ÄrzteTag

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Bringt die 3. Corona-Welle Intensivstationen an den Rand des Zusammenbruchs?

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Intensivmediziner schlagen seit Wochen regelmäßig Alarm. Anfang April hieß es zum Beispiel: Wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen nicht sinke, sei in etwa zehn Tagen die reguläre Kapazität von Intensivbetten erschöpft. Das ist Gott sei Dank nicht eingetreten. Auch die Impfungen gegen SARS-CoV-2 nehmen deutlich an Fahrt auf. Eine merkliche Entspannung in der Pandemielage ist allerdings auch nicht zu verzeichnen – die letzten Tage gab es wieder jeweils deutlich über 20.000 neu gemeldete Corona-Infektionen, die Zahl der belegten Intensivbetten hat erneut die 5000er Marke überschritten. Mit zu den intensiv mahnenden Stimmen gehört Professor Gernot Marx, der seit Anfang diesen Jahres Präsident der deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv-und Notfallmedizin (DIVI) ist. Als Direktor an der Uniklinik Aachen im Bereich Intensivmedizin ist er zudem täglich mit der Lage auf einer großen Intensivstation hautnah konfrontiert. Im Podcast-Gespräch spricht er darüber, warum die dritte Corona-Welle anders und nochmals kritischer ist als die Wellen zuvor, was er seinen Kritikern, "Alarmismus" zu betreiben, entgegenhält – und über erschöpftes Klinikpersonal. Er erklärt zudem, warum eine gefürchtete Triagesituation auf deutschen Intensivstationen nicht eintreten wird.


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