ÄrzteTag

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00:00:00: Music.

00:00:07: Herzlich willkommen zum ÄrzteTag im Podcast der Ärztezeitung mein Name ist rudnay und ich leite das Online Ressort der Zeitung.

00:00:15: Nicht der Patient muss ich einer Pflegeeinrichtung anpassen in der er seinen Lebensabend verbringt.

00:00:20: Zwr muss ich mit dir rangieren sondern das Altenheim muss ich den Patienten anpassen und zwar auch architektonisch so eine These.

00:00:28: Das könnte vor allem Demenzpatienten entscheidend helfen sich besser zu orientieren und zur Ruhe zu kommen und das würde auch wieder den Pflegekräften sehr helfen.

00:00:36: Dass das funktioniert haben etliche Studien inzwischen bestätigt die sich mit Wohnungs Umgebung und Demenz beschäftigt haben.

00:00:43: Wie das mit zum Teil sehr geringen Veränderung möglich ist hat auch Gesine Marquardt untersucht.

00:00:49: Die Professorin für sozial und gesundheitsbauten an der Technischen Universität Dresden bereits seit langem Kliniken und Heime zu diesem Thema und hat dazu auch ein Handbuch erarbeitet.

00:00:59: Welche einfachen Veränderungsmöglichkeiten es gibt die sich nicht nur in Kliniken und Heimen sondern zum Teil auch in Arztpraxen oder zu Hause praktikabel umsetzen lassen.

00:01:08: Das möchte ich im heutigen ÄrzteTag Podcast Gespräch mit ihr erfahren ob er soll Marquardt ich begrüße Sie ganz herzlich am Telefon.

00:01:16: Ja Vater einen schönen guten Tag sie beschäftigen sich ja schon sehr lange mit dem Thema alte und Demenzgerechtes wohnen.

00:01:24: Und der Bedarf ist auch tatsächlich sehr groß die Zahl an einer Demenz erkrankten Menschen steigt kontinuierlich.

00:01:29: Wie ist ihre Erfahrung zeigt sich bereits ein Umdenken das Gesundheitseinrichtung entsprechend baulich räumlich angepasst werden müssen.

00:01:37: Ja also ich denke dass wir das in jedem Fall so feststellen können also da haben wir eben auch angesichts der hohen Zahlen dass sie gerade erwähnten also die Zahl an den Schmidt Demenz wächst an

00:01:48: in den Gesundheitseinrichtungen natürlich auch einen gewissen Druck darauf zu reagieren um gute Konzepte im Pflege und den Versorgung auch sicherstellen zu können

00:01:57: und wir ließen das auch an unserer eigenen Arbeit ab wir sehen deinen recht großen Informationsbedarf also Nachfrage nach Publikationen nach Vorträgen nachzuarbeiten von uns zu Planungs Konzeption nach Beratung.

00:02:10: Ich denke wir haben auch inzwischen gute Beispiele die man sich anschauen kann ob das jetzt ein Krankenhäusern ist ob

00:02:16: ob das in der stationären Altenpflege ist das sind in den letzten Jahren viele Konzepte entwickelt worden und auch eben entsprechend architektonische bauliche Umsetzungen realisiert worden wo man sich auch anschauen kann wie es in der Praxis dann gut aussehen und gelingen kann

00:02:30: ich denke die Initiative der Robert Bosch Stiftung Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus im hat da sehr viel bewegt die läuft seit 2013 oder wurde dann auch 2019 jetzt beendet man hat da sehr viel angeschoben an Modellprojekt

00:02:44: und auch Publikationen wie Leitfäden oder unser

00:02:48: Planungshandbuch resultieren aus dieser Initiative also insgesamt denke ich das Bewusstsein ist da das wissen ist da aber ob das alles auch in der Praxis immer eine Anwendung auffährt und umgesetzt wird das ist dann oftmals eben doch noch mal eine andere Frage.

