ÄrzteTag

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00:00:03: Schädlich wie fünfzehn Zigaretten am Tag.

00:00:08: So wird der Einfluss von Einsamkeit auf die Gesundheit häufig verglichen.

00:00:12: Zahlreiche Studien zeigen auf jeden Fall, dass Einsamkeits sowohl die psychische als auch die körperliche Gesundheit beeinträchtigen kann.

00:00:19: Doch wie lässt sich Einsamkeiten in der hausärztlichen Sprechstunde überhaupt erkennen?

00:00:23: Das ist nicht einfach – denn sie können sich sehr unterschiedlich zeigen!

00:00:26: Nicht jeder Mensch, der Fehlzeit allein verbringt fühlt sich einsam.

00:00:29: Umgekehrt können Menschen auch mitten im Berufsleben unter Kolleginnen und Kollegen oder am Freundeskreis von Einsamkeit betroffen sein.

00:00:37: Hinzu kommt, viele Betroffene sprechen nicht darüber – Einsamheit ist oft mit Scham besetzt um bleibt deshalb verborgen!

00:00:44: Eine harte Nuss also für Hausärzte.

00:00:45: nun an Hausärzte Was auf Einsamkeiten deutet und was wichtig ist für die Behandlung ist Thema beim heutigen Ärztetag dem Podcast der Ärzte-Zeitung.

00:00:55: Dafür spreche ich mit Professor Mazda Adli.

00:00:57: Er ist Psychiater und Stressforscher, Chefarzt der Flietner Klinik Berlin sowie Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störung an der Charité.

00:01:05: Mein Name ist Bettina Kracht.

00:01:07: ich bin Redakteurin bei der Ärztezeitung.

00:01:09: Hallo Herr Professor Adli!

00:01:11: Ich freue mich dass Sie da sind.

00:01:12: Hallo guten Tag!

00:01:14: Ich habe die letzten Sprechenhören beinahe Veranstaltung zum Thema Einsamkeit im Arbeitsleben um bin an einer Stelle stutzig geworden.

00:01:21: Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sagten sie Menschen kommen zu ihnen und vermuten hinter ihren Problem eine Depression.

00:01:28: Eigentlich steckt aber Einsamkeit dahinter.

00:01:31: Haftet Einsamheit ein größeres Stigma an als Depression?

00:01:34: Das ja auch lange Zeit ein großes Tabu war?

00:01:37: Einsamität ist nach meiner Erfahrung als klinisch tätiger Psychiater- und Psychotherapeut eines der scharmbahhafteten Themen die unsere psychische Gesundheit betreffen Und über die letzten Jahre fällt es den Menschen Gott sei Dank leichter, über Depressionen und die Erkrankung Symptome von Depression zu sprechen.

00:02:01: Aber im Vergleich dazu geht uns so ein Satz wie Ich bin einsam extrem schwer über die Lippen.

00:02:10: Können Sie sagen warum das so ist?

00:02:13: Eine Einsamkeit ist tabuisiert weil sie ungewöhnlich eng mit dem eigenen Selbstwert in Verbindung gebracht wird und mit einem sozialen Versagen, ganz großen Ausmaßes gleichgesetzt wird.

00:02:33: Und wenn man sich fragt warum ist das eigentlich so?

00:02:36: Kann man sagen wir haben ein soziales Gehirn Wir sind soziale Wesen unser Überleben ist von Kooperation, von Zusammenarbeit mit anderen Menschen abhängig.

00:02:51: Die Integriertheit in die Gemeinschaft ist etwas was wir für unsere Alltagsbewältigung unbedingt brauchen und das ist eben auch biologisch in uns eingeskriptet und so dass das Gefühl von Ausschluss aus der Gemeinsschaft fehlender Zugehörigkeit und eben Einsamkeit als sehr bedrohlich wahrgenommen wird.

00:03:18: Und deswegen ist es ja auch letzten Endes eine Form von Stress, die uns unser biologisches Stresssystem auch nachweislich aktiviert und damit auch stressvolle Symptome nach sich ziehen kann.

00:03:37: Und können Sie sagen, um beim Beispiel zu bleiben was ich anfangs genannt habe.

00:03:41: wie oft kommen Patientinnen und Patienten in die Praxis und vermuten sie haben eine Depression aber eigentlich steckt Einsamkeit dahinter.

00:03:48: Wie erkennen Sie das?

00:03:53: sind ganz schwer zu vergleichen.

00:03:55: Die Depression ist eine Erkrankung, eine psychische Erkankung und Einsamkeit ist zunächst mal etwas was viele Menschen oder eigentlich alle Menschen irgendwie kennen das Gefühl von Einsamheit.

