ÄrzteTag

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Dr. Beier: „Kriegen beim Corona-Impfen immer wieder einen übergezogen“

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Textbaustein: OrtsmarkeNeu-Isenburg. Boosterimpfungen, Versorgung von Corona-Patientinnen und -patienten, Grippeimpfung, Routineuntersuchungen – die Hausärztinnen und Hausärzte und ihre Praxisteams tun in der Pandemie, was sie können, aber immer wieder gibt es Störgeräusche von Politikern. Das hat am Wochenende den Chef des Bayerischen Hausärzteverbands, Dr. Markus Beier, auf die Palme gebracht.

Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Beier über die kommunikativen Probleme, die in Praxen entstehen, wenn plötzlich der gängige Impfstoff nur noch begrenzt verfügbar ist, aber dafür ein anderer den Patienten erklärt und dann in den Oberarm gebracht werden muss.

Beier ärgert sich über die Verteilung der Impfdosen – je Arzt in einer Praxis –, die überhaupt nicht berücksichtige, wie viel eine Praxis tatsächlich impft. Und dennoch versuchten Hausärzte, mit Sonder-Impfaktionen am Wochenende wie „Boostern in den Advent“ die Kampagne voranzubringen, ohne dass der Praxisalltag zu sehr blockiert wird.

Beier beschreibt auch, wie es in den Praxen in denjenigen Regionen aussieht, in denen Inzidenzen von 1000 Coronafällen und mehr auf 100.000 Einwohner pro Woche vorherrschen – und fordert endlich mehr gesellschaftliche Anerkennung für die Leistung von Medizinischen Fachangestellten in den Praxen.

Nicht zuletzt nimmt der BHÄV-Vorsitzende Stellung zu den Plänen der Koalition in spe, die für Hausärzte eine Entbudgetierung der Kassenhonorare erwarten lässt.


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