00:03:02: Was sind denn ihrer Meinung nach die wesentlichen Aspekte die bei einer solchen entsprechenden baulichen Gestaltung berücksichtigt werden müssen sie haben ich habe es eingangs erwähnt auch ein Handbuch dazu publiziert

00:03:12: genau also ich denke man muss immer unbedingt Architektur und die Pflegeprozesse gemeinsam denken dieses so in Einklang bringen das

00:03:20: die Patientinnen und Patienten ihre Fähigkeit zur Bewältigung ihrer Alltags

00:03:25: Aktivitäten aufrechterhalten können das ist ja auch insbesondere im Krankenhausaufenthalt ganz wichtig dass man eben nicht diese Selbsterhaltung Fähigkeiten verliert zu dass daneben keine Rückkehr in die eigene Häuslichkeit mehr möglich ist.

00:03:37: Was wir in unserer Forschung ganz eindeutig sehen ist das tatsächlich erstmal die Grundrissgestaltung der wesentliche Aspekt ist also es benötigt

00:03:48: z.b. auf den Stationen in den Wohnbereich in der Pflegeeinrichtung einen zentralen

00:03:53: Aufenthaltsort und dann meine ich jetzt nicht in den Aufenthaltsraum den es irgendwo gibt sondern so einen zentralen Anlaufpunkt auf der Station wo ich ein bisschen ruhiger aber dennoch.

00:04:03: Drin sitzen kann beobachten kann und eine Beschäftigung gibt etwas was ich tun kann also wo ich auch Interesse habe hinzugehen vielleicht

00:04:11: gibt es auch was zu essen oder zumindest was zu trinken also so in die in die Hand fragte der Weg zur Toilette musste ich bei sein und man braucht unbedingt den Möglichkeit des Kontakt

00:04:21: zum Personal ob das die Nähe des Dienst Zimmers ist was man beobachten kann im Pflegestützpunkt oder irgend so etwas

00:04:28: also diesen Ort im Grundriss zu planen das halte ich so für den wichtigsten Aspekt den man bedenkenlos auch gerade im Krankenhaus sehen wir eben dass viele Patienten mit Demenz in der ab

00:04:38: Abgeschiedenheit ihres eigenen Patienten Zimmers Ängste entwickeln dann rufen dann mit den Mitpatienten vielleicht nicht gut umgehen können also dort die Patienten einfach motivieren zu können rauszukommen etwas tun zu können auf der Station das halte ich für sehr wichtig

00:04:54: und diesen Ort auch ganz leicht finden zu können genau weil das tolle an diesem Ort ist wenn es diesen gibt

00:04:59: das haben wir auch wieder in unserer Forschung gesehen er hilft die eigene kognitive Karte zu strukturieren die auch jemand mit Demenz durchaus noch hat nicht mehr so richtig und nicht mehr so gut einsetzbar wie jemand der kognitiv gesund ist aber durchaus noch vorhanden und wenn es diesen räumlichen an Kopf.

00:05:17: Gibt finden die Patienten oder Bewohner des jeweiligen Bereichs dann auch ihr eigenes.

00:05:23: Zimmer wieder besser auf braucht natürlich auch noch orientierungssysteme dazu ich denke da müssen wir davor schon auch schon ganz

00:05:30: wie diese aussehen sollten also gute kontrastreiche Systeme verwenden einfache Symbolik oder einfache Wörter.

00:05:38: Jetzt nicht noch mal etwas neu erfinden sozusagen sondern eben möglichst auf vorhandene Fähigkeiten oder vorhandenes Wissen zurückgreifen also lieber mit einem einfachen Wort irgendwas beschreiben als dass man jetzt so komplizierte Symbole entwickeln würde

00:05:53: ja das sind so wesentliche Punkte und dann natürlich auch was wir auch schon relativ viel wissen welche Farben sitze ich an welche.

