ÄrzteTag

ÄrzteTag

Transcript

Zurück zur Episode

00:00:00: Music.

00:00:06: Ja herzlich willkommen zum ÄrzteTag dem Podcast Tomate Erntezeit.

00:00:11: Mein Name ist Hauke Gerlof ich bin stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter Wirtschaft der Ärztezeitung.

00:00:17: Heute geht es um ein Thema das angesichts der Pandemie.

00:00:21: Ein wenig aus dem Blickfeld verschwunden ist nämlich die integrierte Versorgung über Selektivverträge.

00:00:29: Abseits.biz Evan der Bundesregierung gibt es gerade aber auch zwei Anläufe für eine Stärke regionalisierte Gesundheitsversorgung.

00:00:38: So haben die Grünen im August einen Vorstoß unternommen Gesundheitsregionen zu einem Vehikel einer erweiterten.

00:00:46: Integrierte Versorgung zu machen.

00:00:48: Fast zeitgleich ist ein Papier und der Federführung des EV Veteranen will ich mal sagen Doktor Helmut Hildebrandt erschienen.

00:00:57: Dieses Papier fordert regionalen Gesundheitskonferenzen zusammen mit Kommunen und Kreisen die Schlüsselrolle für einen neu gestaltete.

00:01:06: Wirklich integrierte Regelversorgung zuzuweisen.

00:01:11: Und den federführenden Auto dieses Papiers begrüße ich jetzt am Telefon guten Morgen Herr Doktor Hildebrandt guten Morgen Herr Gerloff.

00:01:20: Ja Doktor Hildebrand begleitet seit Jahren die Bewegung regional organisierter arztnetze und hat Projekte wie den Gesundheitskiosk in Hamburg Billstedt Horn oder im gesunden Kinzigtal mit initiiert

00:01:36: er ist jetzt Vorstand des Unternehmens OptiMedis das bundesweit Projekte der integrierten Versorgung begleitet und Managementaufgaben übernimmt.

00:01:45: Das sind zum Teil genau solche Projekte wie jetzt in dem aktuellen Papier als neue Form der Regelversorgung empfohlen werden.

00:01:54: Herr Doktor Hildebrandt fühlen sie sich eigentlich wohl mit der Bezeichnung eV Wetterhahn.

00:02:00: Aber ich habe doch nichts dagegen ich habe da schon ganz unterschiedliche Begriffe gehört Gesundheit Architekt oder System Designer aber eigentlich bin ich ja von meiner ursprünglichen beruflichen Gruppe her Apotheke.

00:02:15: Das ist ja alles eine ganz wichtige Veränderungen

00:02:19: ja ihr Papier ist im Spätsommer herausgekommen kurz nach der Initiative der Grünen für eine Regionalisierung der Versorgung ist das eigentlich irgendwie

00:02:28: bestimmt miteinander oder hat es miteinander zu tun sind sie da als Ghostwriter aufgetreten oder wie kommt das da zu dieser Koinzidenz

00:02:38: ich habe da kein Problem mit zu sagen ich bin ja selber grüner ich war ja für die Grünen in der Bürgerschaft im Hamburger Senat mit dabei gewesen

00:02:47: vor allerdings schon 20 Jahren und hatte ja auch mit der damaligen grünen Gesundheitsministerin die integrierte Versorgung ist mit aus der Taufe gehoben also mit Andrea Fischer damals in 2000

00:03:01: also insofern gab es durchaus Gespräche aber diese Ausarbeitung die wir da jetzt vorgelegt haben ist schon so zeigen eine eigenes Geschöpf jetzt und die andere Nacht

00:03:12: in Co-Autoren sind ja auch nicht alle dann geh jetzt auf der grünen Seite zu finden

00:03:18: sondern das war schon ein breites Spektrum was dort mit geschrieben hat.

00:03:23: Regionale Gesundheitskonferenzen die praktisch dann zu den Schlüssel Akteuren einer Gesundheitsversorgung werden erklären Sie doch mal in Kürze wie sie sich das genau vorstellen ja

00:03:35: also l-team

00:03:38: Grundidee ist eigentlich sehr einfach dass die Art und Weise wie wir heute Gesundheit versorgen betreiben erstellt an wen riesigen Spagat da auf der einen Seite eine super arrangierte Wissenschaft.

