Was darf bei der Einführung eines Primärversorgungssystems auf keinen Fall schief gehen, Frau Hummers?
Die Erwartungen an das von der Bundesregierung geplante Primärversorgungssystem sind hoch: kürzere Wege für Patientinnen und Patienten, eine bessere Koordination von Behandlungen und ein effizienterer Einsatz begrenzter Ressourcen. Aber wie könnte ein solches System konkret aussehen?
Darüber spricht Professorin Eva Hummers, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), in dieser Folge der Berliner Stunde. Sie erklärt, warum ein Primärversorgungssystem weit mehr ist als eine Überweisungspflicht und weshalb hausärztliche Praxen nicht nur Lotsen sein können, sondern oftmals auch fallabschließend versorgen sollten. Wie hoch der Anteil der Anliegen sein könnte, die Hausärzte abschließend behandeln, erläutert sie im Podcast.
Das Positionspapier der DEGAM finden Sie hier.
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