00:06:00: Kontraste damit eben auch Dinge gut gesehen werden können Türen die man eben schön sichtbar machen möchte wie z.b.

00:06:06: Zugang zum Patientenzimmer oder Türen wie z.b. zu einem Geräteraum wenn man nicht möchte dass jemand einfach so rein geht

00:06:13: ja gute Beleuchtung hell ausleuchten gute Sichtbarkeit schaffen reite auch runter nehmen also nicht zu viel Lärm haben nicht zu viel Unruhe reinbringen.

00:06:24: Eine wohnliche angenehme Atmosphäre schaffen mal so das sind vielleicht so die wesentlichen baulichen Aspekte die man eben auf unterschiedlichen Ebenen vom Grundriss angefangen bis hin zur Ausstattung berücksichtigen sollte.

00:06:38: Gerade bei den Farben kann man da sagen welche Farben gehen und welches gehen absolut nicht oder welche Kontraste sollte man tunlichst vermeiden.

00:06:45: Ja das ist so eine Sache also welche Farben gehen oder gehen nicht das ist wirklich eine sehr stark auch

00:06:50: ähnliche Präferenz also das geht dann in den Bereich hinein was man mag oder was man nicht mag was vielleicht auch kulturelle in der bestimmten Art und Weise verankert ist also wir können jetzt nicht sagen

00:07:01: vermeiden Sie Violetta oder so wenn Menschen mit Demenz dort unterm Fuß macht aggressiv sowas Gottschalk nein da wäre ich wirklich sehr vorsichtig also da gibt

00:07:10: ist keine gute wissenschaftliche Evidenz dafür also da müssen wir aufpassen aber Kontraste z.b. eben rot gelb Kontrast in dem Bereich kann unser Auge viel mehr Farben wahrnehmen und viel besser auch Farben unterscheiden als dass in blaugrün Bereich der Fall ist also wenn wir Dinge sichtbar machen wollen müssen wir gucken welche Farbe

00:07:29: Kontraste wir zueinander verwenden und dass der sogenannte leuchtdichtekontrast den kann man tatsächlich auch berechnen das ist eine Sache die Architekten Innenarchitekt

00:07:38: und sowas auch machen können dass dieser stark genug ist dass man eben Dinge gut sehen kann also ich denke es kommt auf den gezielten Einsatz von Farbkontrasten an.

00:07:46: Bisschen weniger auf die Frage welche Farbe ist es denn jetzt eigentlich jetzt haben sie sich wie gesagt grundsätzlich schon beim Grundriss ansetzen wäre natürlich sinnvoll ist mir durchaus

00:07:56: wenn Einbau besteht nicht mehr ganz so einfach möglich und gerade Kliniken und Pflegeeinrichtungen müssen ja auch immer an ihre Finanzen denken was lässt sich z.b. recht schnell und einfach umsetzen und trotzdem schon einen guten Effekt zu erzielen.

00:08:07: Also grundsätzlich würde ich sagen es braucht erstmal ein ein Grundkonzept dem Mann

00:08:13: klar macht was möchte man eigentlich erreichen nicht viel bringt es wenn man sagt oh wir machen jetzt schnell paar Maßnahmen wir verbessern mainpark Kontraste und wir hängen mal 2-3 Schilder hierhin kann auch schon mal was

00:08:25: bringen aber die Frage ist was konkret soll denn gebracht werden also wo sollen den Patienten sich hin bewegen können welchen Weg sollen sie wieder zurückfinden womit sollen sie sich beschäftigen also dieses

00:08:37: Grundkonzept zwischen Architektur und Pflege muss er

00:08:40: mal aufgestellt werden und von dem kann man dann weiter arbeiten indem man immer erstmal zu Ende ment sensibles

00:08:47: zielkonzept hat und dann schaut was kann man nach Budget vielleicht auch schrittweise umsetzen also bei Sanierungs oder Instandhaltungsmaßnahmen wenn sowieso neu gestrichen werden muss weil man da jetzt dran ist mit der Station oder der Fußboden neu gemacht.

