ÄrzteTag

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Wie bereiten sich Intensivstationen auf die zweite Corona-Welle vor?

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Täglich überschlagen sich derzeit die Meldungen mit neuen Höchstständen bei den positiven Corona-Tests. Noch scheint das nicht in gleichem Maß auf die Zahl schwer erkrankter Patienten mit COVID-19 durchzuschlagen. Doch vergangenen Freitag kam eine erste Meldung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, wonach die Zahl der stationär zu behandelnden COVID-19-Kranken in dem bevölkerungsreichsten Bundesland innerhalb eine Woche von 950 auf rund 1420 Patienten gestiegen war. Vier Wochen zuvor hatte die Zahl noch bei nur 320 gelegen. Einen profunden Einblick in das Infektionsgeschehen auf Intensivstationen hat Professor Gernot Marx. Er ist nicht nur Sprecher des Arbeitskreises Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), sondern auch Direktor an der Unkiklinik Aachen im Bereich Intensivmedizin. Im Podcastgespräch berichtet er, wie sich die Intensivmediziner auf die neue Situation einstellen, welche Sorgen bestehen und welche Erfahrungen aus den ersten Monaten der Pandemie für die aktuellen Pläne und Behandlungsstrategien hilfreich sind.

Infektiologin Marylyn Addo: „Die Pandemie sind wir!“

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Viele hoffen auf Impfstoffe gegen das Coronavirus. Doch wann könnte es eine erste Impfung geben? Darüber sprechen wir mit der Infektiologin Professor Marylyn Addo, deren Team auch eine Corona-Vakzine erprobt. Und wir sprechen darüber, wie wir durch Herbst und Winter kommen.

„Wir haben nur 22 ÖGD-Fachärzte, das zeigt die Brisanz“

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Auch in Thüringen hat der öffentliche Gesundheitsdienst Nachwuchssorgen – die Zahl der ÖGD-Fachärzte in den Ämtern beträgt gerade einmal 22. Das will die Landesärztekammer jetzt ändern. Wie, das erklärt Kammerpräsidentin Dr. Ellen Lundershausen im „ÄrzteTag“-Podcast.

So kommen Arztpraxen durch die Pandemie

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Beim Begriff Qualitätsmanagement mag so mancher lieber weghören. Doch gerade in der Pandemie zeigt sich der Vorteil eines QM. Mit Marion Dorbath vom Kompetenzzentrum Hygiene sprechen wir über eine „Anleitung“, wie Arztpraxen durch den Corona-Winter kommen.

Wenn Ärzte und Pfleger unter Dauerstrom stehen

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Mit der Corona-Pandemie ist eine zuvor so noch nicht gekannte Ausnahmesituation entstanden, die die ohnehin oft große Belastung im Klinik- und Pflegealltag für die dort Arbeitenden nochmals verschärft hat – auch ohne dass wir in den Kliniken dramatische Situationen wie in Bergamo oder New York hatten. Mit dem Ziel, Pflegekräften und Ärzten psychosoziale Unterstützung bei schwerwiegenden traumatischen Ereignissen im Arbeitsalltag zu bieten – etwa nach Fehlern, nach schweren Unfällen oder einer erfolglosen Reanimation – hat Dr. Andreas Schießl von der Schön Klinik München Harlaching vor sieben Jahren gemeinsam mit Kollegen den Verein PSU Akut gegründet. Nun in der Corona-Krise wurde zusätzlich eine telefonische „Helpline“ für Mitarbeiter im Gesundheitswesen ins Leben gerufen.
Im Podcast-Gespräch erzählt der Anästhesist und Notfallmediziner, mit welchen Sorgen die PSU im „Normalfall“ konfrontiert wird, wie belasteten Kollegen geholfen werden kann und was sich im letzten halben Jahr bei den Belastungen konkret geändert hat.

Warum die Corona-Krise auf den Appetit durchschlägt

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Die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen sind für viele Menschen eine echte Herausforderung, da der gewohnte Alltag nun schon seit Monaten gehörig durcheinandergewirbelt wurde, soziale Kontakte wie auch Arztkontakte reduziert wurden. Schon viel wurde daher darüber berichtet, wie das das Entstehen seelischer Probleme bis hin zu Depressionen fördert. Zugleich gibt es eine Gruppe meist junger Erwachsener, die bisher recht wenig in den Fokus gerückt ist, das sind die Patienten mit Essstörungen, wie einer Ess-Brech-Sucht oder Magersucht. Denn bei beiden Erkrankungen sind es Imbalancen in gewohnten Abläufen, die einen Rückfall begünstigen können.
Prof. Ulrich Voderholzer Ärztlicher Direktor der Schön Klinik Roseneck, hat vor kurzem mit seinem Team nun zwei Studien zu diesem Thema publiziert. Im Gespräch erläutert der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, wie die Corona-Krise auf Psyche und Essverhalten wirkt und wer besonders gefährdet ist, mehr Probleme als nur das ein oder andere Corona-Kilo zu viel aus der Pandemie mitzunehmen.

Über diesen Podcast

ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.

von und mit Ärzte Zeitung

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