ÄrzteTag

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Was macht die Rheumatologie für junge Ärzte interessant, Professor Schulze-Koops?

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Der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) macht der fehlende Nachwuchs in ihrer Disziplin Sorgen – auch vor dem Hintergrund, dass der Versorgungsbedarf seitens der Patienten stetig wächst. Im Podcast macht Professor Hendrik Schulze-Koops, Präsident der DGRh und Präsident des virtuellen Rheumakongresses 2020 deutlich, wo es bei Aus- und Weiterbildung des medizinischen Nachwuchses hakt, was wir von Ländern wie Frankreich und Italien lernen können, um Versorgungslücken zu schließen – und was den Reiz der internistischen Rheumatologie gerade auch für angehende Ärzte ausmacht.

Warum Alkohol in der Schwangerschaft noch immer unterschätzt wird

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Alljährlich am 9. September ist der Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Das Datum wurde dafür bewusst gewählt. Es soll auf die 9 Monate hinweisen, die ein ungeborenes Kind beschützt und behütet im Bauch seiner Mutter heranwächst. Mit zu den vermeidbaren Risiken in dieser sensiblen Phase gehört das Trinken von Alkohol. Denn wenn Schwangere Alkohol trinken, kann das – eigentlich längst bekannt – gravierende Folgen haben: Sie reichen von Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu angeborenen Fehlbildungen. Alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst. Doch noch immer wird das Risiko unterschätzt, die Folgen werden spät oder gar nicht erkannt, wie Gisela Michalowski vom Verein FASD Deutschland im Gespräch verdeutlicht. Wo liegen die Schwierigkeiten von Diagnostik und Therapie – bei erkrankten Kindern und später Erwachsenen mit FASD? Und wo müsste die Aufklärung ansetzen, damit nicht jedes Jahr zum 9.9. die Zahl von jährlich 10.000 zusätzlichen Kindern mit FASD genannt werden muss? Hören Sie dazu mehr in diesem Podcast.

BVÖGD-Chefin Ute Teichert: "Das ist eine historische Chance!"

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Kanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag mit Amtsärzten und Kommunalvertretern über den „Pakt für den ÖGD“ diskutiert. Im „ÄrzteTag“ erzählt Ute Teichert vom BVÖGD, welche Hausaufgaben die Kanzlerin für die Bürgermeister und Landräte im Gepäck hatte.

Was für eine Kortisontherapie bei COVID-19-Patienten spricht

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Nicht nur Dexamethason, sondern auch Hydrocortison eignet sich in der Therapie von Patienten, die schwer an COVID-19 erkrankt sind, um den Krankheitsverlauf zu verbessern und die Überlebenschancen zu erhöhen. Das konnte die REMAP-CAP-Studiengruppe aktuell in einer internationalen Kooperation von mehr als 250 Intensivstationen nachweisen. Die aus derzeit 17 Intensivstationen bestehende Studienbeteiligung in Deutschland wird am Zentrum für Klinische Studien des Universitätsklinikums Jena (UKJ) koordiniert unter Leitung von Professor Frank M. Brunkhorst. Im Gespräch erläutert er, welche entscheidenden Studiendaten zur Kortisontherapie bei COVID-19 inzwischen vorliegen, welche Patienten profitieren und welche nicht – und was das besondere an der derzeitigen Studiensituation ausmacht. Und wie steht es um das Nebenwirkungsrisiko bei Steroidgabe? Auch darüber spricht Professor Brunkhorst in diesem Podcast.

Psychiatrie und Psychosomatik – das sind zwei Paar Schuhe

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In der sogenannten PPP-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses geht es um die stationäre Psychosomatik und hier ganz speziell um die Mindestvorgaben fürs Personal, die festgelegt sind. Diese Richtlinie ist Anfang des Jahres in Kraft getreten und betrifft alle Einrichtungen der Psychiatrie und der Psychosomatik. Genau für die Psychosomatik hat das Bundesgesundheitsministerium dem GBA aufgetragen, die praktische Umsetzbarkeit der Mindestvorgaben nochmals zu prüfen. Hier sind Verbände und Kliniken aufgerufen, bis zum Montag Stellung zu nehmen, inwieweit diese Vorgaben überhaupt umsetzbar sind. Und dieser eigentlich auf den ersten Blick unscheinbare Termin treibt den stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbandes der Privatkliniken und CEO der Schön-Kliniken, Dr. Mate Ivancic, so sehr um, dass er sein Anliegen in die Öffentlichkeit tragen möchte. Im Gespräch mit Hauke Gerlof und Anno Fricke von der Ärzte Zeitung erläutert er, wo die Krux der Anforderungen genau liegt und warum sich das negativ auf die Betreuung der Patienten auswirken wird.

Ist eine Corona-Impfpflicht rechtlich möglich, Christian Solmecke?