00:04:08: es ist eine menschliche Grunderfahrung und kann aber als Risikofaktor für psychische erkrankungen Aber ehrlich gesagt auch für körperliche Erkrankungen unterschiedlicher Art angesehen werden, es ist eben ein Risikofaktor.

00:04:27: Die Depression ist eine handfeste Erkankung.

00:04:30: insofern sprechen wir über zwei ganz unterschiedlichen Kategorien.

00:04:33: aber man kann sagen Einsamkeit kann Depression nach sich ziehen als Folgeerkrankung.

00:04:40: Depressionen kann aber auch zu Einsamkeiten führen weil Depression häufig mit sozialem Rückzug, mit Eintriebslosigkeit vergesellschaftet ist und das kann dann letzten Endes über längere Zeit auch Vereinsamungen bedeuten.

00:04:55: Könnten Sie ausführen wie sie so ein Verdacht ansprechen?

00:04:58: Wie könnte es sein dass sie einsam sind?

00:05:01: Wenn ich es richtig erinnere sagten Sie man sollte Einsamkeit nicht zu sehr dramatisieren.

00:05:05: Ist das richtig?

00:05:08: Wichtig ist, dass man's anspricht.

00:05:11: Mit jedem Ansprechen des Themas, des Tabuthemas Einsamkeit wird dieses Thema ja auch besprechbarer und das ist so wichtig.

00:05:18: Dass wir über dieses Thema ins Gespräch kommen, dass wir dafür Worte finden und ich glaube wie als Ärztinnen und Ärzte können hier mit gutem Beispiel vorangehen indem wir eben das Thema besprechmal machen und so selbstverständlich wie möglich danach fragen sowie wir auch nach Schlaf Bewegungen oder Alkoholgewohnheiten fragen, sollten wir eben auch nach Einsamkeit oder eben auch noch sozialer Verbundenheit fragen.

00:05:46: Könnten Sie nochmal weiter ausführen was sie mit Dramatisieren genau meinten?

00:05:51: Na ich glaube es ist wichtig das Thema vor allen Dingen auch gut besprechbar zu machen die Schwelle darüber zu sprechen zu senken.

00:06:01: da ist dramatisieren niemals gut wenn man über Dinge sprechen möchte.

00:06:05: Das gilt auch für andere Themen, nicht nur die Einsamkeit.

00:06:08: Und wenn wir uns klarmachen dass Einsamheit sehr viele Menschen betrifft das es keine Rarität ist einsamt zu sein dann muss man sagen kann man da auch ruhig mit einer Selbstverständlichkeit drüber sprechen?

00:06:22: Es ist ein Gefühl was Drittel der Bevölkerung auch häufig kennen und von sich berichten.

00:06:28: also es wirklich keine Rarrität.

00:06:30: Und Sie erwähnten, dass Humor eine gute Möglichkeit ist um ins Gespräch zu kommen.

00:06:34: Können sie da ein Beispiel bringen?

00:06:37: Also Humor ist in der Psychotherapie oftmals eine Brücke anzusprechen die vielleicht wo Scham, Scheu und sowas eine Rolle spielt.

00:06:53: Also über irgendwas auch gemeinsam lachen oder schmunzeln schafft schon mal irgendwie so ne Art Nähe reduziert auch die Anspannung und eben das Schamgefühl signalisiert Menschlichkeit Gemeinsam humorvoller moment wichtig sein und das gespräch erleichtern Und der ganz dem ganzen thema seine schwere nehmen.

00:07:16: es gibt einen sehr schönen spruch der tuareg Dem nordafrikanischen nomaden folge müssen ja für allerlei aphorismen herhalten aber der sprich heißt einsamkeit ist nicht traurig wenn sie beachtet wird.

00:07:31: Einsamkeit Ist Nicht Traurig Wenn Sie Beachtet Wird.

00:07:34: Das finde ich eigentlich ein sehr schöner spruch.

00:07:36: wir sprechen über etwas was Ganz auch auf sein kann, was jeder von uns irgendwie auch im Laufe seines Lebens kennenlernt.

00:07:43: Und insofern ist es doch gut wenn man sich irgendwie verbündet und um der Einsamkeit etwas entgegensetzen zu

00:07:51: können.".

00:07:52: Wenn Sie jetzt ein Gespräch darauf kommen mit Ihrem Patienten oder Ihrer Patientin – ja!

00:07:56: Es könnte Einsamkeiten sein….

00:07:58: Was sind dann Lösungsansätze?

00:08:00: Oder was geben sie für Tipps?

00:08:04: Der wichtigsten ersten Schritt ist das Thema überhaupt sichtbar zu machen.

00:08:09: Also darüber zu reden, das haben wir gerade ja schon besprochen.