00:03:49: FB jetzt gerade bei und Heck oder das was im präzisionsmedizin im Griffbereich gemacht wird noch der anderen Seite

00:03:57: Digitalisierung höchstens 10

00:04:01: Berufsgruppen Querelen dann um die Funde in der Versorgung dann die mangelhaften übergaben die über Bürokratie

00:04:09: und auch eine Medizin die eigentlich finanziell dazu aufgefordert ist den Patienten möglichst kurz nur zu behandeln statt mit ihm eine gute Planung für seine Gesundheit Entwicklung zu machen

00:04:20: all das hat uns ja schon lange damit beschäftigt zu sagen die brauchen eigentlich integrierte Versorgung und jetzt ist aber das Problem

00:04:28: Integrierte Versorgung kann man nicht verordnen das kann man nicht nass von der nationalen Ebene ausmachen.

00:04:34: Das kann man nur auf der Ebene machen wo Akteure unterwegs sind die auch ein bisschen Beziehung zueinander haben sich ein Stückchen kennen

00:04:44: oder zumindest die theoretische Möglichkeit haben wir zusammen zu kommen.

00:04:49: Und deshalb sind wir davon überzeugt die brauchen eine neue arrangierung sozusagen setzen auf der regionalen Ebene möglich ist

00:04:59: und da bieten sich natürlich die Gesundheitskonferenzen an auch wenn die vielerorts noch lange nicht so aktiv sind wie wir uns das eigentlich wünschen würden.

00:05:12: Aber mit Krediten zumindest eine Grundlage

00:05:16: und mit den Landkreisen als demokratisch legitimierte Organisation hätte man dann auch seinen Vertreter der Population der Bürgerschaft dort in der Region

00:05:27: der einen Wunsch ausdrücken kann dein Ziel definieren könnte zu sagen wir wollen hier in unserer Region.

00:05:36: Eine bessere Gesundheitsversorgung aufbauen wollen das auch ein Stück Verantwortung mit übernommen wird auf der regionalen Ebene dass unsere Bevölkerung da nicht allein gelassen wird.

00:05:47: Diese Gesundheitskonferenzen sind ja eigentlich kaum spürbar in der Öffentlichkeit was machen die denn eigentlich bis jetzt doch nicht in allen Bundesländern lesen durch meinen Nordrhein-Westfalen II hat baden

00:06:01: inzwischen sind wir in Süddeutschland relativ stabil Baden-Württemberg hattersheim

00:06:06: ÖGD Gesetz zur Verpflichtung gemacht für die Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern gibt es die Gesundheitsregionen plus

00:06:15: die auf so etwas darstellen Niedersachsen gibt es das gibt es in einigen Ländern und häufig ist das noch eher so eine Art

00:06:25: Beirat Gremium kann man praktisch sagen wo die Vertreter aus den Sektoren zwar zusammenkommen.

00:06:34: Und miteinander z.b. darüber reden was bezogen auf Kindergesundheit und bezogen auf die Gesundheitsversorgung der älteren verbessert werden könnte aber die haben wieder Budget normalerweise

00:06:47: noch haben sie Datengrundlagen auf deren Basis sie vernünftig arbeiten können noch haben sie irgendwie sonst eine Funktion

00:06:55: das macht das dann halt häufig doch dazu dass sie eher Diskussions Gremien bleiben und vielleicht mal einen gemeinsamen Gesundheitstag auf die Beine stellen

00:07:04: aber mehrmals.

00:07:06: Also was bedeutet Gesundheitskonferenz zu einem Projekt wie gesundes Kinzigtal sagen sie haben jetzt gesagt und Baden-Württemberg gibt's diese Konferenzen schon ist das etwas was tatsächlich

00:07:18: über eine solche Gesundheitskonferenz initiiert werden könnte glauben sie das

00:07:23: und ist das so ein bisschen auch der Grund dafür dass sie diese Regionalisierung fordern das dann Modelle

00:07:29: irgendwie das gesunde Kinzigtal eher die Hürden überwinden die immer müssen noch vor der Umsetzung in vielen Regionen stehen

00:07:38: ja die Gesundheitskonferenzen könnten zumindest kein Interesse deutlich machen und in die Öffentlichkeit bringen wir haben ja ein Problem was viele im Gesundheitswesen sozialen belastet wir haben einerseits

00:07:52: etwas über 100 Krankenkassen

00:07:55: DM auf der anderen Seite die Kassenärztliche Vereinigung eigentlich soll die Kassenärztliche Vereinigung die versorgungssicherung

00:08:03: Antworten habt ihren Sicherstellungsauftrag ziehen aber die Kassenärztliche Vereinigung ist auf einer.

