ÄrzteTag

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00:00:00: Music.

00:00:12: Herzlich willkommen zum Podcast Ärztezeitung heute mit Professor Jochen Werner dem Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums essen unser Thema heute ist das Krankenhausentlastungsgesetz und seine Auswirkungen auf das Uniklinikum Essen im Speziellen.

00:00:27: Ich würde einfach sagen Herr Professor Werder guten Tag schön dass wir Sie bei uns haben schießen Sie doch einfach mal los was fällt Ihnen ein bezüglich des Krankenhausentlastungsgesetz ist.

00:00:37: Ja lieber Herr Wallenfels das ist für mich auch schön dass ich mit ihnen hier sprechen darf.

00:00:42: Ich meine wir erinnern uns ja alle noch gut zurück an den 13. März dass das Schreiben vom Bundesgesundheitsministerium sparen kann,

00:00:50: indem er die Geschäftsführung der Krankenhäuser,

00:00:54: darum warst jetzt für die elektiven Eingriffen einzustellen und indem er sich ja auch positionierte dass es für die Krankenhäuser nicht zu einer solchen sorgen für wirtschaftlichen Schieflage kommen werde das geht

00:01:08: weil sie darüber kaputt gehen und,

00:01:11: dann kam das Krankenhausentlastungsgesetz relativ früh es wurde noch einmal korrigiert nachgebessert,

00:01:19: und ich denke das hat auch für viele Krankenhäuser eine wirkliche Entlastungsfunktion.

00:01:26: Ich sehe das ja naturgemäß jetzt aus dem Blickwinkel der Universitätsmedizin Essen hier für die spreche ich.

00:01:34: Und da sind wir wieder beim Thema sowie das auch schon im dir t-system kannten.

00:01:40: Die 560 € die angedacht sind eben für die freien Betten.

00:01:46: Elia auch riparia erhalten aber die sind in einem solchen unisystem einfach nicht ausreichend es gab auch ein Hintergrund der Zwischenzeit schon mit Herrn

00:01:57: Minister Spahn und immer auch sagte dass dort wohl

00:02:02: Nachbesserungen erforderlich sind bei der gesetzlich Formulierung so habe ich es gehört,

00:02:09: wann die Wissenschaftsminister rennen ist ja nicht eingebunden von den einzelnen Bundesländern.

00:02:17: Und ja das würde natürlich auch erklären warum dieser Fokus auf die Universitätsmedizin dort.

00:02:24: Wahrscheinlich nicht ausreichend entsprechen Tipp drauf gerichtet war das ist natürlich auch insofern etwas schade als die Universitätsmedizin in diesem ganzen Kontext.

00:02:36: Corona-Krise Bewältigung,

00:02:38: dezentral Partner sind einmal von der Maximalversorgung her mit Intensivbetten aber was auch viel zu selten noch mal Betonung findet wir alleine in Essen h35.

00:02:52: Untersuchungen laufen im Bereich covid und davon Hälfte Therapiestudien mein ich.

00:03:00: Da sieht man was da passiert gerade und wie wichtig das ist.

00:03:05: Beweg dich auch eine Zentralisierung von Patienten auch Richtung Uniklinik ist.

00:03:11: Weil man darüber dann ja sage ich mal den Zugang wieder zu den Studien ermöglicht und wir brauchen die Studien Norm

00:03:19: dieses neue Virus das wär erst 4 Monate richtig kennen oder gerade kennenlernen richtig kennen dummes natürlich nicht dass wir damit besser umgehen können und ich glaube so

00:03:31: auf der einen Seite die Krankenversorgung auf der anderen Seite Universitäts medizinische Krankenversorgung aber

00:03:38: Notwendigkeit auch von Forschung aber auch natürlich von wäre auch wenn die Lehre jetzt ein bisschen

00:03:45: herausgenommen wurde aus dem System die wird nicht minder wichtig,

00:03:49: und deswegen werde ich und viele andere ja auch die haben es auch schon getan der VDE und,

00:03:55: und so weiter dass man hier eine Finanz Korrektur vornimmt wären sie denn für einen gestaffelten Beitrag gewesen oder generell für einen höheren.

00:04:06: Ja ich meine das ist nun natürlich eine Thematik dich auch ganz maßgeblich von denen kaufmännischen Vorständen diskutiert werden muss für mich hätte das Sinn gemacht aber.

