ÄrzteTag

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Wie eine Hausärztin trotz Corona ohne Masken auskommt

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In vielen Praxen fehlt es an SARS-CoV-2-Schutzausrüstung wie Masken und Desinfektionsmittel. Die Berliner Hausärztin Dr. Sibylle Katzenstein hat ihre Praxis so umgebaut, dass sie keine Atemschutzmaske in ihrem Job braucht.

Ihre Hausarztpraxis in Berlin hat sich in den vergangenen Wochen sehr verändert. Patienten könnten beinahe das Gefühl bekommen, sie seien am Nachtschalter einer Tankstelle. Sicherheit ist in diesen Tagen alles – für die Patienten, aber auch für die Ärzte und Pflegekräfte. Die Berliner Ärztin hat ihre Praxis fit für die COVID-19-Pandemie gemacht – in Eigenregie und mit eigenen Ideen.

Mit den ersten Umbaumaßnahmen ihrer Praxis hat Katzenstein bereits Mitte Februar begonnen. Die Nachrichten über das neuartige Virus aus China ließen die Ärztin nicht mehr los. „Ich fand es heikel und furchtbar. Bereits da habe ich mir die ersten Gedanken gemacht“, erinnert sie sich.

Das Virus könne sich in einer globalisierten Welt rasch verbreiten. „Als es in Italien war, da war mir klar, dass es auch zu uns kommt“, sagt sie. Ein Virus mache eben kein Halt vor Grenzen.

Foto: Katzenstein (l.)


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