00:08:10: Ebene des Bundeslandes angesiedelt in der Region ist sie eigentlich gar nicht

00:08:17: das heißt also der lokale Bürgermeister der ein Problem hat mit der ärztlichen Versorgung seiner Bevölkerung kommt da gar nicht richtig heran

00:08:26: und auf der anderen Seite wenn wir jetzt mit den Versorgern vor Ort zusammen eine solche Verantwortung übernehmen wollen dann haben wir halt diese Wunder Krankenkassen

00:08:36: das heißt wir können zwar mit der stärksten Krankenkasse vor Ort das ist ja meistens dann die AOK

00:08:43: ab und zu auch mal eine lokale BKK einen Vertrag machen aber

00:08:48: dann haben wir erstmal nur 30 40 50 Prozent der Bevölkerung dabei

00:08:53: das heißt die Arbeitsprozesse in den einzelnen Praxen das nun in der Arztpraxis oder bei der Physiotherapeutin ist müssen sich dann je nach Vertragsverhältnis unterscheiden das ist doch

00:09:07: dauerhaftes machbar.

00:09:09: Und so eine Gesundheitskonferenz wäre dann tatsächlich in der Lage nach ihrem Modell Teilen Krankenkassen gleichzeitig einen Vertrag abzuschließen.

00:09:19: Wann hast denn unter der nicht die Gesundheitskonferenz selber die ist hat ja keinen rechtlichen Organisationsrahmen aber

00:09:28: die Gesundheitskonferenz über die Kante über die Landkreise die Krankenkassen dazu auffordern

00:09:35: Mit Gesellschaften die sich auf der regionalen Ebene gebildet haben dann solche Vertragsverhältnisse einzusteigen und er kann damit eine gewisse öffentliche Legitimation

00:09:46: produzieren ein Gewissen Legitimationsdruck auf die Krankenkassen aus Lügen der müsste natürlich gleichzeitig auch von der Bundesebene auf die Krankenkassen

00:09:56: ausgeführt werden so dass die Krankenkassen unter eine Verpflichtung kommen innerhalb einer bestimmten Zeit da wir mal 20 25% ihrer Versicherten in solchen regionalen vertreten zu versorgen.

00:10:11: Dann hätte man ein insgesamt konsistentes Modell 20 bis 25% der Bevölkerung würde reichen dann.

00:10:19: Also das würde ich erstmal so als Aufschlag nehmen weil ich will natürliches endlich echt meine ich kenn das

00:10:27: schon der alte eigene Familie noch wie die katastrophal versorgungsbrüche die Gesundheit und sagen schädigen können bei den jeweiligen Personen ich will natürlich insgesamt eine Integration der Versorgung ich will eine Digitalisierung der Versorgung ich will

00:10:44: dass ihre über Bürokratie aufhört also das soll natürlich insgesamt in einer Optimierung von Gesundheitsentwicklung von dem

00:10:53: geht einer Gespräch Medizin und einer Medizin erfolgen die wirklich mit dem Patienten auf Augenhöhe ihm die Unterstützung gibt für eine möglichst gute Gesundheitsentwicklung.

00:11:05: Die haben ja solche Projekte hat mir ja schon eben teilweise

00:11:09: auch schon organisiert und das gesunde Kinzigtal ist ja so ein ganz interessantes Beispiel das ist ja richtig in der regionale

00:11:17: Geschichte da unten im Ortenaukreis ne relativ klar unwissende Bevölkerung mit

00:11:24: vielleicht 40 50% der Bevölkerung die da in diesem Vertrag hinein gehen kann wenn ich mich richtig erinnere und jetzt ist die Frage was haben sie da tatsächlich erreicht

00:11:35: das Ziel ist ja eigentlich eine Versorgung zu erreichen integriert von der Qualität her letztlich besser durch diese Integration die aber trotzdem nicht mehr kostet als die Regelversorgung heute vielleicht sogar

00:11:47: Mäppchen weniger oder so haben sie das erreicht im Kinzigtal und was waren da die entscheidenden Faktoren.