00:04:17: Wie gesagt da bin ich nicht der Experte zu ich kann nur sagen wie die Situation hier ist und ich stelle fest.

00:04:24: Dass man natürlich gerade auch als Uniklinik mit den schon vorhandenen enormen Belastungen hier leider

00:04:32: dann noch mehr in die Schieflage käme wenn eine entsprechende zusätzliche Entlastung wie auch immer die formuliert ist

00:04:40: nicht kämmen werden sie denn an der wirtschaftlichen strategischen Ausrichtung Ihres Hauses nach der Corona Pandemie ein bisschen Korrekturen vornehmen wissen sie das schon.

00:04:51: Also ich glaube erst einmal man nimmt immer Korrekturen vor

00:04:56: in Abhängigkeit von einer Situation aber wir alle haben auch unseren speziellen Auftrag wir haben in Essen ein sehr großes Onkologisches Zentrum dass wir eher noch weiter ausbauen,

00:05:08: wir haben eine große Transplantationsmedizin und wie sollen wir das denn schon so Bereiche da.

00:05:17: Keine großen Korrekturmaßnahmen wenn sie damit meinen dass wir irgendwas hier reduzieren.

00:05:23: Ansonsten denke ich muss man grundsätzlich natürlich überlegen immer was macht man in den einzelnen Bereichen.

00:05:31: Woco operiert man mit anderen Häusern aber da sind wir auch schon dabei das ist auch uns ständig sich entwickelnder Prozess.

00:05:40: Der aber medizinisch getrieben ist und nicht getrieben ist durch irgendwelche.

00:05:46: Geht doch mal wirtschaftlichen Orientierung das ist für mich ein ganz ganz wichtiger. Leben auch in diesem ganzen Smart Hospital Konzept dass wir verfolgen

00:05:56: das geht nur mit Partnern und alle sollen dabei auch überleben aber wie heißt Universität für Medizin

00:06:04: haben wir auch eine ganz bestimmte Verantwortung für das leidet über zum nächsten. Sie haben gerade erwähnt Smart hospital,

00:06:10: sind ja da bundesweit Vorreiter haben ja schon viele Prozesse digitalisiert nun erleben wir mit der Corona Pandemie das auch im niedergelassenen Bereich z.b. die videosprechstunde unheimlich an

00:06:23: zu

00:06:23: hoch gewinnt das Digitalisierung das Thema im Moment auch ist dass man merkt dass ich viele Sachen stärker digitalisieren lassen im Medizin Kontext ist das die Sternstunde in Anführungsstrichen auch für erstmal draußen,

00:06:37: Projekt.

00:06:39: Also es ist auf jeden Fall eine Stunde wo wir noch mal an Geschwindigkeit zu nennen das ist für mich außer Frage wir haben auch durch Gerona erkannt wo es wirklich

00:06:52: Haba trittermann die Bereitschaft das Fax zu verlassen ist ja noch mehr gewachsen und ja dieses ganze Thema Telemedizin meinetwegen wir haben vor Corona diskutiert wir haben

00:07:06: 1000 hören aufgezeigt bekommen weswegen alles nicht gut funktionieren wird und der Datenschutz und und und,

00:07:14: und haben wieder dieses Sektor denken dann immer wieder,

00:07:18: vorgehalten bekommen und wie soll das passieren und hatten wir die Situation Patienten die dringend zu uns kommen wollten und eigentlich auch mussten,

00:07:28: die kommen aber nicht kommen weil wir Besucher Verbot hatten beide Hochschulambulanzen reduziert hatten und dann haben wir im laufenden Betrieb,

00:07:37: unsere PD medizinischen Einrichtungen hier in Betrieb genommen und das hat einen riesen Schub gegeben das war die Patientin gut,

00:07:44: das hat die Mitarbeiter hier entlastet das hat denen die aber auch frei waren weil wir ja jetzt nicht die ganze Zeit allererste voll ausgelastet hatten.

00:07:54: Auch dann sinnvoll einsetzen lassen.

00:07:57: Und wir werden ganz sicher da jetzt nicht irgendwas zurück drehen wir nehmen das zum Anlass dieses begonnene auf dies begeisternde Moment in der Mitarbeiterschaft,

00:08:09: weiterzuentwickeln,

00:08:11: und ich glaube auch da kann man mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen etwas Gutes weiter intensivieren aber ist eine riesen Chance das wäre ohne Corona.

00:08:22: Definitiv nicht so schnell passiert.

