ÄrzteTag

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„Das atomare Wettrüsten hat längst wieder begonnen!“

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Am 6. August vor 75 Jahren begann in Hiroshima das Atomzeitalter. Die Gefahr eines Atomkriegs ist nicht vorüber, sagt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen. Im „ÄrzteTag“ spricht er darüber, wie sich das Wettrüsten stoppen ließe – was Rentenkassen damit zu tun haben, und ob IPPNW die Bundesregierung verklagen will.

Wie Schwangeren zum Rauchstopp verholfen werden kann

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Schwangerschaft ist ein effektiver Rauchstopper: 75 Prozent der rauchenden Frauen legen die Zigaretten ab dem zweiten Trimenon beiseite. Wie Ärzte das in der Beratung nutzen können, darüber sprechen wir mit der Ökonomin Professor Katja Görlitz, auch mit Blick auf rauchende Väter.

Wie Corona das Ketoazidose-Problem verschlimmert hat

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Fast bei jedem zweiten Kind und Jugendlichen mit einem neu manifestierten Typ-1-Diabetes mellitus kam es während des Lockdowns zu einer Ketoazidose. Über die Gründe haben wir mit dem Gießener Kinder-Diabetologen Privatdozent Clemens Kamrath gesprochen. Und über die Lehren, die er zieht.

Darum fällt die Sommerpause dieses Jahr aus

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In dieser Sommerausgabe reden Chefredakteur Wolfgang van den Bergh und Nachrichtenchef Denis Nößler über sechs Corona-Monate und den Ausblick ins gesundheitspolitische Geschehen der kommenden Wochen und Monate.

Die Triage und das Strafrecht

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Es ist keine angenehme Vorstellung für Ärzte, aber in Zeiten der Coronavirus-Pandemie durchaus denkbar: Es gibt nur noch einen Beatmungsplatz, aber zwei COVID-19-Patienten, die diesen benötigen. Wie sollen Ärzte nun entscheiden?

In dieser Episode des "ÄrzteTag"-Podcasts erläutert Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht an der Universität Leipzig, die strafrechtliche Situation rund um die Triage. Außerdem spricht sie über den Tatbestand Tötung durch Unterlassen, und wie sich aus rechtlicher Perspektive die Situation verändert, wenn bereits der Beatmungsplatz belegt ist, aber ein neuer Patient behandelt werden soll.

Wie kann Homeoffice Ärzte entlasten, DAK-Chef Storm?

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In der Corona-Krise hat nicht nur die Digitalisierung einen Boom erlebt, auch aufs Homeoffice gab es – aus Gründen – einen regelrechten Run. Die DAK hat mit zwei repräsentativen Umfragen untersuchen lassen, wie sich die Einstellung der Bürger während Corona geändert hat. Fazit: Die Menschen lieben Homeoffice und sehen mehr Vor- als Nachteile. Sie fühlen sich weniger gestresst, produktiver, und sie loben die bessere Work-Life-Balance.

Was bedeutet das für die Gesundheitsprävention, die Betriebsmedizin und das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), wenn Homeoffice künftig einen größeren Stellenwert einnehmen wird? Darüber sprechen wir in dieser „ÄrzteTag“-Episode mit DAK-Chef Andreas Storm.

Und wir reden darüber, wie auch Ärzte und Pflegeberufe von den Vorteilen von Homeoffice und der Digitalisierung profitieren können.

Warum ab 60 die Schmerzen anders werden

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Schmerz ist eines der häufigsten geriatrischen Syndrome und dennoch wird es bei Patienten ab etwa 60 Jahren zunehmend schwierig mit der richtigen Diagnose. Daher steht dieses Thema neben dem Aspekt der individualisierte Therapie in diesem Jahr prominent auf der Agenda des Deutschen Schmerz- und Palliativtags. Dieser findet zwar in diesem Jahr komplett online statt – so wie viele andere Kongresse aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie auch. Das hat aber durchaus auch seine Vorteile, wie Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und Leiter des Regionalen Schmerzzentrums Kevelaer im Gespräch erläutert. Dabei erzählt er außerdem, worauf es ihm bei der Therapie von älteren Patienten ankommt und wann bestimmte Analgetika trotz einer möglichen Erhöhung des Sturzrisikos durchaus Sinn machen können.

Warum sollte jeder Urlauber in Quarantäne, Herr Böhm?

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Der Ingolstädter Hausarzt Dr. Anton Böhm warnt vor einer zweiten Corona-Welle durch Urlaubsheimkehrer. Er bezeichnet das Testen direkt nach der Ankunft im Heimatland als "Augenauswischerei". Denn ein Infizierter kann noch asymptomatisch sein. Der PCR-Test auf SARS-CoV-2 würde dann falsch-negativ ausfallen.

In einem offenen Brief an Bayern Ministerpräsidenten Markus Söder verlangt der Allgemeinmediziner, der auch Stadtrat ist, "dass alle Rückkehrer aus dem Urlaub oder arbeitsbedingtem Auslandsaufenthalt" mindestens fünf Tage in Quarantäne gehen. Erst danach sollte auf das Coronavirus getestet werden.

Böhm sagt: "Wir in unserem Hausarztzentren in Ingolstadt werden uns ab sofort weigern, bei Irgendjemandem vor dem fünften Tag nach Verlassen des Risikogebiets eine solche nahezu sinnlose Untersuchung durchzuführen, geschweige denn zu bestätigen."

Wie sieht die ärztliche Fortbildung nach Corona aus, Herr Mühlenfeld?

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Über 100 Fortbildungen für Ärzte und Medizinische Fachangestellte (MFA) veranstaltet das IHF, das Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband, jedes Jahr. Doch im März kam der Lockdown und zig Präsenztermine mussten ausfallen.

In dieser Episode sprechen wir mit dem IHF-Vorsitzenden und Bremer Hausarzt Dr. Hans-Michael Mühlenfeld über die Stornokosten der Tagungshotels, über den schnellen Umstieg auf virtuelle, digitale Fortbildungsformate und darüber, wie sich die Akzeptanz gewandelt hat.

Wir reden auch über die practica, den großen Fortbildungskongress, der Ende Oktober in Bad Orb stattfinden soll. Wie werden die Teilnehmer dort geschützt? Und wird es das traditionelle berufspolitische Oktoberfest und die lauschigen Abende an der Bar geben können?

Über diesen Podcast

ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.

von und mit Ärzte Zeitung

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