00:11:54: Ja den beiden Faktoren sind vielfältiger wir sagen in den Gesundheitswissenschaften eine komplexe Intervention es ist nicht nur die eine Seite die man verändern muss und das war's dann

00:12:05: das heißt aber auch

00:12:07: sitze auch einen andauernde Aufgabe also Integration und diese Gesprächsführung mit einem Patienten auf Augenhöhe das ist ja keine Sache die man heute sozusagen an den Schalter umdrehen kann

00:12:20: das ist was dauerhaftes wir haben im Kinzigtal über die letzten 14 Jahre zu meinem 15 Jahre tatsächlich aber beweisen können dass wir auf der Qualität Seite absolut

00:12:33: sozusagen das gleiche Niveau halten wie der sonstigen versorgen und demnächst kommen neue evaluation Herausgeber mit dem innovationsfond

00:12:42: zusammen da vorgenommen haben die das sein Haus arbeitet und gleichzeitig sehen wir.

00:12:48: Dass dir die Versorgungskosten für die beiden Beteiligten Krankenkassen.

00:12:53: An die AOK Baden-Württemberg und leg landwirtschaftliche Krankenkasse das sind für die zusammen in der Größenordnung 6 bis 7% niedrigere Versorgungskosten

00:13:04: produziert haben als eine analoge Operation in Deutschland produzieren würde.

00:13:11: Henriette Sontag

00:13:14: genau wie der Regelversorgung jedes Jahr wilder wird erproben was sind die Kosten die die Versicherten die dort im Kinzigtal wohnen alle

00:13:22: aber egal ob Sie bei uns mit mitmachen oder nicht mitmachen

00:13:26: was kosten diese Versicherten der Krankenkasse den beiden Krankenkassen und dann wird verglichen.

00:13:32: Was sind die normalkosten in Deutschland und dann sehen wir dass wir eine Differenz in der Kostenentwicklung über die Jahre hin bekommen haben die jetzt in diesem Niveau ist

00:13:43: ungefähr sechs bis 7% das sind 150 € pro Kopf und viel Geld.

00:13:50: Dann etwas über fünf Millionen für die beiden Krankenkassen die Sie einsparen die allerdings

00:13:58: Liedern mit uns teilen müssen mit uns Heistern mit einer lokalen Gesellschaft Diesel dort für das Kinzigtal etabliert haben die heißt gesundes Kinzigtal GmbH

00:14:10: und besteht aus den Gesellschaftern eines Ärztenetze Store und von unseren OptiMedis

00:14:17: das wird dann auch teilweise unter den Ärzten dann wieder verteilt.

00:14:21: Ja das höre ich mal wieder in das stimmt natürlich auch wenn wir Gesellschafter Ausschüttung machen von der GmbH dann geht das natürlich auch

00:14:30: außerdem Gesellschaftern verteilen damit auch unter den Ärzten hat zuletzt aber erstmal geht es natürlich

00:14:37: in den laufenden Betrieb und der laufende Betrieb muss um dieses zu erreichen da komme ich jetzt auf die Frage die sie gestellt hatten was passiert da eigentlich.

00:14:46: Da geht es darum wir haben zwar medizinisches Trainingszentrum dort etabliert wo wir Patienten mit entsprechend chronischen Erkrankungen trotzdem dort noch

00:14:57: Sport Maßnahmen und Kraftsport und Ausdauer dort rehabilitieren können

00:15:03: wir haben dort Mitarbeiter die rausgehen zu dem Patienten

00:15:08: und mit dem Patienten eine Art von Coaching machen für ihre Situation

00:15:13: es gibt versorgungsprogramme wo die erste oder die Mitarbeiter in den Arztpraxen ganz speziell darauf geschult sind

00:15:21: in der Raucherentwöhnung in dem Osteoporose Bereich in dem Bereich für Rückenerkrankungen für die Spray Diabetiker und die zu schützen

00:15:30: lang manifesten Diabetes zu entwickeln und so weiter ganz viele unterschiedliche Maßnahmen Depression Management und so weiter.