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Heute schauen wir im "ÄrzteTag" einmal in die Glaskugel und stellen uns vor, es gäbe einen Corona-Impfstoff und eine Impfpflicht. Die soll es ja nicht geben, das haben Regierungspolitiker schon häufig klar gestellt, aber würde eine allgemeine Impfpflicht überhaupt vor Gericht Stand halten? Oder wäre eher eine spezielle für bestimmte Bevölkerungsgruppen statt einer generellen juristisch machbar?
Unser Gast Christian Solmecke ist Rechtsanwalt und betreibt bei Youtube den sehr erfolgreichen Kanal "Kanzlei WBS". Neben diesem fiktiven Szenario klopfen wir auch die Rechtslage bei heute tatsächlich möglichen Themen ab: Was passiert Ärzten, die ein Gefälligkeitsgutachten ausstellen und muss ich auch Vakzinen verimpfen, die ich für nicht sicher halte? Und ist eigentlich ein angedachter SARS-CoV-2-Immunitätsausweis rechtlich durchsetzbar? Wir klären es – in dieser Podcast-Episode.

Das Video von Christian Solmecke zur rechtlichen Lage rund um einen Corona-Immunitätsausweis.

Was die Corona-Teststrategie mit Fischefangen zu tun hat

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Vor wenigen Tagen wurde das Corona-Thesenpapier 4.0 veröffentlicht. Es ist, wie der Name schon signalisiert, das vierte seiner Art. Seit März hat sich dazu eine Gruppe von Gesundheitsexperten zusammengefunden, die das Pandemie-Geschehen beleuchten und dabei mitunter auch kritisch der Linie der Bundesregierung gegenüber stehen.
Neben langjährigen Experten wie Professor Matthias Schrappe, ehemals stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit, und Hedwig François-Kettner, Pflegemanagerin und ehemalige Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit, gehört auch Dr. Matthias Gruhl fest zum Autorenkreis. Er ist Arzt für öffentliches Gesundheitswesen und ehemaliger Staatsrat im Hamburger Senat.
Im Podcast erläutert er, warum die derzeitige Teststrategie wie das Auswerfen eines breiten Netzes ist, damit nicht zielführend und wenig effizient, was es an den Zahlen des RKI zur Corona-Pandemie zu bemängeln gibt – aber auch, wo Präventionsmaßnahmen großes Lob verdienen.

Warum Blutspenden derzeit so knapp werden

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Blut ist ein ganz besonderer Saft. So lässt Goethe seinen Mephistopheles sprechen, als er Faust in dessen Studierzimmer aufsucht. Und dieser Saft ist auch nicht ohne weiteres ersetzbar. Viele Frühgeborene, Unfallopfer und Menschen mit Tumorerkrankungen würden ohne rettende Blutspende nicht überleben. Doch die Versorgung mit Blutspenden wird immer schwieriger. Zum einen gibt es durch die Überalterung unserer Gesellschaft immer weniger Blutspender im spendefähigen Alter, zum anderen sind immer mehr Patienten dringend auf Blutprodukte angewiesen. Was also tun? In Gießen hat Professor Gregor Bein, Direktor des Zentrums für Transfusionsmedizin und Hämostasiologie am dortigen Universitätsklinikum, vor kurzem unter dem Motto „Aus der Region – für die Region“ zu mehr Blutspenden aufgerufen. Auch Aktionen wie „Spender werben Spender“ sollen die Zahl der Blutspender erhöhen. Doch was hält Menschen vom Blutspenden ab, wie erfolgreich lassen sich dann mit öffentlichen Aufrufen die Spenderzahlen am Ende erhöhen – und wie steht es um Kunstblut statt echtem "Saft"? Das erläutert Professor Bein im Podcast.

Sind Lehrer eine besondere Risikogruppe für COVID-19?

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Über Lehrer wird gerne gespottet: „Morgens haben sie recht und nachmittags frei“. In der Corona-Pandemie wurde der Lehrerberuf nun einerseits plötzlich mehr geschätzt, weil Eltern einen Teil der Arbeit beim Homeschooling zu spüren bekommen haben. Zum anderen wird mit der Rückkehr zum “normalen“ Schulbetrieb nach den Sommerferien kritisch hinterfragt, warum so viele Lehrer sich eigentlich in einer Risikogruppe wähnen und vom Präsenzunterricht befreit sind.
Professor Stephan Letzel leitet in Mainz das Institut für Lehrergesundheit (IfL), das – als einziges seiner Art in Deutschland – an eine Universitätsmedizin angegliedert ist. Im Gespräch erläutert er, ob COVID-19 für Lehrer eine Berufskrankheit ist, wann Lehrer Masken tragen sollten und was die typischen Lehrerkrankheiten sind. Außerdem gibt er einen interessanten Einblick, was die Raumakkustik mit der Stimmung der Schüler zu tun hat.

Über diesen Podcast

ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.

von und mit Ärzte Zeitung

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