00:08:26: Das heißt Widerstände auch bei Pflegekräfte etc sind gesunken weil da hieß es ja immer dass die also nicht so ganz affin sein für Telemedizin wie z.b. Ärzte.

00:08:37: Richtig also ich will das jetzt gar nicht so auf für die einzelnen Berufsgruppen runterbrechen weil da haben sie schon recht ergibt das natürlich Vorbehalte ich glaube auch es ist ja immer immer die Frage was will man für ein Ziel erreichen.

00:08:52: Mit einer telekonsultation worum geht es sondern.

00:08:56: Muss man doch überlegen wie kann ich jetzt einen Patienten der meinetwegen eine neurologische Kontrolle Patient ist der aber auch von dem Arzt angesehen werden sollte ein Raaflaub.

00:09:07: Wo man über Therapieeinstellung spricht das glaube ich hat sich sehr gut entwickelt.

00:09:13: Wenn wir jetzt zum Wundmanagement kommen auch dort und da gibt's dann ja direkt Überlappungen auch in den Pflegebereich im Wundmanager Bereich,

00:09:22: gerade denke ich ist das nicht ein Ausschluss so dass man sagt jetzt sind wir irgendwo wieder weniger gebraucht sondern ist es eine Ergänzung gerade auch für diese Phase.

00:09:35: Und deswegen wir versuchen das jetzt gerade zu kommunizieren wir versuchen das auch in die Mitarbeiterschaft zu kommunizieren gute Beispiele zu zeigen und dafür zu werben dass wir das eben weiter intensivieren wollen.

00:09:48: Mir schon klar dass es nicht immer jeder der für sich als positiv empfindet aber die der Gesamtansatz ist richtig.

00:09:58: Das heißt haben sie sich ein Ziel gesetzt bis zu welchem Zeitpunkt sie z.b. bestimmte Prozesse auf Telemedizin komplett umstellen möchten oder größtenteils umstellen möchten.

00:10:09: Ich kann jetzt nicht sagen wir haben hier eine Programm für mich ist Telemedizin ein Modul in diesem smart Hospital Konzept und da sind sehr kompetente Leute die sich drum kümmern

00:10:23: kriege regelmäßig berichtet aber die geben die Geschwindigkeit vor.

00:10:28: Okay dann wollte ich noch mal zurückkommen zu den Lockerungen dir Bundesliste sparen

00:10:34: versprochen hat für die Kliniken mit den elektiven Eingriffen Plan sie dann im Rahmen des Möglichen sofort hochzufahren oder sagen sie ja wir warten lieber noch im Moment gehen das langsam an.

00:10:45: Also wir haben ja vor sechs Wochen die Klinik hier 67 Wochen total umstrukturiert in einem covid und in einen Lohn covid Bereich.

00:10:55: Und das betrifft auch unsere Notaufnahme und bestimmte Bereiche wir haben eine ganze Etage frei gezogen für covid Patienten und das haben wir es bei weitem nicht gebraucht

00:11:06: aber wir haben diese Strukturen Strukturen sind auch dort bestimmte Wegeführung sind dort

00:11:12: das alles bleibt jetzt geht es darum den sag mal Regelbetrieb

00:11:19: mit covid-19 aufzubauen weil wenn man von Regelbetrieb versprichst und das wird auch manchmal leider jetzt schon vergessen dann haben wir immer noch dieses,

00:11:30: dieses unbekannte etwas

00:11:32: und das ist eben dieses ganze covid Thema und das bauen wir auf das tun wir auch haben wir auch so natürlich die ganze Zeit Patienten behandelt

00:11:40: wir haben alles daran gesetzt dass unsere onkologische Versorgung in nicht einbricht dass sie ziemlich stabil gehalten wird.

00:11:48: Und so weiter also aber natürlich wir haben viel weniger gemacht das ist außer Frage und jetzt können sich vorstellen dass ein großer Druck auch bei den Professorinnen und Professoren die wollen wieder.

00:11:59: In die Normalität auch wenn sie es nicht sein wird zurückkehren aber das können wir nicht so von heute auf morgen machen wir haben einen Plan dafür.

00:12:08: Und dann haben wir auch noch die Patienten und die Patienten melde dich jetzt und wollen auch kommen.

00:12:14: Und dann so lange genug gewartet ich möchte jetzt die Augenoperation haben.