00:15:40: Und das muss ja auch bezahlt werden das finanzieren wir dann aus diesem Anteile raus weil es endlich bleibt einen Nutzen für die Krankenkasse damit für die Gesamtgesellschaft über

00:15:51: erst jetzt ist das schöne Jahr gerade im Kinzigtal habe im Grunde genommen drei Systeme die da miteinander konkurrieren wir haben in Baden-Württemberg die ganz normale Regelversorgung in der KV wir haben dann

00:16:03: den großen Hausarztvertrag ist ja auch eine zentrale Geschichte die für alle Baden-Württemberger mit der AOK

00:16:10: geschlossen worden ist und deren angeschlossen sind ja auch noch die facharztverträge für einige Fach also oben was ja letztlich

00:16:19: auch so eine Art integrierte Versorgung erreichen soll dass die die Ärzte besser miteinander zusammenarbeiten jetzt haben wir also in im Kinzigtal haben wir alles drei nebeneinander was findet die Kasse denn am besten

00:16:31: ich mal ketzerisch fragen darf würde ich annehmen dass die Kasse wahrscheinlich

00:16:38: den HZV Vertrag im Moment noch besser findet weil damit kann sie ja für ganz Baden-Württemberg Effekte für die AOK

00:16:46: solang hervorholen während einer Multiplikation von Kinzigtal halt aufwändiger ist das war damals auf der Grund für den HZV Vertrag hat das passt schon mühsamer ist weil das heißt halt in jeder Region jeweils

00:17:01: die Partner auch zusammenzubringen oder die andere solche veränderte Versorgung machen wollen aber.

00:17:08: Bekomme auch gleich zum Himmel nächste Frage wäre dann Kinzigtal tatsächlich auf andere Regionen übertragbar ich mein sie sprechen ja selber im Papier von einem Wettbewerb der Regionen werden dann wenn man das

00:17:20: auch wieder ketzerisch betrachtet die Region von der Versorgung abgehängt in denen weniger Geld zu verteilen ist oder in denen vielleicht auch weniger kluge Köpfe in den Gesundheitskonferenzen sitzen

00:17:31: ich würde sagen wir haben soviel gute Leute im Gesundheitswesen in Deutschland die lange die Nase voll haben von

00:17:40: bin wie sie arbeiten müssen so wie es die Finanzierung von ihm verlangt also deshalb habe ich es geht in allen Regionen in Deutschland eigentlich ein genügendes Potenzial so etwas umzudrehen und neu zu machen

00:17:53: okay II ist in jeder Region gibt es etwas andere Probleme

00:17:58: also in der Einrichtung mag es tatsächlich Versorgungsprobleme geben die Arbeiten z.b. auch in Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen da gibt es z.b. in einem Teilregionen der Regen grau der dort dument relativ schlecht versorgt ist hat jedenfalls nicht genügend Arztpraxen pro Kopf Einwohner data

00:18:16: gibt's sogar noch einen medibus von der KV der dort diedorfer zum Teil an fährt aber der soll wieder eingestellt werden

00:18:25: das kann so ein Problem sein auf der anderen Seite die hatten vorhin erwähnt wir hatten dieses Projekt irgendwie stadtorden mit aufgebaut und jetzt an einer.

00:18:34: Stadtteilinitiative an die Kollegen dort übergeben da hat's ganz andere Probleme da gibt's halt das Problem der Mehrsprachigkeit oder nicht Mehrsprachigkeit wenn dann doch noch sozusagen nur die alte Sprache aus

00:18:48: im Park wo sie herkommen mehr gesprochen werden und damit Verständnisschwierigkeiten in der Praxis also es gibt in jeder Region etwas unterschiedliche Anforderung und hab

00:18:58: braucht man eigentlich auch einen regionalen Zugang dazu dass in der Großstadt ist das anders als in der Kleinstadt im ländlichen Bereich noch mal anders

00:19:07: müssen regional angepasste Lösungen entwickeln und da kann man das nicht von oben national verordnen.

