbeitsschuhen oder aber auch Kinder, die noch im Wachstum sind oder das durch große Gewicht oder abnahm sich die Umfänger extrem verändern, dann ist auch unabhängig von diesem halbjährlichen Intervall eine Neuverordnung möglich.

00:36:14: Dann muss man so entsprechend begründen also zum Beispiel durch umfangsengelungen oder durch berufliche intensive Nutzung und sowas.

00:36:21: Das ist dann durchaus machbar.

00:36:24: Gibt es eigentlich spezielle Venensportgruppen, die man auch Patienten empfehlen kann?

00:36:31: Ja, also die gibt es aber sehr selten in Deutschland sozusagen.

00:36:35: Also deutlich weniger als die Herz-Sportgruppen.

00:36:38: Von daher sollte man den Patienten auf jeden Fall Bewegungen empfehlen weil Konkretion und Bewegung waren eigentlich immer zusammen.

00:36:45: dabei geht das auch nicht um Hochleistung sondern wirklich um jeder Schrittzelt sozusagen.

00:36:51: Aber es gibt leider tatsächlich wenig wenig Sportgruppe über Deutschland verteilt.

00:36:56: ja dann bedanke ich mich sehr herzlich für dieses umfassende und äußerst informative Gespräch.

00:37:05: Und ich hoffe auch, dass unsere Zuhörerinnen sich ganz viel davon mitnehmen konnten und wen dieses Thema weiter interessiert und noch ganz viel mehr darüber erfahren möchte.

00:37:20: denen möchte ich gerne den Podcast von der Frau Reichschubke empfehlen, den sie mit ihrer Kollegin Prof.

00:37:28: Birgit Kahle aus Lübeck gemacht hat.

00:37:31: Den finden Sie unter dem Stichwort Venendocs.

00:37:34: Wenn Sie denen ihre Suchmaschine eingeben, finden Sie den sofort und er ist auch absolut erhörenswert und geht über alle möglichen Themen.

00:37:44: nicht nur Venen oder die Arterien werden da beleuchtet.

00:37:48: Und er ist sowohl für Ärzte Definitiv nicht langweilig und auch für Patienten spannend und nicht zu kompliziert.

00:37:57: Also sie bringen diese beiden Gruppen sehr gut zusammen, also alle haben da etwas davon.

00:38:04: Das kann ich Ihnen empfehlen, da mal reinzuhören!

00:38:08: Dann danke ich Ihnen für das Gespräch, Frau Reichschukke Tschüss!

00:38:11: Vielen Dank für die Einladung, tschü!

Über diesen Podcast

ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.

von und mit Ärzte Zeitung

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