00:12:18: Aber auch dort wollen und müssen wir ja trotzdem Regeln einhalten das heißt Mindestabstand,

00:12:25: in der hochschulambulanz deshalb können die hochschulambulanz gar nicht regulär Hochfahren auf die geht nur im reduzierten Betrieb.

00:12:34: Für unter da sind wir glaube ich ganz gut unterwegs auch in der Entwicklung wir haben heute Nachmittag auch wieder eine.

00:12:41: Konferenz mit der den ganzen der Klinikleitung.

00:12:45: Und sprechen dieses Konzept ab das Konzept ist aber immer so wenn es dann in vier in sechs Wochen oder acht Wochen.

00:12:55: Zu einem doch deutlichen mehr Anstieg von der covid-19 patient bekäme.

00:13:02: Dass wir in unsere bereits etablierte Struktur sofort zurückfahren können und mit sofort meine ich innerhalb von 48 Stunden,

00:13:13: ist das auch den Patienten kommuniziert dass es diese Zweigleisigkeit covid nonkovic Abteilungen gibt es ist das ein Argument dass es Patienten leichter fällt die Entscheidung zu treffen jetzt in elektiven Eingriff durchführen zu lassen.

00:13:27: Haben sie da Rückmeldung bekommen das kann ja nicht immer kommuniziert werden Sie über alle Kanäle kommunizierte für diese beiden Bereiche haben.

00:13:35: Und das ist natürlich für einen Patienten von außen alles gar nicht so einfach.

00:13:41: Zu erkennen wie die neue Struktur dort ist und jetzt ziehen wir ja auch schon wieder Abteilung.

00:13:47: Der zurück in bestimmte Bereiche behalten aber diese Grundordnung trotzdem dabei und wir haben den Patienten auch so kommuniziert.

00:13:56: Dass wir jetzt wieder anfangen aber eben Schritt für Schritt wir überdenken auch die ganze Thematik mit dem Besucher Verbot.

00:14:05: Auf das kann man nicht ewig aufrechterhalten da wird auch zu wenig drüber berichtet was das alles für gravierende Folgen hat.

00:14:14: Einmal die die im Krankenhaus liegenden Patienten und Patienten natürlich.

00:14:19: Dadurch gleichsam mal selten traurig sind dass sie keine Besucher gekommen aber gerade auch die die ihre Angehörigen ihr nicht sehen können.

00:14:29: Die wissen ja auch nicht dass ich da die Spieler drauf daran müssen wir arbeiten und das bedeutet dann auch nicht dass wir von 0 auf 100 wieder gehen.

00:14:37: Sondern auch dort eben eine Abfolge einbringen und deswegen ist man in der Kommunikation mit der Bevölkerung aber,

00:14:47: trotzdem jeder ist ein Individuum hat eigene Wünsche und stellt auch manchmal das eigene Wohl natürlich das ist ja menschlich,

00:14:57: zunächst dann die höhere Positionen und fordert dann auch bestimmte Therapien einen und will keine Wartezeit mehr haben also da haben wir auch

00:15:04: solche Diskussion gerade ja und jetzt ist er,

00:15:08: Telemedizin ideal bzw das z.b. das Tool der videosprechstunde wäre es denn möglich dass eine Art Besuchsverbot dadurch umgangen wird dass man über,

00:15:18: ein Video Kontakt den Kontakt zu den Angehörigen ermöglicht also den virtuellen Kontakt.

00:15:25: Richtig das haben wir in einem in einigen Fällen da kommunizieren Sie also die eine schon von sich aus weil sie ihr Smartphone haben und dann.

00:15:35: Erinnere mit den Angehörigen und Freunden kommunizieren manchen reichen wie ein Tablet das da auch sowas hergestellt ist aber es gibt eben auch natürlich,

00:15:44: nicht wenigen an solchen Krankenhaus die auch komplexer krank sind.

00:15:48: Wo man trotzdem diese Kommunikation nicht gut nutzen kann und dann gibt es auch im bauch erlebt wieder die Thematik mit dem Datenschutz.

00:15:57: Ja das sind eben alles so Themen aber viele Patienten die jetzt nicht schwer krank sind Regeln schon über ihr eigenes Smartphone einiges.

00:16:08: Gute Professor Werner wenn sie kein ergänzenden Punkte mehr hätten würde ich mich an dieser Stelle fürs Gespräch bedanken vielen Dank sage ich auch alles klar und dann hören wir uns demnächst mal wieder.

00:16:20: Danke schön alles Gute.

00:16:22: Music.