00:09:00: Dann ist es gut wenn man ein Konzept hat aus der Tasche ziehen kann das sein kann gut im Sinne unseres zielkonzept was wir haben sind das jetzt die schritte die wir mit umsetzen können.

00:09:11: Eine Hauptfrage denke ich es zu überlegen gerade im Krankenhaus gerade im Pflegeeinrichtungen was Patienten und Patienten denn

00:09:18: tun sollen oder können also sofern sie eben nicht im Bett liegen müssen wie es im Akutkrankenhaus auch der Fall sein kann ja das gar nicht die Möglichkeit besteht aber was könnten denn Ziele für Selbständige Mobilität sein was kann man an diesem Ort tun und wie finde ich mich zu diesem Ort und wie finde ich mich zum Patientenzimmer zurück

00:09:35: das wäre vielleicht mal so I was ich anschauen würde

00:09:38: und zum anderen sollten wir dann auch noch mal genau überlegen weil wir gucken ja mit unseren Augen ganz klar aber kann

00:09:45: die Person mit Demenz mit der gegebenen Umgebung jetzt überhaupt etwas anfangen also viele ältere Menschen haben sie Einschränkungen jemand mit einer Demenz hat vielleicht

00:09:54: keine Brille die jetzt gerade ganz genau der jeweiligen Seheinschränkungen oder dem Krater entspricht oder auch zu viele Reize überfordern ganz schnell und jetzt

00:10:05: müsste man halt schauen wie können wir mit ihren Augen die Station sehen es gibt das z.b. Seheinschränkungen Brillen

00:10:10: die man aufsetzen kann sowas kann man sehr leicht bekommen das ist ein Pfennig Artikel fast und dann mal schauen

00:10:16: kann jemand z.b. eigentlich die Kontraste sehen kann jemand diese Beschriftung die ich jetzt hier an der Wand angebracht habe den Weg zum Aufenthaltsraum sieht man dass oder verschwimmt das eigentlich in der Wand.

00:10:26: Na ganz neuen Aufmerksamkeit die eigene Station in dem man tagtäglich arbeitet noch mal betrachten.

00:10:31: Ja das müsste man versuchen das ist nicht ganz leicht mit diesem Blick hinzubekommen aber z.b. mit seiner Brille ist das schon mal ganz gut zu machen und das ist tatsächlich augenöffnend.

00:10:41: Jetzt mal weg von den Kliniken und Pflegeeinrichtung ein bisschen kleiner gedacht.

00:10:46: Ja Arztpraxen sollte auch dabei nicht mehr berücksichtigt werden gerade der Hausarztpraxen haben auch das Problem ihre Klientel wird immer älter es befinden sich etliche Patienten mit Demenz darunter und trotzdem ist selbst die Barrierefreiheit oft in den Praxen Hi großes Problem.

00:11:01: Ja da sprechen Sie einen Punkt an der stimmt also oftmals ist es tatsächlich so dass der Achsen noch einige Stufen hoch müssen und das auch im Inneren dann für See Einschränkung und so weiter gar nicht mitgedacht ist also ich glaube auch dass da vielleicht ein bisschen der Druck entstehen muss also wenn die Patienten Klientel einer Praxis immer mehr altert immer mehr Menschen mit Demenz dabei sind

00:11:23: das daneben auch entsprechend reagiert werden muss wenn man merkt viele Patienten können gar nicht mehr allein reinkommen muss immer Assistenz geben und so weiter

00:11:31: und ich glaube was die Patienten mit Demenz angeht da muss man in der Arzt

00:11:36: Praxis insbesondere auf die Prozesse schauen wir wissen jetzt Ausfall 30 Jahre Forschung aus der Notaufnahme die wir selber haben dass dort das Haupt.