00:19:15: Aber man kann von oben national den Rahmen dafür setzen dass ich auf der regionalen Seite Interessengemeinschaften bilden die so etwas verändern.

00:19:25: Ja gerade in der Pandemie jetzt ist ja sehr vieles auch zentral geregelt worden teilweise mit Erfolg teilweise mit weniger Erfolg sehen Sie das Gesundheitssystem resilienter wenn es regional organisiert ist auch in solchen Krisensituationen vor allen Dingen wenn es

00:19:43: auf der regionalen Seite auch eine Infrastruktur gibt dies bereit ist unfähig ist Verantwortung zu übernehmen

00:19:50: das ist ja das Problem gewesen der öffne Gesundheitsdienst in Deutschland war und ist auch noch muss man sagen von der Versorgungsrealität ja doch sehr weit entfernt ja eher ein.

00:20:03: Aufsichts Institut und nur in Teilen im psychosozialen Bereich zum Teil auch ein Versorgungseinrichtung also insofern

00:20:12: gab es nämlich keine serial funktionierende Infrastruktur auf der Gesundheit Seite in den Regionen und das hat zum Teil ja auch die Probleme ausgelöst aber

00:20:23: ich hoffe ja jetzt schon das ist der Takt da für den Öffentlichen Gesundheitsdienst insgesamt auch ein Stückchen mehr Chancen und dafür gibt.

00:20:31: Das dann auch so einer regionalen Seite auch ein Know-how entsteht um lokale Gesundheitsversorgung besser zu machen

00:20:38: also der öffentliche Gesundheitsdienst vielleicht so ein bisschen als ein wichtiger

00:20:43: Akteur auf regionaler Ebene in so einer Gesundheitskonferenz und dann darüber hinaus.

00:20:49: Und das kann irgendwer zumindest mit dem Daten vernünftig was ausarbeiten kann dass er Vergleiche liefern kann das erst auf Probleme hinweisen kann das die Hoffnung jeder damit verbinden

00:21:01: wie stellen Sie sich denn einen Übergang in einen regional organisiertes Gesundheitswesen vor der sind ja plötzlich ganz andere Akteure gefragt vielleicht jetzt wie sie gesagt haben da LGD auch ein bisschen

00:21:14: aber es gibt ja auch dann Managementaufgaben schlägt dann die Stunde der Managementgesellschaft and die OptiMedis

00:21:22: ja das kann jetzt OptiMedis sein das kann aber auch natürlich jeder andere sein also das könnten auch z.b. lokale Krankenhäuser sein die sagen zumeist BRK noch kommunale Krankenhäuser die sagen

00:21:35: wir gehen jetzt mit den Kollegen vor Ort

00:21:39: zusammen in eine solche Mensch und Gesellschaft und etablieren das oder es können von mir aus auch die sozialen und Wohlfahrtsorganisationen sein.

00:21:49: Yanita die Arbeiterwohlfahrt wie auch immer und das Deutsche Rote Kreuz die sind ja selber durch das Rettungswesen und durch

00:21:56: was für Pflegeheim oder ähnliches auch im GE Versorgungswesen mit 40 viele Partner kann da sich engagieren und die Kondition der billigen aufrufen und dann schauen wir mal was daraus entsteht das Wichtige ist der Bürger muss Freisein meines erst.

00:22:12: Wo er sich und von wem er sich behandelt ist dass ich gar keine Zwangs Institutionen bilden.

00:22:19: Ja okay ja so einen Übergang kostet ja auch Geld und auch wenn es am Ende günstiger oder auch besser gleichzeitig werden soll woher soll dieses Geld eigentlich kommen das muss ja irgendwie verzerrt an.

00:22:32: Ja wir haben vorgeschlagen und dass dafür ein Teil des Gesundheitsfonds regionalisiert wird.

00:22:39: Und dann die Investitionsfinanzierung dafür bereitstellt

00:22:43: da könnte jetzt natürlich sorgen im Stehen nach dem Motto der Gesundheitsfonds sowieso unter finanzieren das stimmt also insofern bei dem wahrscheinlich auch mit privaten Geld noch aufforsten und damit die Möglichkeit zu schaffen.