00:08:12: Alleine dass schon bedeutet häufig Entlastung wenn man verstanden wird also wenn ich unter Einsamkeit leide und mich versteht jemand geht darauf ein findet vielleicht auch nochmal andere Worte für dieses Gefühl dann ist es etwas was Validiert, was mich entlastet und das ist schon mal eine ganz wichtige so viel therapeutische Erfahrung.

00:08:40: Und dann ist es vor allen Dingen wichtig nicht mit großen unrealistischen Ratschlägen zu kommen wie zum Beispiel sie brauchen mehr Freunde oder sowas.

00:08:52: Das ist sicherlich nicht hilfreich sondern kleine realistische Schritte Planen mit Betroffenen.

00:09:00: Also sich zu überlegen, welche Situation kann man herstellen im Alltag die positive Begegnungen?

00:09:08: ermöglichen, wo kann man dafür hingehen?

00:09:11: Welche Hippel kann man ziehen, wen kann man vielleicht anrufen.

00:09:13: Gibt es oder gibt es alte Kontakte die man reaktivieren kann?

00:09:18: Kann man jemandem eine Nachricht schicken und Kontakt wieder aufbauen?

00:09:24: Gibt das vielleicht auch frühere Interessen, die wieder belebt werden können um vielleicht auch den eigenen Aktionsradius wieder zu erweitern?

00:09:34: wie lassen sich bestehende Beziehungen vielleicht noch intensivieren.

00:09:39: All das sind so kleine Schritte, die man auch realistisch ganz gut planen kann.

00:09:46: und in solchen Schritten zu planen ist ein guter therapeutischer Ansatz.

00:09:52: Das wird häufig in der Psychotherapie gemacht.

00:09:55: aber auch im kurzen ärztlichen Kontakt hilft es wenn man eine Minute diesem Thema widmet und gemeinsam reflektiert wo Begegnungen gut möglich sind und welche Möglichkeiten es in der nächsten Zeit vielleicht in den nächsten Tagen dazu gibt.

00:10:15: Wenn ich es richtig verstehe, kennt Einsamkeit kein Alter.

00:10:19: Vor Corona waren vor allem ältere Menschen betroffen.

00:10:22: Während der Pandemie hat sich das geändert und seitdem sind mehr junge Menschen also Kinder- und Jugendliche und junge Erwachsene betroffen Und das hat sich seit dem gehalten.

00:10:30: Können Sie sagen warum das anhält?

00:10:32: Und gibt es hier relevante Unterschiede für das Gespräch?

00:10:36: Also die Einsamkeitsverteilung über die Altersgruppen gesehen folgt einem U. Das ist übrigens nicht nur in Deutschland so, sondern in vielen anderen Teilen der Welt wo Einsamtkeitsdaten vorliegen.

00:10:49: sieht man das in ähnlicher Weise es dass junge Lebensalter betroffen also vor allen Dingen das junge Erwachsenen Alter dann wird's besser Mit der Einsamkeit, wenn man älter wird und im hohen Lebensalter in der Hochaltrigkeit, also für Aufwärts neben diese Zahlen sehr deutlich wieder zu.

00:11:08: Das ist so eine U-Kurve.

00:11:10: Und das war ehrlich gesagt auch vor der Pandemie auch schon andeutungsweise so.

00:11:16: Also dass junge Erwachsenealter aber auch schon vor der Pandemie ein Fokusalter von Einsamkeitsbetroffenheit.

00:11:24: Nur haben wir darüber, glaube ich, viel seltener gesprochen wie wir überhaupt über Einsamkeit vor der Pandemie weniger gesprochen haben.

00:11:31: Es ist vor allen Dingen alles sehr viel deutlicher ins Bewusstsein geraten.

00:11:34: aber richtig ist auch dass durch die Pandemie die Einsamtkeitszahlen deutlich nach oben geschnellt sind und zwar in allen Altersgruppen von ja so behauptet oder von sich selber gesagt haben, dass sie sich oft oder teilweise einsam fühlen.

00:11:58: Diese Zahlen sprangen auf über vierzig Prozent mit Beginn der Pandemie und im Verlauf.

00:12:04: Und mittlerweile ist es so, dass die Zahlen wieder deutlicher zurückgegangen sind nur nicht bei den jungen Erwachsenen also bei den Jungen Menschen.

00:12:13: da sind die Einsamkeitszahlen weiter hoch geblieben.

00:12:17: wir selber haben zahlen hier aus Berlin wo ich lebe und auch forsche.

00:12:22: Wir entwickeln hier in einer Art Citizen-Science Ansatz eine Stresskarte, aber auch eine Einsamkeitskarte Berlins in unserem Projekt Deine Emotionale Stadt.