00:11:45: Problem die Wartezeit ist die Wartezeit für die Person mit Demenz selbst aber eben auch für die Angehörigen die jetzt eben gucken müssen dass die Person sich in so einem Wartezimmer in so einer öffentlichen Situation entsprechend verhält man kann nicht einfach umhergehen und so weiter und das ist letztendlich auch in der Arztpraxis dann die Herausforderung wenn man müsste eben schauen schafft man es organisatorisch das

00:12:08: man die Patienten mit Demenz dort möglichst schnell durch bekommt und was vielleicht auch Sinn macht es einige Arztpraxen haben das ja sowieso noch mal in separaten Wartebereich zu haben

00:12:18: bin eben organisatorisch so zu nutzen welche Patienten an welchem Tag ebendort dann hinein können also ich glaube für die Praxen ist die Barrierefreiheit noch die allergrößte Hausaufgabe die es zu lösen gibt und das Thema Demenz kann man glaube ich mit.

00:12:32: Einen zusätzlichen Watteninsel Bereich und guten organisatorischen Prozessen recht gut lösen.

00:12:38: Und aus dem architektonischen Bereich was könnte man aus den Erfahrungen im Klinik und Pflege Einrichtungsbereich vielleicht auch ganz einfach auf die Hausarztpraxis übernehmen was man dort mit Kleinigkeit

00:12:49: auch finanzieller Art gestalten kann das würde tatsächlich auch das Thema der Seheinschränkungen und des gut Sehens können und der guten Fee

00:12:56: Kontraste angehen ich habe das Gefühl dass das in Arztpraxen noch nicht angekommen ist aber wenn man vielleicht sagt

00:13:03: das ist doch alles bei ihre frei ich habe doch einen Aufzug oder es ist doch ebenerdig wird bei ihre Freiheit in dem Bereich noch sehr auf die EG Einschränkung

00:13:11: Rollstuhl und Rollator fixiert gesehen wie ist denn eigentlich die Toilette beschildert kann man das gut sehen muss man die auch erstmal gefunden haben und dann davor stehen oder ist vielleicht eine gute Ausschilderung in der Praxis schon zu sehen wie sind Kontraste z.b. welche Farben haben immobiliar im Wartezimmer ist das gut kontrastreich gegenüber dem Boden kontrastreich gegenüber der Wand dass das gut zu sehen ist also ich glaube auch dass es wieder das Thema der Kontraste auch der Ausgang der Prag

00:13:38: axis der Eingang das Behandlungszimmer also gute sich

00:13:42: barkeit und erklären was in den Räumen ist in dem diese gut beschriftet sind ich glaube das hilft jemand mit Demenz auch schon mal sehr stark weiter nimmt auch so ein Stück

00:13:50: die Ängste und Unruhe dann weg und noch mal einen Schritt weiter ins Private wenn man sagt Demenzgerechtes zu Hause was ist da wichtig denn

00:13:59: Beschilderung braucht man vielleicht zu Hause in den eigenen vier Wänden weniger.

00:14:03: Ja ja und nein also was unsere Forschung da zeigt im Privaten ist die Angst vor Stick mal das größte Problem etwas

00:14:11: verändern die Sachen zu Hause die man machen kann z.b. erinnerungszettel auf die Toilette zu gehen oder der Weg zur Toilette das ist tatsächlich ein großes Thema das da das Gefühl da ist und A was muss ich jetzt eigentlich machen Teig Forschung auch

00:14:27: das Sichtbarmachen der Toilette also mit einem großen Schild mit einem Foto davon war Tür offen lassen wenn die in der Sicht Beziehung ist wie auch immer na das

00:14:35: diese Dinge hilfreich sind und das ist etwas was Angehörigen wiederum sehr sehr schwer fällt solche Dinge mit z.b. der Beschilderung oder sowas in der Wohnung so zu manifestieren dann wird die Demenz halt für jeden Besucher der kommt sofort sich