00:22:58: Und dass dann diejenigen die solche Verträge machen

00:23:02: ein Stück erhöhte Zuweisungen in den Anfangsjahren bekommen die sie dann anschließend wieder zurückzahlen müssen zur das über einen Zeitraum von 20 Jahren insgesamt ist ein.

00:23:13: Gesellschaftlich positives Ergebnis ergibt.

00:23:16: Also bisschen der Vorfinanzierung so eine Art dabei ganz lang braucht ja das Investment heute ist man aber die Ergebnisse errechnen kann bei den Krankenkassen.

00:23:28: Brauch das bezahlt aber muss diese die Wirkung erstmal bei den Patienten ankommen und die braucht es halt auch noch Zeit bis die Krankenkassen die Daten.

00:23:37: Haben für die Ergebnisrechnung und das erreicht danke dass ich mal so 3-4 Jahre das schafft mal mit Anschubfinanzierung erfolgen muss wir haben

00:23:46: Handsender Meißner Kreis jetzt selber getraut dieses Anschubfinanzierung zu machen und haben auch Banken dazu gewonnen und jetzt sogar auch ein lokales Unternehmen was für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sich da engagieren wollte

00:24:00: aber das wird vielleicht nicht überall so leicht sein und deshalb haben wir dieses Modell dieses regionalen Gesundheitsfonds entwickelt.

00:24:09: Vorher zum Fluss kommen das ist ja immer noch es ist ja immer einen ständiges Hin und Her zentrale oder die Peripherie wer hat das sagen da was wird in ihrem

00:24:20: Modell dann aus der Regelversorgung betreuen dann KBV und KV dann nur noch Rudis Resterampe oder was.

00:24:28: Davon diesen Teil der Versorgung er oder sie das noch mal fragen GKV bleib

00:24:33: völlig in ihrer hier kriegt noch alle drinnen also auch die Kollegen Kinzigtal bekommen ihre Einnahmen ihre Vergütung ja von der KV

00:24:41: damit daran verändert sich erstmal gar nichts die KV muss ebenfalls für die Regeln für die Qualitätssicherung über alles hinweg natürlich existieren also wir brauchen.

00:24:52: Eine Kassenärztliche Vereinigung natürlich weiterhin auf die anderen Gremien werden weiterhin gebaut

00:24:59: Essen zum gemeinsamen Bundesausschuss aber auf der lokalen Ebene hat man so viel Varianz in der Versorgungsrealität bisschen dann auch zu der Möglichkeit möglicherweise tatsächlich positiv präventiv dort zu arbeiten.

00:25:15: Das geht halt alles nicht von der nationalen und von der Landesebene auszumachen

00:25:21: ja dass das insofern das ist wie immer spannend mit ihnen über die Zukunft des Gesundheitssystems zu sprechen wie es weitergeht wird nicht zuletzt von der Bundestagswahl im kommenden Jahr abhängen glauben sie.

00:25:32: Dass sie mit ihrem Entwurf eine Chance haben zumindest ansatzweise berücksichtigt zu werden erleben eigentlich einen relativ großen Neugier obwohl

00:25:43: bei den Parteien im Bundestag und zwar quer über alle Parteien hinweg wie auch eine Bereitschaft.

00:25:50: Doch jetzt noch mal ein Stückchen mehr zu wagen also

00:25:54: ich habe auch die die Pandemie Bewältigung hat doch ein bisschen Mut gemacht in größeren Schritten zu denken und nicht nur das Klein-Klein jetzt der letzten 10 Jahre Gesundheitspolitiker soll ja sehr schön Mikromanagement gemacht worden ist

00:26:10: ich habe alle haben inzwischen das gemerkt da muss man doch ein bisschen an bei den größeren Wurf nach vorne sich trauen und deshalb nicht da ganz optimistisch.

00:26:20: Wir dürfen gespannt sein auf die nächste Legislaturperiode und da werden wir bestimmt auch noch mal wieder die Gelegenheit haben miteinander zu sprechen

00:26:28: Lothar Hildebrandt ich danke Ihnen für das Gespräch heute und alles Gute.

00:26:34: Music.