ÄrzteTag

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Dialysepatienten und Corona: "Die kann man nicht einfach nach Hause schicken"

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Menschen mit Nierenerkrankungen gelten ohnehin schon als vulnerable Gruppe. Oft haben sie zuletzt eine Hypertonie oder einen Diabetes mellitus. Rund 80.000 Patienten werden in Deutschland an der Dialyse versorgt.

Das Problem in der jetzigen Lage: Vor allem Patienten an der Hämodialyse kann man nicht einfach nach Hause schicken, sagte Professor Jan Galle, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), in der "ÄrzteTag"-Episode.

Ausgangssperren, Quarantäne und Infektionsschutz sind jetzt eine echte Herausforderung für die Nierenärzte. Wie sie COVID-19 bewältigen, darüber reden Jan Galle mit Denis Nößler. Und darüber, welche klinische Bedeutung SARS-CoV-2 haben könnte.

Foto: Guido Werner


Kommentare

Transplantierte
by Transplantierte on
Hallo, als Nierentransplantierter soll ich mich schützen und Zuhause bleiben. Aber weder das Transplantationszentrum noch der Nefrologe fühlen sich zuständig mich krankzuschreiben. Bisher hat mein Hausarzt das übernommen, aber fühlt sich auch nicht als richtiger Ansprechpartner. Selbst mein Arbeitgeber macht sich mehr Sorgen um mich als die Klinik oder Netto. Suche Rat, wie ich mich weiter krankschreiben lassen kann.
Jan
by Jan on
Hallo, eine Frage: Was ist mit Dialyse Patienten die noch berufstätig sind und kein Home Office machen können. Kann man die irgendwie freistellen oder gibt es irgend eine andere Idee das man als Risikopatient eine Arbeitsfreistellung bekommt. Liebe Grüße
Nephrologischer Fachpfleger
by Nephrologischer Fachpfleger on
Die Dialysepauschale für die Wochenbehandlung muss definitiv steigen.. im Moment wird das Personal einfach verheizt und kaputt gespielt. Der Schlüssel ist einfach zu hoch (Pflegekraft/Patientenanzahl) um qualitativ so zu arbeiten wie man es eigentlich sollte und möchte. Die Herren und Damen der Politik und Krankenkassen sollten alle mal 6 Monate einen weißen Kittel bekommen und in den Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern Dialysezentren etc. arbeiten gehen. Vielleicht würde es jemanden mal die Augen öffnen das durch die ständigen Sparmaßnahmen die Betreuung der Patienten nur noch minimalistisch gewährleistet ist. Es wird echt Zeit das wir aufstehen und uns wehren....

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