00:12:34: Und da finden wir auch das bei den jungen Erwachsenen.

00:12:38: Einsamkeitsraten von über vierzig Prozent zu finden sind in der Jüngsten Altersgruppe, achtzehn bis zwanzig Jahre alt.

00:12:46: Das sind die Zahlen, die wir seit Ende der Pandemie erleben.

00:12:51: Möglicherweise ist es jetzt doch noch mal ein bisschen zurückgegangen aber im Durchschnitt finden diese Zahlen kurzum.

00:12:59: Das junge Erwachsenenalter ist absolut betroffen von Einsamkeit.

00:13:04: Wir hatten das lange nicht so sehr.

00:13:05: Invisiereinsamkeit war immer eher in der Wahrnehmung ein Thema alter Menschen Ist es auch?

00:13:11: Aber die jungen Menschen sind eben auch sehr häufig von Einsamkeit betroffen.

00:13:18: Ist das genau so zu erkennen in jeder Altersgruppe?

00:13:21: oder gibt es da Unterschiede?

00:13:22: Vielleicht sogar noch mehr Charme, vielleicht weil man denkt dass das für ältere Menschen selbstverständlicher ist einsamt zu sein?

00:13:29: Einsamheit ist grundsätzlich unsichtbar!

00:13:33: Man sieht es häufig Menschen nicht an ob oder dass sie sich einsam fühlen und Noch weniger sieht man es den jungen Menschen an.

00:13:44: Und bei den älteren kann man sich das vielleicht vorstellen, wenn man sich in die Situation einer Person eindenkt, die unter Mobilitätseinschränkungen leidet, die vielleicht Schwierigkeiten hat, die eigene Wohnung zu verlassen wo Lebenspartner oder Freundeskreise weniger werden sterben.

00:14:02: Da kann man sicherlich sehr schnell eine einsame Situation vorstellen damit vielleicht dann auch eher zur Sprache bringen.

00:14:11: Bei jungen Menschen ist es häufiger noch sehr viel verborgener und die Gründe für Einsamkeit unterscheiden sich ja auch zwischen den Altersgruppen sehr, bei den Jungen ist es häufig so ein Faktorenmix aus Beziehungsstatus zu ökonomischen Verhältnissen also Einkommensverhältnisse bin ich in einem Arbeitsverhältnis oder nicht?

00:14:34: natürlich spielt auch die eigene Persönlichkeit Auch noch eine große Rolle dabei, ob man eher kontaktoffen ist oder vielleicht eher auch eine zurückhaltendere Person.

00:14:44: Aber richtig ist es im jüngeren Alter noch sehr viel schwieriger ist über dieses Thema zu sprechen weil da die soziale eingebundenheit in Freundeskreis, in der Klicke eher zur Tagesordnung gehört, sehr viel mehr auch erwartet wird von der Allgemeinheit.

00:15:04: und deswegen finde ich es wichtig dass wir es gerade bei den jungen Menschen im Blick haben das es da große große Tabukränzen zu überwinden gibt.

00:15:12: Meine Fragen habe ich jetzt alle gestellt.

00:15:14: Haben Sie noch eine Anmerkung oder etwas was sie wichtig finden wozu ich keine Frage gestellt habe?

00:15:20: Ich find's... wichtig, dort sich zu machen, dass Einsamkeit eine Form von Stress ist.

00:15:26: Genau genommen von sozialem Stress.

00:15:29: Sozialer Stress ist ja der Stress, der aus dem Zusammenleben von Menschen entstehen kann aber eben auch aus dem Fehlen von Interaktion zwischen Menschen und sozialer Stress gehört zu denjenigen Stressformen die am verlässlichsten unser Stress-Hormonsystem aktivieren können.

00:15:47: Es ist eine Stressform, die uns tatsächlich sehr belastet und Einsamkeit ist eben so eine Form von sozialem Stress und wird ja auch in ihrer extremen Ausprägung als Vollter gegen Menschen eingesetzt wenn man an Isolationshaft zum Beispiel oder solche Dinge nennt.

00:16:09: Also Einsamkeit ist eine sehr belastende Stressform und wir wissen auch aus Bildgebungsstudien, dass Einsamkeiten dieselben Hirnregionen aktiviert, also soziale Ausschlusserfahrungen genau genommen diejenigen HirnRegionen aktivieren, die auch bei Schmerzreizen aktiv sind.

00:16:28: Daher ist diese Analogie Einsamheit als eine Art Seelenschmerz zu bezeichnen gar nicht so weit hergegriffen.

00:16:36: Dann danke ich Ihnen für diese Erläuterung zum Thema Einsamkeit im Patientengespräch und vielen Dank fürs Gespräch.

Über diesen Podcast

ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.

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