00:14:50: Bade man hat weniger Angst davor zu sagen ach ja im Bad in der Dusche brauche ich jetzt im Griff das wird relativ entspannt damit umgegangen also solche Dinge werden gemacht aber so dieses Gefühl eben ich meine fest ihre die Demenz indem ich zeige ich würde die Toilette oder mein Angehöriger würde die jetzt gar nicht mehr finden das ist ein sehr schwieriger Schritt

00:15:09: und das wäre glaube ich ganz wichtig dass man da diese dieses dick mal versucht und wegzubekommen so schwierig das sicherlich auch ist

00:15:17: Ja und andere Dinge die helfen können auch wenn jemand allein lebt wie mache ich essen sichtbar dass derjenige auch seine Kalorien dann aufnimmt also steht das gut sichtbar auf dem Tisch.

00:15:27: Wo wird das hingestellt gibt's da auch wieder einen Farbkontrast dass ich es gut sehe wo wird ein Getränk hingestellt wo stehen die Tabletten also gibt

00:15:34: dafür einen festen Ort das ist ganz wichtig ist das ein Ort wo man immer vorbeikommt

00:15:39: also das sind Themen die man zu Hause doch recht gut probieren kann immer wieder testen muss individuell anpassen

00:15:46: die sind in jedem Stadium der Erkrankung ein bisschen anders und bei jeder Person auch aber im Großen und Ganzen sind die Ideen die dahinter liegen oder die Ansätze dieselben.

00:15:57: Wenn es so wichtig ist dass man demenzfreundlich gesundheitsbauten gestaltet.

00:16:02: Dann hätte man doch gedacht dass in der nationalen Demenzstrategie das deutlicher hervorgehoben wird aber man muss doch etwas genauer reinschauen um dann diesen Aspekt überhaupt zu finden

00:16:11: ja da haben sie recht also ich hätte mich natürlich auch gefreut wenn das ein großes Handlungsfeld

00:16:16: geworden wäre aber es gibt ja das Handlungsfeld in drei also das heißt medizinische und pflegerische Versorgung weiterentwickeln und da ist auch der Architekt

00:16:25: explizit erwähnt einmal in Bezug auf die stationären Pflegeeinrichtungen einmal in Bezug auf die Akutkrankenhäuser nicht in Bezug auf die anderen gesundheitsbauten also wie die Arztpraxen oder letztendlich auch Gesundheitsstandort Wohnung das wäre vielleicht auch noch ein Bereich gewesen

00:16:41: aber auch unsere Arbeiten unter Planungshandbuch ist als Referenz dort mit eingegangen also wenn man auch die sich mit der Thematik beschäftigen möchte findet man auch international Demenzstrategie entsprechend dann die weiterführenden Informationen also es ist Prinz wenn vielleicht auch nicht so prominent wie es jetzt hat sie auch aus unserem Sicht schön gewesen wäre

00:16:59: was ist denn für die Zukunft aus ihrer Sicht besonders wichtig um das Thema noch mehr die nötige Aufmerksamkeit zu geben.

00:17:06: Ja ich würde mir noch mal zu dem Thema zu dick mal auch zurück kommen auch im privaten Umfeld ich würde mir wünschen wir schaffen es mehr die Menschen und ihr individuelles Leben und ihre Lebensleistung Sicht

00:17:17: Ärzte machen wir reden ja immer über die Diagnose und dann sind es Menschen mit Demenz wieso eine Eier

00:17:23: Spezies was ich ja eigentlich nicht sind und damit verlieren wir dann manchmal so den Blick auf die Person und auch auf die Bedeutung der Aufgabe die eben diese Versorgung an diesem Punkt im Leben einnimmt

00:17:34: hoffen wir dass ich da auch eine Andenken so wie bei dem Bau heißen wird derzeit der gibt ja ich danke Ihnen ganz herzlich für dieses interessante Gespräch und die vielen praktischen Tipps.

00:17:44: Music.